Mit sechs Monaten Verspätung fanden sich am 30. Oktober die österreichische Regierung und die sogenannten Sozialpartner (Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände) schließlich doch noch zum so lange herbeibeschworenen Arbeitsmarktgipfel zusammen. Wenig überraschend: Außer einigen lauen Kompromisschen ist dabei nicht viel herausgekommen.
Von Marcello Dallapiccola
Da tagten sie also wieder einmal, die hohen Herren. Kanzler Faymann, sein Vize Mitterlehner, WK-Präsident Leitl, AMS-Chef Kopf und wie sie alle heißen. Natürlich jeder einzelne davon ausgestattet mit gleich mehreren „wichtigen“ Posten, die selbstverständlich ein monatliches Salär in die Tasche spülen, von dem Otto Normalverbraucher nicht einmal zu träumen wagt. Ziel ihrer Mission: Die Quadratur des Kreises zu finden, nicht weniger als das absolut Unmögliche, wenn man sich die Zahlen vom Arbeitsmarkt ansieht. 319.417 Menschen in Österreich haben keine Arbeit, die Schulungsteilnehmer (zwangsweise zu „Kursmaßnahmen“ verdonnerte) eingerechnet, beträgt die Arbeitslosenquote 9,9 Prozent. Vorbei ist's mit der „Insel der Seligen“.
Doch wie soll nun das drängende Problem der Arbeitslosigkeit in den Griff gekriegt werden? – Ein Bonus-Malus-System, das für die Betriebe Anreize schaffen soll, auch ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen, wurde vereinbart. Die Firmen sollen draufzahlen, wenn sie keine ältere (Ü 50 bei Männern, Ü 45 bei Frauen) Dienstnehmer beschäftigen, umgekehrt können sie mit steuerlichen Entlastungen rechnen, wenn sie Menschen aus dieser Gruppe einstellen. Zusätzlich sollen ab 1. Jänner 2016 die Lohnnebenkosten schrittweise gesenkt werden, auch der Arbeitgeberbeitrag für den Insolvenzfonds soll von 0,45 auf 0,35 Prozent gesenkt werden. Weiters sollen ab 2017 die Arbeitgeberbeiträge für den Familienlasten-Ausgleichsfonds gesenkt werden; allein dieser Punkt wird den Firmen etwa 790 Millionen Euro ersparen. Mehr Geld für's AMS (Jobcenter) gibt's auch, vor allem ältere Arbeitnehmer sollen noch intensiver geschult (mit zweifelhaften Kursmaßnahmen gegängelt) werden und wie immer wird auch am Arbeitsrecht ein wenig herumgedoktert.
Ein ambitioniertes Paket, das da geschnürt wurde, möchte man meinen. Wenn man jedoch bedenkt, dass der Jahresschnitt an offenen Stellen 2014 gerade mal 62.400 beträgt, überkommen einen Zweifel. Nach Adam Riese blieben also, auch wenn man ALLE offenen Stellen in Österreich besetzen würde, immer noch mehr als 300.000 Arbeitslose über. Auch wenn jetzt Anreize für die Wirtschaft geschaffen werden, gerade Ältere vermehrt einzustellen, rechnen auch die größten Optimisten mit nicht mehr als 50.000 zusätzlichen Jobs – von denen allerdings die wenigsten Vollzeit-Anstellungen sein werden. Bleibt immer noch eine Viertelmillion Menschen übrig, deren Wohl und Wehe vom Sozialsystem und der Willkür des jeweiligen AMS-Beraters abhängt – ob also im Falle dieses Arbeitsmarktgipfels von einem Erfolg gesprochen werden kann, darf bezweifelt werden.
Vielleicht wäre es ja mal an der Zeit, das Pferd von der anderen Seite her aufzuzäumen. Wenn man an die Zukunftsvisionen vergangener Zeiten zurückdenkt, dann gab es da mal die Vision einer Welt, in der die Automaten uns soviel Arbeit abnehmen, dass jeder nur noch fünf Stunden am Tag zu arbeiten braucht. Technologisch wären wir schon lange so weit; die verbliebene, also nicht von Maschinen durchführbare Arbeit, könnte besser aufgeteilt werden. Würde man die Wochenarbeitszeit nur um zehn Stunden senken, könnte man über Nacht einen nicht zu verachtenden Bedarf nach Arbeitskräften schaffen. Sämtliche Psychologen, Neurologen etc. empfehlen schon seit Jahrzehnten, endlich den Druck aus dem Kessel der täglichen Erwerbsarbeit rauszunehmen. Die ständige, Optimierung, Rationalisierung und Effektivierung macht diejenigen krank, die im Hamsterrad rennen müssen während die Anderen in Depressionen verfallen, weil sie sich unnütz fühlen und mit ihrer Zeit nichts anzufangen wissen.
