Die USS John C. Stennis, Flugzeugträger. Bild: Flickr / U.S. Navy CC BY 2.0

Offenbar vor allem deshalb, weil China Russland in Syrien unterstützen könnte, erfolgt nun der US-amerikanische Gegenschlag. Kriegsschiffe der US-Pazifikflotte sind auf dem Weg ins Südchinesische Meer zu den Spratly Islands.

Von Marco Maier

Wie die Financial Times berichtet, werden die USA in den kommenden zwei Wochen eine Flotte an Kriegsschiffen ins Südchinesische Meer entsenden. Ziel ist die Region der Spraty Islands, die von der Volksrepublik beansprucht werden, was die USA jedoch nicht anerkennen. Dabei haben die Vereinigten Staaten in dieser Region, fernab ihres Landes gar nichts zu sagen, zumal dieser territoriale Konflikt eine Sache ist, welche die Anrainerstaaten untereinander zu klären haben.

Beobachter halten es für wahrscheinlich, dass Washington mit dieser Aktion auf die Entsendung von chinesischen Kriegsschiffen ins Mittelmeer reagiert, mit denen Peking die Solidarität mit Russland demonstriert und wahrscheinlich auch den Kampf gegen die Extremisten des "Islamischen Staates" unterstützen wird.

Die Volksrepublik selbst hatte in der Vergangenheit bei den Spratly Islands künstliche Inseln aufgeschüttet um dort Militärbasen zu errichten, sowie diverse Marineübungen durchgeführt. Neben den archäologischen Funden die auf eine vietnamesische und chinesische Besiedlung in der Vergangenheit hindeuten, geht es jedoch vor allem um die strategische Lage der Inseln und die vermuteten Vorkommen von Erdöl und Erdgas in der Region, von der sich alle Anspruch erhebenden Staaten mehr Wohlstand versprechen.

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Die Spratly Islands liegen zwischen Vietnam, Indonesien, den Philippinen und China. Während die Volksrepublik China, die Republik China (Taiwan) und Vietnam die gesamte Inselgruppe beanspruchen, erheben Brunei, Malaysia und die Philippinen Anspruch auf Teile der unbewohnten Inselgruppe, auf der sich inzwischen diverse Militärgarnisonen befinden.

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18 KOMMENTARE

  1. Die Spratly-Inseln liegen ziemlich genau zwischen den Philippienen und Vietnam. Die Entfernung bis nach China, was auch noch hinter Vietnam liegt, ist mehr als 1000 km. Da gibt es nichts. Oder noch präziser, da gibt es gar nichts. Um das Gebilde sichtbar zu machen, haben die Chinesen bei mehreren dieser Miniinseln Erde aufgetragen und eine Fahne gesetzt. Um die chinesischen Interessen zu unterstreichen wurde eine Landebahn, Hafenanlegestellen gebaut und Militär stationiert. Bei den letzten Überflügen verwarnten die Chinesen die amerikaner und machten sie darauf aufmerksam, dass sie "ihr" Territorium verteidigen würden. Ich weiß nicht exakt wem das gehört. Vermutlich ist es strittig wie vieles in der Gegend. Aber wir kennen die Chinesen. Jetzt haben sie gesagt, dass es ihre Inseln sind. Und den doofen Amis muß klar sein, dass die meinen was sie sagen. Offensichtlich nhat der Zartbraune jetzt wieder Zuversicht gefasst, wo doch 12 "Freunde" da vor Ort das Handelsabkommen unterschrieben haben. Sie dürfen nur eins nicht vergessen. Der Raketenstart vom Kaspischen Meer in der entfernung von 1500 km hat gezeigt, dass es keinen Ort auf der Erde gibt, auf dem die Amerikaner (selbst ohne KW-Einsatz) sicher sind. Diese Inseln sind in Schlagentfernung chinesischer Raketen und die Flugzeuge, über die China verfügt, sind den amerikanischen Schrottschüsseln auch überlegen. Was für Leute machen denn nur bei denen die Operative und strategische Planung! Von welchem Kräfteverhältnis träumen die denn nur? Mit ihrer komischen Flotte können sie doch die Chinesen nicht erschrecken! zur Not verlegen die Russen innerhalb von 1-2 Tagen ihre Trägermittel nach China. Und die verrosteten Pötte sind gigantisch leichte Ziele für Glonoss-gesteuerte Präzisionsraketen unter dem Schutz russischer Mittel des Radio-elektronischen Kampfes. Wenn man droht muß man auch bereit sein zu handeln. Aber echt, laßt es. Macht es besser nicht. Da poltert ihr in eine Falle erster Güte.  

