Trump: Betrug ‚Großer Teil‘ der Wahl in Pennsylvania, Team wird Berufung einlegen

US-Präsident Donald Trump sagt, sein Team plane, gegen das jüngste Gerichtsurteil im Fall des Wahlbetrugs in Pennsylvania Berufung einzulegen.

Von Redaktion

Am Freitag wies das US-Berufungsgericht für den dritten Gerichtsbezirk eine von Trumps Team eingereichte Klage wegen des Vorwurfs des Wahlbetrugs während der Präsidentschaftswahlen vom 3. November im umkämpften Bundesstaat Pennsylvania ab.

Der Richter sagte, die Behauptungen der Trump-Kampagne seien „unbegründet“ und verdienten „keine einstweilige Verfügung, um die Zertifizierung der Stimmen durch Pennsylvania rückgängig zu machen“.

Der US-Präsident glaubt, dass die 1.126.940 Stimmen, mit denen Biden in Pennsylvania bestätigt wurde, „aus dem Nichts entstanden“ seien. Er sagte vorhin auch, dass sein Team über Beweise für den angeblichen Betrug verfüge, aber er brauche einen Richter, der ihm „richtig zuhört“, ohne politische Voreingenommenheit.

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Die leitende Rechtsberaterin von Trump, Jenna Ellis, sagte, dass das Team des Präsidenten den Fall Pennsylvania vor den Obersten Gerichtshof bringen werde.

Beamte aus Pennsylvania bestätigten Anfang dieser Woche das Wahlergebnis und erklärten, dass Joe Biden im Bundesstaat mit über 80.000 Stimmen gewonnen habe. Wahlbeamte in mehreren anderen Battleground States haben seinen Sieg ebenfalls bestätigt.

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Trump hat sich geweigert, dem Demokraten Joe Biden nachzugeben und geschworen, seinen Rechtsstreit fortzusetzen, um sicherzustellen, dass alle bei dieser Wahl abgegebenen Stimmzettel legitim sind. Sollte das Wahlkollegium Biden jedoch am 14. Dezember als Sieger bestätigen, so sagte Trump, dass er „mit Sicherheit“ das Weiße Haus verlassen werde.

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2 Kommentare

  1. Manchmal könnte man aufgrund der Berichterstattung auf eine falsche Spur gelangen, denn es werden zuviele unsachgemäße Beschreibungen in den Raum geworfen, ohne verbindliches Datum, Uhrzeit und die damit verbundene weitere Vorgehensweise nach allen Kriterien einer exakten Berichterstattung, die notwendig wäre um den Leser nicht zu verwirren.

    Da stehen sich in den USA zwei Lager gegenüber und die Linke hat naturgemäß ein Interesse sich zum Sieger zu erklären, während der Amtsinhaber schon vorsorglich vor der Wahl von zu erwartender Manipulation sprach und diese bekämpft, was sein gutes Recht ist und andere vor ihm auch schon getan haben.

    Die Wahrscheinlichkeit, daß hier Unregelmäßigkeiten, noch vorsichtig ausgedrückt, stattgefunden haben ist doch sehr hoch, vor allen Dingen, wenn man die wüsten Attacken gegen Trump betrachtet, die ihn von der ersten Stunde an begleitet haben. Die legen zumindest nahe, daß man nun im Endkampf unter Umständen auch bereit ist, mit unlauteren Mitteln seinen Sieg zu verhindern und man kann sich auch nicht vorstellen, daß dieser amtierende Rationalist etwas in den Raum stellt, von dem er nicht selbst glaubt, daß man ihn verhindern will.

    Vielleicht noch ein etwas schräger Vergleich, aber durchaus überlegenswert, wenn man an die Abgasbetrügereien der Autoindustrie denkt. Die handelten auch nicht aus Spaß an der Freud, sondern wollten eine gegen sie gerichtete Gefahr verhindern und haben dann zu solchen unlauteren Mitteln gegriffen und auch das wäre politisch denkbar, wenn es um eigene Interessen bei den Linken geht.

    Mit anderen Worten, hätten sich die Demokraten moderat gegenüber dem Präsidenten verhalten, dann wären solche Verdachtsmomente des Wahlbetruges erst garnicht aufgetaucht, aber bei dieser Gemengenlage ist es durchaus verständlich, wenn man diese Abhandlung durchleuchtet und wenn es nicht anderes geht, dann eben bis zur letzten Instanz und es wird sich zeigen, wie es der Supreme Court in Washington sieht, dann sind wir alle schlauer und wissen was Sache war, mal ganz von dem abgesehen, daß dieser Gegenpol zur Linken dieser Welt nicht schlecht wäre, bevor die uns alle überrannt haben.

  2. Sehe das ziemlich genau so wie der Kommentator Achim, Zustimmung also.
    Bedenklich auch, wenn das US-Militär in Frankfurt Hausdurchsuchungen in vermutlichen CIA-Niederlassungen durchführt, wo ebenfalls der Verdacht der Wahlmanipulation im Raum steht. (deutsche-wirtschafts-nachrichten)
    Nein, das (die Gegenseite Trumps) sind alles keine wirklich Guten. Tricksereien bei US-Wahlen gibt es seit mindestens der Wahl von G.W. Bush, auffällig damals in Florida meiner Erinnerung nach….

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