Faktencheck: Wie tödlich ist Covid-19?

Die WHO behauptete, Covid-19 hätte eine Mortalitätsrate von 3,4 Prozent, andere gingen von über einem Prozent aus. Und die Realität? Hier ein Faktencheck.

Von Marco Maier

Wenn man Politik und Medien Glauben schenkt, geht gerade ein „tödliches Killervirus“ herum. Sars-CoV-2, der Verursacher von Covid-19, soll den Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Februar entsprechend eine Mortalitätsrate von 3,4 Prozent haben. Das Imperial College hantierte noch mit einem Wert von einem Prozent. Und wenn man die Zahlen des Johns Hopkins Institutes hernimmt, welches die Basis für die Statistiken der beliebten Seite „Worldometers“ ist, liegt die Mortalität bei den „geschlossenen Fällen“ sogar bei 13 Prozent.

Denn aktuell gibt es weltweit rund 2,65 Millionen solcher abgeschlossener Fälle, wobei 2,3 Millionen als genesen bzw. entlassen gelten, knapp 350.000 als verstorben. Von den etwa 2,85 Millionen noch aktiven Fällen (also jene, deren Test auf eine Infektion positiv verlief) sind rund 53.000 in einem ernsthaften oder kritischen Stadium. Doch die Sache hat einen Haken: sie sind nicht vollständig.

Dieser Umstand wurde durch mehrere regionale Studien auch belegt. Denn gerade die vielen asymtomatischen Fälle, die im Normalfall gar nicht auffallen, wurden so aufgedeckt. Hier ein paar dieser Studien, die sich aufgrund verschiedener Faktoren (Demographie, Gesundheitssysteme, Methodologie, Testpersonenkreis, Bevölkerungsdichte usw.) in den Ergebnissen zwar unterscheiden, doch allesamt verdeutlichen, dass die Horrorzahlen von Politik und Medien so nicht stimmen.

So fanden Dr. John Ioannidis und dessen Team bei einer Studie globaler Fälle heraus, dass die Letalität zwischen 0,02 und 0,4 Prozent liegt. Prof. Hendrik Streeck stellte in seiner Heinsberg-Studie eine Mortalitätsrate (infection fatality rate, IFR) von unter 0,36 Prozent fest. Eine Ende April publizierte Studie der Stanford University im Santa Clara County kam auf eine IFR von 0,17 Prozent.

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Und es geht weiter: Eine in der Provinz Guilan im Iran durchgeführte Studie kam auf eine IFR von 0,12 Prozent und eine Studie im Los Angeles County durch die University of Southern Californie (USC) stellte eine IFR von unter 0,2 Prozent fest. Selbst die US-Gesundheitsbehörde CDC geht mittlerweile von einer Mortalitätsrate von 0,26 Prozent aus.

Eine schöne Übersicht zu einer Vielzahl von Studien aus vielen Ländern finden Sie hier.

Was jedoch besonders auffällt, ist folgender Umstand: die „Durchseuchung“ (wenn man das Wort so verwenden will) ist deutlich größer als es die öffentlichen Zahlen vermuten lassen. Denn in den meisten Fällen liegen die tatsächlichen Zahlen um den Faktor 8 bis 10 über den offiziell mittels Tests ermittelten Infizierten. Teilweise, wie Studien aus dem Vereinigten Königreich oder aus Japan verdeutlichen, liegen die Werte sogar beim 200- bzw. 400-fachen der offiziellen Zahlen.

Auch wenn immer wieder vereinzelt jüngere Menschen (fast ausschließlich mit entsprechenden Vorerkrankungen) sterben, so zeigen die Statistiken, dass das Medianalter (die Hälfte war jünger, die Hälfte älter) bei 80 bis 86 Jahren lag. Auch hier liegt der Löwenanteil bei jenen ab 70 Jahren – und mit oftmals sogar mehreren Komorbiditäten. Im Grunde genommen also Menschen, die wahrscheinlich ohnehin nicht mehr sehr viel länger gelebt hätten.