  2. Ob alle Schrottschüsseln sind, wage ich zu bezweifeln. Aber ein Flugzeugträger an der Zahl juckt die Chinesen wahrlich nicht. Eine proletoider Reflex ausgelöst durch den Aufenthalt eines chin. Trägers vor Syrien. Und er ist tatsächlich mit einem Marschflugkörper zu versenken. Bisher haben die USA es nur mit drittklassigen Gegnern zu tun gehabt. Mit China und vor allem Russland werden sie Probleme haben. Ich glaube aber eher, daß die USA einfach ein paar Brandherde glimmen lassen, damit die Rüstungsausgaben für die Industrie der dummen und geängstigten Bevölkerung verklickert werden kann. Langsam bezweifle ich, daß die Army so hoch gerüstet ist. Wieviel davon ist Desinformation und Bluff? Man zweifelt, wohin das Geld für angebliche Rüstung geht. in den 1950ger Jahren wurde ein Projekt von Convair forciert und Unmengen Dollars in die angebliche Entwicklung gesteckt, obwohl es nie als fertiges Produkt angedacht war.

    • @Loup   Schon als sie mit den Schiffen in Amerika ankamen wurden aus Knechten landwirte und aus Mägden Damen. Das Vortäuschen und Blenden, das sich in besserem Licht darstellen gehört bei ihnen dazu. Ich habe in jahrzehntelanger Arbeit diese Armee studieren können und es ist mir so manches Mal ganz anders geworden. Denken Sie doch nur mal daran, wie 537.000 der bestausgerüstetsten Soldaten der damaligen Zeit das große Rennen kriegten, als die kaum 40 kilo schweren Vietnamesen sie davon jagden. Der Sturm auf die Hubschrauber auf dem Botschaftsdach und auf die Transportschiffe im Hafen. Jede andere Erinnerung stammt aus Hollywood-Produktionen im Auftrag des Pentagon.

      In letzter Zeit mußte die Navy zivile Schiffe anmieten, um Soldaten zu transportieren. Wir erinnern uns, in der Beherrschung der Meere liegt die Wurzel der amerikanischen globalen Überlegenheit.

      Die Chefin der Luftwaffe meldet eine Einsatzbereitschaft der Technik von unter 60%. Die neue geheimwaffe, die F 35, wird von den Piloten abgelehnt, sie ist Luftkampfuntauglich.

      Die Atomraketen in den Silos werden mit Disketten betrieben. Die Raketenabwehr funktioniert nicht. Durch nationale Entscheidungen hat die NATO noch 280.000 Mann in EU unter waffen. Das ganze Stoltenberg-Getöse ist nur lächerlich. Usw. und so fort.

      Langer Rede kurzer Sinn. Mit Mühe und Not kriegen sie eine Übung zustande. Nachschubprobleme, Verschleiß und dann habe ich noch nichts über den moralischen Zustand des Personalbestandes gesagt.

      Der Zustand dieser Armee, und übrigens auch der NATO insgesamt, ist schlecht. Die hätten heute schon keine Chance gegen die RF. Die hatten gerade eine Übung mit knapp hunderttausend Luftlandetruppen. Um so viele Leute zusammen zu kriegen bräuchte Stoltenberg Jahre. Wollen wir auch noch ins Detail gehen und über Technik und Bewaffnung reden?