Aufgrund der engen Verquickungen der Politik mit Banken und Konzernen ist es jedoch unwahrscheinlich, dass in absehbarer Zeit jemand mit vernünftigen Lösungen in dieser Sache aufwarten wird; Massenarbeitslosigkeit ist wohl ein Phänomen, das uns noch einige Zeit erhalten bleiben wird.










Zu dem Thema fällt mir wieder richtig viel ein. Aber ich will Herrn Meier nicht ärgern. Der Gast hält sich raus.
Jetzt bin ich neugierig geworden. Herr Meier verträgt einiges, also raus mit der Sprache … Im übrigen hat jemand anderes geschrieben …
@Herr Grasnick …. Sie haben offensichtlich redaktionsdienst, CvD sozusagen. Der herr Meier führt seine Zukunftige aus. Und ich ergehe mich in diffusen Andeutungen. Na gut. Wenn er zurückkommt und will mich verprügeln - ich schiebe alles auf sie.
Ich bin Ingenieur und als solcher am Konkreten interessiert. Wir bewegen uns zu Zeit sehr oft in Randgebieten und dann passiert es mir, dass ich Unzufriedenheit durchsickern lasse. Wissen Sie, die Welt ist in Aufruhr und die Gefahr des Untergangs einer ganzen Generation ist groß. Und dann beschäftigen wir uns allen ernstes mit irgendwelchen kontaminierten Tampons. Und Ihr hochgeschätzter Standfester setzt noch einen drauf. Er ersetzt spöttische Distanz, mit der das Thema noch geradeso verdaulich ist, durch noch intensivere Beschäftigung damit und referiert über einen Zusammenhang zu Gebärmutterhalskrebs. Als Kompott kam dann noch eine Empfehlung von einem Kommentator, die Menstruationstasse.
Über solche Themen reden Männer in der Öffentlichkeit nicht. swonst ziehen wir uns bald Strumpfhosen an, machen einen auf beste Freundin, schlendern küßchengebend durch die Strassen und kriegen keinen mehr hoch. Thema Genderismus, siehe vor 2 oder 3 Tagen hier. Die Welt geht unter und wir machen hier einen auf …. usw. Wenn es um das Unkrautvernichtungsmittel und Mionsanto geht, fallen mir bessere Bezüge ein.
Das Thema Arbeitsmarkt ist doch genauso ein Scheißdreck. Das ist die Altersvorsorge für Politiker, die nicht zu gebrauchen sind aber loyal genug, um versorgt zu werden. Genau wie Lottogesellschaften. In keinem Gebiet wird mehr gelogen und weniger bewirkt als auf dem Arbeitsmarkt. In den USA haben sie 6?% ALO lt. Theorie und 100 Mio in der Praxis. In D ist es ähnlich, in Österreich vermutlich auch. Mit so einem Mist muß man doch seine Zeit nicht vertun - und ich tue es jetzt auch.
Oder Griechenland. Was, zum Teufel, wollen Sie denn aktuell zu dem Thema noch sagen? Derweil kriegen die Saudis im Jemen den Arschz voll, die Koalition (US-geführt) hat mind. 600 Tote bei Bombardements zu verantworten, 40 Syrer wollten die Polizei mit Waffen angreifen, in Magdeburg vergewaltigen die netten Flüchtlinge jede Nacht, Der Russenflieger ist aus ungeklärten Ursachen abgestürzt, die wahl in der Ukraine war eine Farce, Georgien und Odessa streiten um Saakaschwili wegen seiner Umsturzpläne usw. Von der sorte noch zig andere. Aber reden wir lieber über Tampons. Gebrauchte haben wir noch nich thematisiert. Sie, Herr Grasnick, schützen mich?
p.s. Wir hatten heute wieder eine gute AfD-Demo. Die werden langsam hoffähig.
Interessant, welche Analogien Sie da aus dem Hut zaubern. Sehr wunderliche Gedankengänge. 😀
…..’lange herbeibeschworenen Arbeitsmarktgipfel zusammen‘.
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Sack Reis in China!
Der Arbeitsmarkt (Terminus. Human-Kapital) ist doch schon lange ‚privatisiert‘, wie alles in Ö u. D.
