Klagen von Landwirten könnten nun dazu führen, dass eine Abschussquote für Wölfe kommt. Landwirtschaftsminister Schmidt fordert diese.

Von Marco Maier

Nachdem die Wölfe nun endlich wieder in Deutschland zurück sind, soll deren Population von den Jägern faktisch unter Kontrolle gehalten werden. Wie Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt gegenüber der "Bild" sagte, sei dies notwendig. Und das, obwohl gerade einmal ein Wolf auf mehr als 10.000 wilde Huftiere kommt.

"Wir kommen an den Punkt, wo wir im Rahmen der Bestandskontrolle über eine begrenzte Abschussfreigabe für Wölfe reden müssen. In anderen Ländern gibt es bereits Abschussquoten für Wölfe. So etwas brauchen wir in Deutschland auch", sagte Schmidt der Zeitung. Dabei gehe es nicht darum, jeden Wolf zu bekämpfen.

"Er gehört zu unserem Öko-System und hat sein Existenzrecht. Aber wir können nicht warten, bis der Wolf zur Gefahr für uns Menschen wird. Wir müssen jetzt handeln", so Schmidt. Deutschland brauche ein Wolfsmanagement, um den Bestand so zu regulieren, dass der Wolf auch langfristig seinen Platz in Deutschland behalten könne.

Derzeit leben insgesamt 46 Wolfsrudel in Deutschland, die laut dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) zufolge im letzten Jahr rund 120-130 erwachsene Tiere umfassten, die in 46 Rudeln, 15 Paare und vier sesshaften Einzeltieren lebten. Im Jahr 2015 waren es noch 110 erwachsene Wölfe und 31 Rudel.

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Dass man angesichts einer so geringen Zahl an Wölfen darauf pocht, Abschussquoten einzufordern, zeigt, wie hysterisch die Diskussion geführt wird. Immerhin siedeln sie vor allem zwischen Sachsen und Brandenburg, sowie partiell auch in Niedersachsen. Zudem sind nur 14 der insgesamt 147 seit 2000 in Deutschland tot aufgefundenen Wölfe eines natürlichen Todes gestorben, der Großteil wurde überfahren, einige erschossen.

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24 thoughts on “Kommt eine Abschussquote für Wölfe?”

  1. abschussquote für politiker wär doch auch mal was nettes.

     auf dem marktplatz über n bock, hose runter und aus 5 meter mit ner paintballpistole gegen geld draufhalten dürfen. für n guten zweck versteht sich, aktion sorgenkind "grenzen dicht zu deutschland" oder "schützt deutsche vor dem aussterben" oder "gesellschaft für deutsche minderheiten" ,kann man garnicht früh genug gründen , werden wir bald brauchen.

      1.  

        Ne Abschußquote für die Politik,

        damit ich wieder Übung krieg.

        Die erste Kugel trifft in's Schwarze,

        mitten auf der Schulter Warze.

         

         

         

    1. Ach, was man bei Tieren alles zum beanstanden hat!  Was machen denn Menschen? Die bringen sogar  Ihresgleichen aus niedrigen Motiven um. Solange das geduldet wird, sollte man sich nicht über Tiere beschweren, die aus Hunger und zum Überleben töten. Könnten sich die Haarlosen auf 2 Beinen heumstolzierenden Abheber einmal überlegen.

  2. Raubtiere im größten Ballungsgebiet Europas anzusiedeln ist verantwortungslos.

    Der Wolf ist ein Raubtier, dass nicht zwischen Tier und Mensch unterscheidet und ist damit für dicht besiedelte Gebiete untragbar.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Kind von einem Wolfs-Rudel zerrissen wird.

    Und dann werden die links-grünen Ideologen tausend Ausreden parat haben.

    Ein Kleinkind passt genauso in das Beuteschema des Wolfes wie ein Schaf.

    Von daher ist es verbrecherisch, den Wolf wieder in Deutschland frei rumlaufen zu lassen.