      • Nun, ich glaube es Ihnen.Was Vietnam betrifft, war der Großteil angekifft. Und die Amerikaner haben ein Problem der Motivation. Wann haben ihre Soldaten eigenen Boden verteidigt. Nie. Und niemand hält gerne den Kopf für undursichtige Interessen fern von der heimat hin. Die Vietnamesen verteidigten ihr Land. Das ist eines der größten Probleme. Den Russen in Afghanistan erging es ähnlich. Dort war Korruption an der Tagesordnung. Sie verkauften ihre eigenen Waffen an die Afghanen. Daß die USA bluffen, mutet immer wahrscheinlicher an. Aber wie gesagt, ich glaube, hier wird Geld lukriert für seltsme andere Projekte. Abgesehen davon sind die westlichen Soldaten Weicheier. Nur stark gegen schwach gerüstete Gegner. Trotzdem kann der Schrott mit Flügeln enormen Schaden anrichten. Leider. Und Krankenhäuser wie in Afghanistan in Schutt und Asche legen.

      • Vielen Dank für die treffende Beschreibung des desolaten Zustandes des US-amerikanischen Militärapparates.

        Das ist per se keine Neuigkeit – als Ende 1950 in Korea die – nach dem damaligen Standard – hochteschnisierte, 8.USA-Armee duch die 13. chinesische Armee angegriffen wurde, die kaum über schwere Waffen und, Gerüchten zufolge, nur über 1 Gewehr für 3 Mann verfügte, dauerte es keinen Monat, und die 8.USA-Armee war fast vollständig aufgerieben oder, im Bereich des rechten Flügels, vernichtet.

        Sie wurde von den angreifenden, ca. 1 Mio. Chinesen einfach "weggespült".

        Das Standardwerk zur USN von S. Terzibaschitsch, "Seemacht USA", widmete schon vor 20 Jahren Disziplinproblemen, Drogenmißbrauch, Kriminalität, Desertion und ungenügender Qualifikation des Marinepersonals gleich ein ganzes Kapitel.

        China kann heute ca. 350 Mio.(!) Reservisten mobilisieren, und die chinesische Armee strotzt anders als 1950 vor Technologie (vergleichen Sie einmal die Bilder des Fahrerplatzes eines "modernen" M-.1 Kmapfpanzers der USA und des neuesten, chinesischen Typs, Typ 90 – Sie werden nicht schlecht staunen. Gegen das chinesische Modell wirkt der Fahrerplatz des Abrams wie der Führerstand einer Typ-52 Kriegslokomotive der "Deutschen Reichsbahn" im Vergleich zum ICE).

        Es hat sich bisher noch kein Flugzeugträger in einem modernen Krieg der Seezielrakete stellen müssen (ggf. im Malvinen-Konflikt, wo gerüchteweise die HMS "Invincible" von argentinischen "Exocet"-Raketen schwer mitgenommen wurde, was aber nie eine offizielle Bestätigung erfuhr).

        Es gibt aber keinen Grund zu vermuten, daß der Flugzeugträger gegen die Seezielrakete besser abschneidet als das Schlachtschiff gegen das Flugzeug im 2.Weltkrieg (m.a.W. also katastrophal).

        Es war ja die Überlegenheit des Flugzeuges, die im 2.Weltkrieg dem Schlachtschiff den Garaus machte.

        Moderne Anti-Schiff-Lenkwaffen wie die verbreitetere, russische SS-N-22 "Sunburn" (P-270 "Moskit"), die allerdings als Entwicklung der 70er Jahre keinesfalls das neueste Modell im russischen Arsenal darstellt, erreicht in der Letztphase des Angriffs in den neueren Versionen eine Geschwindigkeit von Mach 3 bei einer Reichweite von ca. 160 KM.

        Die Rakete ist zudem zur Täuschung des angegriffenen Zieles fähig. u.a. durch Störflugmannöver noch in der Endphase des Zielanfluges.

         

        Sie arbeitet mit wechselnder Aktiv/Passiv-Radarortung und ist in der Lage, im Schwarm "intelligent" in der Weise anzugreifen, daß die angreifenden Raketen während des Zielanfluges zur Überwindung der Abwehr miteinander "kommunizieren" und auch auf verschiedenen Radarfrequenzen arbeiten, was die Bekämpfung der Flugkörper weiter erschwert.

