Eine ganze Milliarde Dollar von mehr als 5,7 Millionen Kapitalgebern konnten via Kickstarter schon in diverse Projekte fließen. Die Crowdfunding-Plattform beweist damit, dass es auch alternative Möglichkeiten gibt, um neue Projekte finanzieren zu können.

Crowdfunding kommt immer mehr in Mode. Angesichts der strengen Vergaberichtlinien der Banken und deren Scheu vor sogenannten "Risikoinvestments" bei kleinen Projekten (da spekuliert man lieber im großen Stil), bietet diese Form der Finanzierung doch interessante Möglichkeiten: von Apps über Filme und Computerspiele, bis hin zu Comicbüchern – die Projektvielfalt kennt bei Kickstarter beinahe keine Grenzen.

Als US-Unternehmen konnte die Plattform am meisten Geld aus den Staaten lukrieren: mit über 663 Millionen Dollar stammen beinahe zwei Drittel der Gelder aus den Vereinigten Staaten. Danach folgen Großbritannien (54,4 Millionen Dollar), Kanada (44,9 Millionen Dollar), Australien (31,8 Millionen Dollar) und Deutschland (21,6 Millionen Dollar).

Erfolgreiche Plattformen wie diese zeigen, dass es durchaus genug Bedarf an neuen Finanzierungsmöglichkeiten gibt. Zwar darf das Verlustrisiko nicht unterschätzt werden – immerhin können Projekte auch fehlschlagen – doch wer nicht wagt, gewinnt auch nicht. Und im Gegensatz zum gesamtgesellschaftlichen Risiko bei den Banken, trifft ein unrentables Projekt bei dieser Form der Finanzierung nur jene risikobewussten Menschen, die es sich im Normalfall auch leisten können.

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2 thoughts on “Kickstarter: Crowdfunding als Alternative zu den Banken”

  1. Da werden sich die Banken aber schön ärgern, wenn sie so umgangen werden… ob sie dann wieder so reagieren wie einst im österreichischen Wörgl, als der dortige Bürgermeister mittels der Idee Silvio Gesells plötzlich die Arbeitslosigkeit drastisch reduzierte?

    Übrigens: Warum benutzt ihr nicht selber Kickstarter bzw. ähnliche Plattformen in Europa?

    Auch hier gibt es Ideen…
    http://elmar-eigner.de/geld-mit-webseite-verdienen.html

    Alf

    1. Tja, das Freigeld in Wörgl wurde ja leider sehr schnell abgeschafft… Was Crowdfunding in Europa anbelangt: Die meisten europäischen Staaten (inkl. Österreich) haben leider sehr strenge Gesetze und Normen diesbezüglich, so dass es nicht so einfach wie in den Staaten ist.

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