    1. Sie sind einfach nur KRANK -Richardlein!

      Bedauernswert KRANK!

      Das einzige was verbrecherisch ist,dass SIE noch frei herumlaufen!

      Und ahnungslos-eh wie immer!!

    2. @Richard Deutsche Zweibeiner passen nicht in das Beuteschema des Wolfes wir riechen anders.Bei den zugewanderten Hammelfleisch Fressern mag das wohl eher zutreffen.

    3. @Richard-System-Troll – Wie so oft, einfach nur dumm und unwissend, Ihr Schwachsinn!

      Einfach mal in andere Länder gucken, was da so alles für Tiere leben, auch in Ballungsgebieten, Sie hohle Nuß!

      Und wenn Sie Hohlrübe hier noch anfangen von Kleinkindern zu faseln, dann merkt man wes Geistes Kind Sie sind. 

       

       

  3. Neulich hat ein Wolfsrudel unseren Supermarkt überfallen man vermutet sie sind mit den Taxi in die Stadt gekommen, genaueres weis man allerdings nicht……..Meine ersten Wölfe habe ich vor Jahren in Tschechien gesehen ich sahs glücklicher Weise auf einen Pferd sonst hätten sie mich bestimmt zerfleischt oder vergewaltigt ausgeraubt oder ähnliches. Hier giebt es auch ein paar echte Wölfe sie sind leider so scheu das man sie sehr selten sieht.

    1. Walter, ich bin´s mal wieder. Das mit den Wölfen ist so eine Sache. Sicherlich gut gemeint um das Wild natürlich auszudünnen, da wir aber eine hyperaktive Jägerschaft im Lande haben erübrigt sich dieses Thema eigentlich. Hier prallen zwei große Interessensgruppen zusammen und es wird sich zeigen wer auf Dauer obsiegt. Der Wolf ist zugegebener Weise scheu und in der Hauptsache an Vierbeinern interessiert. Da ihm aber hier die Weite fehlt, kommt er der Menschheit zwangsläufig in seiner Wahrnehmung durch Geruch- und Sehkraft näher als in den Weiten Alaskas oder Sibiren. Durch diese Nähe kann es durchaus passieren, daß er durch ein instinktives Fehlverhalten auch mal im Rudel über Zweibeiner herfällt, insbesondere dann, wenn ihm Kälte und Frost zusetzen und er in die Nähe der Dörfer kommt. Auszuschließen ist es nicht und vermutlich muß zuerst mal so ein Ereignis geschehen, bis die Verantwortlichen begreifen, daß sie sich getäuscht haben. Vor nicht allzulanger Zeit habe ich einen Film aus der Neuzeit über Rumänien gesehen, Da erklärte eine Bäuerin auf einem einsamen Hof in den Bergen, daß sie in der Winterzeit nach Einsetzen der Dunkelheit nicht mehr aus dem Haus geht, der Wölfe wegen. Jetzt muß man sich natürlich fragen, warum man dort die Wölfe im Gegensatz zu uns anders sieht. Irgendwie war das doch eine Aussage, auf eigenen Beobachtungen oder auf Berichten anderer begründet und sowas sollte man zumindest nicht ignorieren, ohne dabei gleich die Nerven zu verlieren.

      1. Die meisten Städter hätten oder haben auch ein problem mit einer Kuh auf der Weide……………..

        Und wer ist nun der Trottel-die KUH nicht!!

        Hund ist auch ein problem…..aber wenn tausende TOTE mit dem Auto jährlich passieren,dass ist kein Problem.

        Ich will nur das KRANKE DEUTSCHE VOLK erinnern mit BRUNNO DER BÄR! Sogar die Bayern san dämlich…..Den habts umgebracht-OHNE NOT!! 