        Mach 3,0 sind eine fast unlösbare Herausforderung auch für moderne CIWS-Systeme (m.a.W. Nahbereichsverteidigungssysteme für Schiffe), weil als effektive Reaktionszeit zur Vernichtung der Rakete nur Bruchteile von Sekunden zur Verfügung stehen – zudem beschädigten abgeschossene Raketen mindestens kleinere Schiffseinheiten dennoch schwer, weil der 350 Kg schwere Zerlegegefechtskopf in unmittelbarer Nähe des Schiffes zerstört würde.

        In einer kriegerischen Auseinandersetzung in etwa gleichwertiger Mächte griffe aber nicht lediglich eine, sondern ein ganzer Schwarm von Raketen den Flugzeugträger an – erreichte CIWS eine Vernichtungswahrscheinlichkeit von 75% gegen die angreifenden Raketen (kaum real), so gingen bei 4 angreifenden Raketen eine ins Ziel, bei 10 Raketen aber schon 3 etc..

        Eine "Dosis" von drei wäre aber bei dieser Waffe, die auf die Zerstörung eines Schiffes von der Größe eines Zerstöres durch einen Treffer ausgelegt ist, auch für einen Flugzeugträger fatal.

        Selbst wenn das Schiff dank seiner Größe den Angriff überlebte, so wäre es so schwer beschädigt, daß es entweder als KTV (konstruktiver Totalverlust) abzuschreiben oder aber sehr lange Zeit außer Gefecht gesetzt wäre.

        Zudem wären die Personalverluste schwer.

        Bereits die Sowjetunion besaß aber auch Abstandslenkwaffen, die eine (ggf. weit) größere Reichweite als die "Sunburn" hatten, eine noch höhere Geschwindigkeit erreichten (bis zu Mach 5) und noch größere Gefechtskopfladungen ins Ziel transportierten – wie die AS-16 "Kickback" (Ch-15), die von den Schwenkflügelbombern TU-22M "Backfire" verschossen wurde und für die Vernichtung von Atomflugzeugträgern der "Nimitz"-Klasse (mit taktischem Nuklearsprengkopf) im Erstschuß ausgelegt wurden.

        AS-16 ist nach wie vor in den russischen Streitkräften im Einsatz.

         

         

         

         

         

         

         

  3. Wenn man 100 Taucher nähme, von denen jeder einen hinreichend starken Torpedo führen würde, dann wäre ein Flugzeugträger ein Flugzeugträger gewesen, wenn diese 100 Taucher rund um den Flugzeugträger gleichzeitig abdrücken würden.

    Keine Chance für den Flugzeugträger. Davon bin ich fest überzeugt.

    • Also, ich bin von Haus aus ein Panzermann und habe nur allgemeine Kenntnisse von der Flotte. Ich mußte aber mal einen Artikel zu Flugzeugträggern übersetzen. So ein Pott ist quasi unbewaffnet. Ja, er ist gepanzert, aber im Grunde ist die Pistole des Kapitäns alles.

       100 Mann – Verschwendung. Das Teil muß ja nicht versenkt werden. Dieses Hotel für 5000 Mann Besatzung ist völlig hilflos, wenn die Start- und Landebahn beschädigt ist. Dann bleibt nur noch die Gefechtsbegleitgruppe, die nur die Aufgabe hat, den Pott zu schützen. Es gibt Beispiele aus jüngster Zeit, dass es U-Boote geschafft haben (darunter ein deutsches Diesel-U-Boot), neben dem Flugzeugträger aufzutauchen und freundlich zu grüßen. Das brachte Personalveränderungen. Und jetzt kommen wieder die Russen mit ihren Funk-Elektronischen  Kampfmitteln. Wir erinnern uns an die amerikanische Fregatte, die eine spezialisierte Su-24 stummgeschaltet hat? Im Schwarzen Meer fuhr der Ami Achten, um wieder da raus zu kommen. Stunden später verließ er fluchtartig das Schwarze Meer. für die begleitgruppe haben sie was besseres. Die tauschen einfach in der Freund-Feind-kennung die Seiten. Und die automatisierte Luftabwehr beginnt, eigene Flugzeuge abzuschießen. Die U-Boot-Jäger des Verbandes erfahren eine Sonderbehandlung. !1 Flugzeugträger, und ich bin mir sicher, zumindest die Russen wissen ganz genau, wie man damit umgehen muß. Die sind keine Libyer. Und selbst die Amis wissen das. Außerdem sind die nicht die Tapfersten. 

