Trump regiert Davos: America First-Kampfansage mit Cleverness und Investorenwerbung für die USA

Trump ist immer für eine Überraschung gut. In Davos mixte er eine "America First"-Kampfansage mit Investoren-Werbung für die USA.

Von Viribus Unitis

Trumps Rede war eine geschickte Mischung aus Kampfansage, also an America First wird sich nichts ändern, kein Millimeter Abweichung von dem was er schon seit Amtsantritt sagt, und sorgsam darin eingeflochten, Investorenwerbung: Durch America First habe sich die USA geändert, und die USA sei nun ein guter Platz um dort zu investieren. Eine relativ kurze – nur ca. 15. Minuten dauernde – Rede, die aber alles enthielt, was Trump an America First ständig sagt, und Investoren als Geschäfts-Rahmenbedingungen gerne hören.

Trump hatte am Abend vor seiner Rede ein Dinner mit 15 Konzernchefs, darunter die Chefs von Siemens, Deloitte, Nestle, Nokia, Volvo Group (Trucks), Adidas, Bayer, HSBC, Total, Thyssen Krupp, Statoil, ABB, Anheuser Busch, SAP und anderen. Das Abendessen:

https://www.youtube.com/watch?v=4rLR4ipaY9M

Manche der Konzernchefs, die Trump nicht persönlich kannten, waren offensichtlich überrascht, in Trump nicht das Monster zu finden, das die Medien aus ihm gemacht hatten und über das sie ständig im Fernsehen und in Printmedien informiert wurden. Die Rede:

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Im Ramen der Fragen – es waren nur zwei – führte Trump aus, dass Apple beabsichtige 350 Milliarden Dollar (sic!) die zuvor im Ausland gebunkert wurden, in den USA zu investieren, weil sich die Rahmenbedingungen so verbessert hätten – Steuern und Regulatiorien und mehr. Er führte auch an, dass seine Administration in großem Stil Regulatorien außer Kraft gesetzt hätte – wobei er Regulatorien als notwendig empfindet, man braucht sie – aber manche seien unnötig. Und schließlich, sei der Aktienmarkt seit seinem Amtsantritt um 50 Prozent gestiegen – obwohl die Märkte bei seinem Amtsantritt das genaue Gegenteil erwartet hatten. Zudem sei die Arbeitslosenquote bei African Americans in den USA sei so niedrig wie niemals zu vor und die Frauen-Arbeitslosenquote auf einem 17-Jahres-Tief. Die Fragen:

 

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