Der Ausbruch des syrischen Bürgerkrieges 2011 wurde vielerorts als Fortsetzung des Arabischen Frühlings angesehen. Viele Indizien sprechen jedoch dafür, dass dies ein Komplott fremder Mächte war, um die Regierung Assads im Zuge der allgemein aufgeheizten Stimmung in den arabischen Ländern zu stürzen. Hauptakteure hierbei: Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel.

In Sachen "regime change" gelten die Vereinigten Staaten als Weltmeister. Kein anderes Land war in den letzten Jahrzehnten derart oft in Aktionen involviert, bei denen bestehende Regierungen gestürzt, und durch hörige Marionetten ersetzt werden sollten. Dabei verbündeten sich die Amerikaner nicht selten mit Organisationen, die zu recht einen fragwürdigen Ruf genießen. In Syrien wiederholt sich dabei jenes Muster, welches man aus Chile, Nicaragua, dem Irak, Libyen und Afghanistan kennt. Dieses Mal mit aktiver Hilfe Israels.

Abgesehen von der Al-Nusra-Front und den unzähligen Al-Quaida-Kämpfern des "Islamischen Staates des Iraks und der Levante" ergießen sich zehntausende islamische Extremisten aus der ganzen Welt über Syrien. Die Vereinigten Staaten unterstützen hierbei die Anti-Assad-Fraktionen mit Geld und Waffen, doch die destruktivste Rolle in diesem tödlichen und grausamen Spiel haben die Israelis inne.

Immerhin ist die Assad-Regierung als enger Verbündeter des Irans eine potentielle Gefahr für Israel, welches mit der Destabilisierung des Nachbarlandes zumindest eine Zeit lang seine dortige Grenze entlasten kann. Die Hisbollah-Raketen fliegen nun in eine andere Richtung. Zudem kann die Regierung in Tel'Aviv damit den Erzfeind Iran aus der Reserve locken, und damit mehrere Fliegen mit einer Klatsche schlagen: Wenn sich Sunniten (Saudi-Arabien, Al-Quaida) und Schiiten (Iran, Hisbollah) gegenseitig die Schädel einschlagen, sind die zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass sie sich auch noch mit Israel auseinandersetzen müssten.

Glaubwürdige Beweise zeigen, dass Israel in den letzten drei Jahren eng mit der Al-Quaida zusammenarbeitete und sie mit Geld und Waffen für den Kampf gegen die syrischen Regierungstruppen versorgte. Unter Berufung auf die Jerusalem Post berichtete Christof Lehman, Leiter von nsnbc.me davon, dass Israel in den besetzten Golanhöhen ein Feldlazarett unterhält, in dem verletzte Dschihadisten medizinisch versorgt werden. Dies wurde auch von einem anonym bleiben wollenden österreichischen Offizier bestätigt, der mit der UN Beobachtertruppe (UNDOF) im Golan zusammenarbeitete. So soll es seinen Angaben nach gemeinsame Operationen des israelischen Militärs und der Dschihadisten in Syrien geben. Für den israelischen Außenminister Avigdor Liberman bietet dieser Konflikt die Möglichkeit, die seit 1967 besetzten Golanhöhen dauerhaft dem Staat Israel einzuverleiben.

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2 KOMMENTARE

  1. Das wüsste ich alles gern genauer… wieviel von Israel bezahlte Söldner attackieren als „Rebellen“ getarnt die syrische Armee und Polizei, auch und gezielt dabei Massaker ausübend an der Zivilbevölkerung, um sie Assad in die Schuhe zu schieben?
    Gibt es Quellen die Deine Angaben verifizieren, gibt es unabhängige Beobachter die die Lage ganz anders aus nächster Nähe erfahren haben, als sie der korrupte Westen darstellt?

  2. "welches mit der Destabilisierung des Nachbarlandes zumindest eine Zeit lang seine dortige Grenze entlasten kann. Die Hisbollah-Raketen fliegen nun in eine andere Richtung."

    Seit wann flogen Raketen aus Syrien?Seit 1973 fliegen von dort keine Raketen mehr und es gab auch keine Zwischenfälle an der Grenze bis zum Bürgerkrieg,da schickte man dann Palis. um die Grenze zu stürmen,Kanonenfutter.

    In Israel wird jeder versorgt der über die Grenze kommt da wird nicht gefragt ob er für oder gegen Assad ist.

    Man hat auch die Tochter des Hamas Innenministers am Herzen operiert und natürlich auch Hamas Leute.Israel hofft so das die Leute irgendwann mal umdenken.

    Auf youtube gibts auch ein schönes Video eines Fatah Kämpfers:Juden retteten mein Leben und meine eigenen Leute wollten mich umbringen…

     

    Assad hat übrigens vorher allen möglichen Terroristen von der PKK bis zu AL Kaida unterschlupf geboten,nun hat er seinen Lohn bekommen.

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