      • Danke für die Antwort.

        Die Russen brauchen das überhaupt nicht, was ich (als Gedankenspiel) eingeworfen habe. Wie Sie richtig festgestellt haben, ist die Schwachstelle des Flugzeugträgers sein Start- und Landedeck. Selbst wenn Kanonen an Bord wären, möchte ich den Flugzeugträger sehen, der mit diesen Kanonen andere Schiffe zu verfolgen versucht.

        Was ich meinte – wie gesagt, nur als Gedankenspiel – ist ein Szenario, was sich bei den Amis regelmäßig und bevorzugt abspielt: Der Amerikaner vergreift sich liebend gerne an schwächeren, an kleineren: An Hilflosen.

        Länder, die kaum Armee haben, kaum Luftwaffe. Oder Länder, in denen der Ami schon jeden Grashalm, jeden Menschen (,…jedes Krankenhaus,) mit dem Flammenwerfer weggebrannt hat. Solche Länder, die nur noch aus Chaos bestehen, sind des Amis liebstes Ziel.

        Wenn vor der Küste eines solchen Landes ein amerikanischer Flugzeugträger ankert, macht das großen Eindruck auf die Welt: „Supermann ist da! Jetzt wir alles gut!“.

        Auch auf das Land selbst macht das großen Eindruck: Der Teufel ist zurückgekommen, um sich an den Opfern zu ergötzen. „Da liegen sie vor Anker und onanieren, während wir in unserem Blut ertrinken“.

        Diese Situation ist für das betroffene Land keine einfache.

        Solche Länder haben meist auch kein Geld mehr, mit Flugzeugen einen Flugzeugträger anzugreifen. Und selbst wenn, würden sie abgeschossen: Der Luftraum über so einem Flugzeugträger ist gesichert wie Fort Knox.

        Sie lachen über die Zahl 100. Also ist das auch mit weniger als 100 Tauchern machbar. Na gut. Ich wette – ich bin einfach davon überzeugt – dass mit einem solchen Angriff „David gegen Goliath“ niemand rechnet und b) dass dagegen kein Kraut gewachsen ist.

        Keine noch so große Flotte kann 100 (bleiben wir mal bei der Zahl) derart kleine Ziele wie das eines Tauchers gleichzeitig im Auge behalten. Vor allem weiß man ja gar nicht, wann die kommen. Man weiß noch nicht mal, ob welche kommen. Denn man rechnet damit gar nicht. Wie soll denn das gehen? Ziele von der Größe eines großen Fisches auf Kilometer im voraus zu orten, ohne dabei alle paar Sekunden einen Fehlalarm auszulösen?

        (und würde man den Taucher mit Torpedo in eine Art Anzug stecken, dass er auch aussieht wie ein großer Fisch, hätte die Manschaft samt Flugzeugträger gar keine Chance mehr. Nicht den Hauch einer Chance).

        Worauf ich letztendlich raus will ist, dass das eine preiswerte Methode ist, die sich auch ein zerstörtes Land IMMER leisten kann. Was kosten 100 Torpedos? Nichts, im Gegensatz zum Erfolg! Ein Flugzeugträger kostet 10.000 x so viel. Und wenn vor einem Land, was keine Armee mehr hat, ein US-amerikanischer Flugzeugträger plötzlich untergeht, ist das für die US-Armee mehr als nur ein finanzieller Schaden: Es waär der Untergang des US-amerikanischen Großkotztums. Die große Fresse wäre still, der amerikanische Hochmut läge zerschmettert am Boden: Obama würde nackt auf der Weltbühne stehen (ob er dann noch ernst genommen würde?)

  4. Ich habe gerade noch eine Meldung in einem russischen Blog gelesen, der sich mit militärischen Belangen beschäftigt. Da hieß es, die „Thedore Roosvelt (5000 Mann Besatzung und 65 Flugzeuge an Bord) hat gerade den persischen Golf verlassen, das erste Mal seit 2007. Die russischen Militärs sagen nur: Die Amis haben uns verstanden. Sie haben die „Kalibr“ gezählt, sind auf 26 gekommen und der wievielte Präsident war Theodore Roosevelt? Genau, der 26. Die Amis sind nicht doof.

