Wir sollten uns über die Ernährung unterhalten

Covid-19 schadet vor allem jenen, die aufgrund von Fehlernährung schon entsprechende Vorerkrankungen haben. Zeit zum umdenken.

Von Marco Maier

Wenn Sie einen Blick auf die vermeldeten „Covid-Toten“ und deren Gesundheitsstatus werfen, wird Ihnen vor allem etwas auffallen: diese Menschen haben fast alle bestimmte Komorbiditäten. Das heißt im Grunde genommen, dass Sars-CoV-2 eigentlich nur der Tropfen auf den heißen Stein ist.

Was sehen wir da vor allem? Diabetes und Bluthochdruck neben dem Fakt, dass Übergewicht und Krebserkrankungen ebenfalls eine gewichtige Rolle spielen. Und womit hängen diese Krankheiten bzw. Zustände oftmals zusammen? Mit einer höchst ungesunden Ernährungsweise.

Von den rund 24 Millionen Menschen die bereits im Laufe dieses Jahres insgesamt gestorben sind, wurden laut offiziellen Zahlen rund 360.000 positiv auf Covid-19 getestet. Mehr als 100.000 davon in den Vereinigten Staaten von Amerika, welches für seine Heerscharen von Fettleibigen bekannt ist – was sogar schon dazu führt, dass das Pentagon immer mehr Bewerber für den Militärdienst ablehnen muss.

Wer die US-amerikanischen Koch- und Foodshows kennt oder selbst einmal in den Vereinigten Staaten war, weiß auch, mit wie viel Fett und Zucker dort oftmals gekocht, gegrillt, gebraten und gebacken wird. Einmal ganz abgesehen davon, dass das industrielle Fast Food oftmals deutlich erschwinglicher ist als gesunde Nahrungsmittel. Beinahe tagtäglich mit irgendwelchem Junk Food gefüttert sind gesundheitliche Probleme geradezu vorprogrammiert.

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Wenn nun ein Virus wie Sars-CoV-2 auftaucht, welches vor allem bei Menschen mit diesen Vorerkrankungen zu hohen Sterberaten führt, sollte man sich vor allem die Frage nach einer deutlich gesünderen Ernährung stellen. Das heißt: mehr Obst, Früchte und Gemüse, weniger Fett und Zucker (und ohne diverse Chemikalien zur Haltbarmachung von Fertignahrung).

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Was denken Sie, wie viele der 360.000 positiv auf Covid-19 getesteten Verstorbenen könnten heute noch am Leben sein? Auch bei den rund 200.000 Grippetoten in diesem Jahr oder jenen mehr als 3,3 Millionen die seit 1. Januar 2020 an Krebs verstarben, dürften nicht wenige bei einer deutlich gesünderen Lebensweise heute noch leben. Nicht zu vergessen jene, die an Herzinfarkten und Schlaganfällen starben.

Klar, niemand erwartet nun in Sachen Ernährung eine „Gesundheitsrevolution“ und dass man nun auf sein Steak oder sein Stück Kuchen komplett verzichten soll. Aber wenn wir als Gesellschaft etwas umdenken und unsere Ernährung schrittweise etwas umstellen, können wir sicher auch etwas für uns selbst bewirken. Und das ganz ohne staatliche Verbote bzw. Bevormundung.

Vor allem jedoch können künftige ähnliche „Pandemien“ so vielleicht verhindert bzw. deutlich abgemildert werden. Wenn ein Virus statt jetzt (laut Studien, siehe unser Covid-Faktencheck) zwischen 10 und 36 von 10.000 Infizierten nur noch zwischen 5 und 10 tötet (was weniger als die aktuelle Mortalitätsrate der Grippe ist), werden solche Zwangsmaßnahmen wie derzeit überall durchgeführt werden nicht mehr machbar sein.

Unsere Ernährungsweise ist ein Hauptfaktor unserer körperlichen Gesundheit. Wenn wir (neben genügend Bewegung) ein wenig darauf achten, brauchen wir uns über Covid-19 oder ein späteres ähnliches Virus schon mal deutlich weniger Gedanken zu machen.

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