Die kulturmarxistischen Gewerkschaften sind die Feinde der Arbeiter und Angestellten und die ehem. Arbeiterparteien SPD/SPÖ sind Lakaien und Unterstützer der NWO und der kriminellen Hochfinanz.
Ja, da bin ich Ihrer Meinung! Vergorener Alkohol in Weinflaschen mit gefälschten Ettiketen abgefüllt. Das ist die SPÖ.
Guten Abend.
DEUTSCHLAND
Ich bin bei Freunden zu Besuch
ARD 30.10.2015, Tagesschau.
„Arbeitsmarkt in Deutschland, positive Prognose“
Die Sprecherin: „Das liegt am Herbstaufschwung“
Niemand versteht, dass ich schreie
„Fresst ihr alles“ ? ALLES ?
„Wieso?“
„Es gibt keinen Herbstaufschwung. Das Wort habe ich noch nie gehört
Oder hat das Wort von euch etwa schon mal jemand gehört?
Im Herbst gehen die Leute in Kurzarbeit, die Arbeitslosen werden mehr“.
kurzum:
Niemand hat’s interessiert.
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Vielleicht hat der eine oder andere auch die Nachrichten gesehen, und den „Hebstaufschwung“ als gegeben hingenommen. Aber dahinter steckt viel mehr. Dahinter stecken dieselben Spitzbuben, die man schon kennt: US-finanzierte Thinktanks.
Äußerst geschickt gingen sie vor, das muss man ihnen lassen. Der ‚Klick‘ kam uns gerade, als berichtet wurde, dass der „Hebstaufschwung“ in Bayern stärker sei als in den anderen Bundesländern. Was das bedeutet, ist klar, oder?
Um das Flüchtlingsproblem in den Griff zu bekommen, wurde alles an Kräften eingestellt, was derzeit verfügbar ist. Das Ergebnis wurde uns am 30.10.2015 von der dreckigen Lügenpresse als HERBSTAUFSCHWUNG verkauft; Motto: Der doofe Bürger merkts schon nicht!
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PS: Die Verursacher sind dieselben, die angeblich die Rente um 5% erhöhen wollen. Frau Merkel hofft, damit die verloren gegangenen Stimmen wieder gutmachen zu können.
- Rentenerhöhung 5%
- Herbstaufschwung
Sie schrecken vor nicht mehr zurück. Vor gar nichts mehr!
Mal im Ernst, das wundert sie noch? Das habe ich in meinen jungen Jahren schon vor 15 Jahren prognostiziert, nur war es vor diesen Jahren noch nicht ganz so "krass" wie heute. Um es anders zu sagen mit Worten, die ich ebenfalls vor 15 Jahren schon gebrauchte: Politiker haben die Kunst, ihren Sklaven Scheisse als Gold zu verkaufen, zur genialität erhoben. Dummerweise merken das immer mehr Sklaven zur Zeit. Deswegen sitzen wir hier.
@ Herr Jeh
Herbstaufschwung:
Dem BIP ist es ja gleich, woher der vermehrte Konsum kommt. Millionen von 'Bereicherern' konsumieren ja und verbrauchen die ohnehin knappen Ressaurcen - also boomt die Migrationsindustrie. Aber die Analphabeten und Semi-Analphabeten schaffen ja keinen nachhaltigen Mehrwert.
Alles ist daher Pump finanziert,
Also müssen -sofern die Steuern zur Finnanzierung dieser Millionenheere nicht erhöht werden sollen - weitere Schulden auf Teufel komm raus gemacht werden ; zu Lasten künftiger Generationen.
Und der rollende Finanzminister, der elende Lakai der Khasaren-Mafia spricht ja schon von einem 'Solidaritätszuschlag für Flüchtlinge'.
Die Hochfinanzbankster freuen sich und stoßen mit Champagner an, denn jeder 'Flüchtling' bringt ihnen Bares in die Kasse und bringt ihnen den endgültigen Ausverkauf Deutschlands, genannt 'Privatisierung', näher.
Der Grund ich schrie ist nicht die Kunst der Politiker. Dagegen hilft ein Tritt an die richtige Stelle bzw. die Trennung von der Flimmerkiste.
Der Grund sind die, die sich das ansehen/hören, ohne aufzubegehren. Die vielen Mitnicker, Kriecher und Allesfresser sind der Ackerboden, auf der die Massenvergewaltigung erst wachsen und gedeihen kann.
„Seid ihr denn nicht taub und blöd?“
„Ja wir sind so taub und blöd““
https://www.youtube.com/watch?v=LhjgOiSnUSY
„Warum seid ihr Deppen klein“
„Wir woll’n gar nicht größer sein“
PASST.