    • wenn's ums blanke überleben geht, greifen hauptsächlich die instinkte – mit übermenschlicher us-amerikanischer intelligenz hat das nicht viel zu tun. 

    • Hätte da so eine idee. Die Potts umbauen und in eine Flüchtlingskolonie auf dem Wasser umfunktionieren. Für jene Flüchtlinge, die durch das US Abenteuer in Syrien heimatlos wurden. Nun, besser die Wirtschaftsflüchtige dort unterbringen. Da reichen zwar die paar Träger nicht, aber die Rüstungsindustrie freut sich über weitere Aufträge! ich hoffe, daß das Kartenhaus USA zusammenbricht. Dann ergäbe sich eine Lösung für die Welt und die Eu nimmt ihren Abschied!

  5. Man kann es mit der Amerikafeindschaft auch übertreiben ,die Kommentare hier sind nicht zum aushalten .China ist hier der Agressor ,beansprucht für sich sogar Inseln in Sichtweite der Phillipinen.Amerika hatt im Chinesischen Meer was zu suchen den es hatt hier Verbündete China nicht.Sogar Vietnam sucht die nähe Amerikas da sollte doch mal bischen drüber nachdenken.

    • einfach mal die geschichte dieser region dieses planeten aufarbeiten.

      sofern zu aufwändig, kann man sich auch gerne auf den weg in richtung der "zeit" usw. machen – schliesslich hat sie niemand an den sessel gebunden, ihnen zahnstochen zwischen die augenlider gesteckt und sie damit gezwungen, sich die "verschwörungstheoretikerportale" anzutun. 

    • Randolf@ Da bin ich anderer Meinung!! Man kann es wohl nur untertreiben, und die rosarote Brille aufsetzen! Japan zum Beispiel ist kein Freund der USA, sie sind geknechtet wie Deutschland. Das einzige, wodurch die USA die Duldung Japans erfährt, ist die jahrhunderte lange Rivalität mit China. Vietnam wurde von den USA so in den Boden gestampft, daß sie westliches Kapital benötigen, natürlich nur geliehen, um sich einigermaßen zu erholen, und um den Anschluß nicht zu verlieren. Und der Westen definiert sich nun mal leider über die USA. Die USA hat militärisch im südchinesischen Meer überhaupt nichts zu suchen. Eigentlich nirgendwo außerhalb der ihnen zugestandenen Seegrenze! Natürlich hat auch China vor Syrien im Prinzip nichts verloren, aber das ist die Konsequenz imperialistischer und hegemonialer Umtriebe, bis zm Exzess seitens der US Schergen betrieben worden ist. Es war die USA, die das globale Handeln inclusive Bombardements ohne Kriegseklärungen salonfähig gemacht haben. Und nun gibt es die Reaktion darauf. Jahrzehnte lang mußte die Welt dieses unverschämte, selbstgefällige und verbrecherische Verhalten dulden, ein Verhalten  von typischer anglosächsischer Präpodenz und Überheblichkeit. Ich hoffe, sie werden endlich in die Schranken gewiesen!!! Was muß die USA eigentlich noch an Verbrechen begehen, damit eine  auch harsche Kritik und Ablehnung ihres staatlichen Selbstverständnisses erlaubt ist?

      • im gegensatz zu den sich im rechtskreis der BRD bewegenden deutschen, hat japan bereits seit einigen jahren seine souveränität. dennoch: vor einigen tagen haben sich japaner und russen zwecks der ausarbeitung eines friedensvertrags getroffen – was die us-amerikaner mit der plumpen "abmahnung", im wortlaut "es ist nicht der richtige zeitpunkt um mit moskau gespräche zu führen, quittierten.  

  6. „Die Spratly Islands liegen zwischen Vietnam, Indonesien, den Philippinen und China.“ ist natürlich falsch. Zwischen Indonesien und dem Südlichen Sand-Archipel liegt Malaysia. Also ersetzt bitte Indonesien durch Malaysia und Brune.

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