Nachdem Sie nun diese Fakten gelesen haben, die wohl sehr klar darstellen, dass Covid-19 im Grunde genommen nicht viel tödlicher als die Influenza (deren Letalität liegt in etwa bei 0,12 Prozent) ist – glauben Sie wirklich, dass all diese massiven einschränkenden Maßnahmen der Politik gegenüber den Menschen notwendig sind?

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Klar, jeder Tote ist aus Sicht der Angehörigen einer zu viel, doch wie viele Menschen werden Opfer dieser Lockdowns? Wie viele Menschen verlieren deshalb ihr Unternehmen oder ihren Job? Wie viele müssen Operationen und Vorsorgeuntersuchungen verschieben? Wie viele sterben wegen der sozialen Isolation?

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5 Kommentare

  1. WHO, nicht schon wieder.
    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, . . .
    Haben die nicht schon hinreichend genug den Beweis geliefert, dass sie es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen?

  2. Danke für die übersichtlich Zusammenstellung. Es macht schon einen Unterschied, Fakten vor Augen zu haben.
    Was leider in den MSM völlig ausgeblendet wird, daß ist die enorm erhöhte Selbstmordrate.
    Von einer Ärztin aus NRW weiss ich, daß die Selbstmordrate dort um 70% gestiegen ist.
    In einem Artikel – den ich leider nicht mehr finde – las ich, daß in den USA – ich meine mich an Los Angeles zu erinnern – die Selbstmordrate in den letzten 4 Wochen bereits das Niveau des ganzen letzten Jahres erreicht hat.
    Die Todesrate auf Grund der Corona-Maßnahmen wird dieses Jahr wohl erschreckend sein.
    Da ist es schon ein Witz, wenn die Demokraten in den USA ein Gedenk-Brimborium für 100 000 Coronatote veranstalten wollen.

    1. Ja, das mit den stark gestiegenen Selbstmorden und Suizidversuchen in den USA hatte ich auch gelesen. Das war wahrscheinlich sogar derselbe Artikel.
      Mir war es wichtig, einmal auf die ganzen Studien zur Letalität hinzuweisen, die alle deutlich unter jenen Werten liegen, die in den Mainstreammedien immer wieder auftauchen.

  3. Vielen Dank für die Zusammenfassung die zeigt, dass hier ein Ballon aufgeblasen wurde, der ganz offensichtlich ganz anderen Zwecken dient und von jenen gekapert wurde, die drei Problemlösungen in Angriff genommen haben:

    1) Die Wiederwahl von Donald Trump zu verhindern

    2) Den stockenden Verschmelzungsprozess der EU-Staaten zu Bundesländern einer zentralisierten Konzern-EU voranzutreiben

    und last not least

    3) Das marodierende Geldsystem in der Art neu aufzusetzen, dass die Rahmenbedingungen für die derzeitigen privaten Geldbetreiber verbessert werden. Die da sind: Voll kontrollierte Öffentlichkeit mit einem neuen Menschentyp als „Homo oeconomicus“, Übernahme der Staaten ins Handelsrecht, in der die BRD ja bereits bekanntlich seit 1949 steckt.

    Dass mit dem Shutdown und den Verwerfungen aufgrund des Herunterfahren der Wirtschaft hundertmal mehr Tote zu erwarten sind als mit dem getürkten Corona ist nicht etwa kolateral, sondern Plan.

    Das Virus ist hierfür nur ein Brandbeschleuniger UND Unterdrückungsinstrument, um die Menschen und Staaten gefügig zu machen. Was m.E. gar nicht nötig gewesen wäre, zumindest in Europa, wo ohne jeden Aufschrei bereits seit 2018 die Planung ganz offen kommuniziert wird und deren 1. Phase 2022 abgeschlossen sein soll. Her Gates kann die Nullen auf seinem Konto schon mal erweitern.

    Hier die Roadmap der EU von 2018 bis zur Massenimpfung und dem Abschluss der ersten Phase bis 2022 (synchroner Ablauf wie wir ihn gerade erleben, ist natürlich reiner Zufall):

    https://off-guardian.org/wp-content/medialibrary/2019-2022_roadmap_en-1.pdf?x12834

    Schöne neue Welt. Wenn es so kommt, sollte man vielleicht heute schon nach einem alternativen Standort Ausschau halten.

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