        KNUT der liebe EISBÄR, den hat aus GELDGIER der dreckige BERLINER ZOO GEOPFERT!! Tut hat einen Eisbär halt nicht gut im Sommer pro Monat HUNDERT TAUSENDE MENSCHE zu sehen………..mitsamt den geschreie von den Besuchern!Und plus 30 grad liebt er auch so!!Selbstverständlich kann so etwas ein DIREKTOR NICHT WISSEN und auch NICHT AHNEN!!

        ÜBRIGENS JEDER ZOO GEHÖRT mit grösseren Tieren VERBOTEN!!

        Oder glaubt wer das man einen Bären,Löwen,Tiger,Giraffe usw. artgerecht halten kann???

         

         

        1. Ein Zoo ist ein Verbrechen gegen die Tiere die aus ihren Leben herausgerissen wurden. Wie man mit Tieren umgeht sieht man an den Massenmorden an Menschen weltweit. Diese Alptraumgesellschaft macht vor nichts halt. Leben oder nicht ist denen völlig gleichgültig es wird Zeit das die Aliens kommen und diesen Spuk ein Ende bereiten.

  4. Das größte Problem ist der Mensch.

    In meiner Kindheit und Jugend wurden Wildtiere auch noch als solche angesehen. Man beobachtete sie in ihrer natürlichen Umwelt und erfreute sich daran. Kindern wurde von ihren Eltern und Lehrern beigebracht, dass Wildtiere keine Streicheltiere sind und auch nicht "anzufüttern" sind.

    Andererseits wurde uns beigebracht, dass diese Tiere auch Krankheitsüberträger sein können und von ihnen immer eine latente Gefahr ausgehen kann. Wer schon mal bei einer Nachtwanderung auf eine Bache mit ihren Frischlingen traf, wird das sicher bestätigen.

    Auch Schalenwild mit Geweihen und Hörnern sollte man nur aus einer respektablen Entfernung betrachten.

    Nun zu den Wölfen. Auch Deutschland war mal ihre Heimat. Es sind also keine exotischen Tiere.

    In der DDR wurde die Deichpflege u.a. auch durch Schafhut realisiert. So auch an der Oder und Neiße. Aus Polen kamen öfter bis regelmäßig Wölfe, über Brücken, schwimmend oder im Winter übers Eis. Die Schafe wurden, bis auf Extremwetter, ganzjährig auf Umtriebsweiden gehalten. Sie waren durch transportable Einfriedungen und im Regelfall durch zwei ausgebildete Hütehunde geschützt.  Auch die Schäfer waren auf ein eventuelles Zusammentreffen mit Wölfen vorbereitet.

    Gleiches betraf binnenseitig liegende Landwirtschaften. Es gab keine diesbezügliche Angst in der Bevölkerung. Das mal ein Nutztier gerissen wurde, war die absolute Ausnahme und meist handelte es sich dann um ausgebrochene Tiere.

    Wenn ich heute Wildtiere (Füchse, Rehe, Stockenten, jüngere Wildschweine) in Städten – nicht nur in Stadtrandgebieten – sehe, auch in meinem unmittelbaren Wohnumfeld und idiotische Mitbewohner diese dann auch noch vom Balkon aus füttern, dann bin ich wieder am Anfang meines Kommentars.

    Das größte Problem ist der Menschen.

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    Das größte Problem ist der Mensch.
    In meiner Kindheit und Jugend wurden Wildtiere auch noch als solche angesehen. Man beobachtete
    sie in ihrer natürlichen Umwelt und erfreute sich daran. Kindern wurde von ihren Eltern und Lehrern
    beigebracht, dass Wildtiere keine Streicheltiere sind und auch nicht "anzufüttern" sind.
    Andererseits wurde uns beigebracht, dass diese Tiere auch Krankheitsüberträger sein können und
    von ihnen immer eine latente Gefahr ausgehen kann. Wer schon mal bei einer Nachtwanderung auf
    eine Bache mit ihren Frischlingen traf, wird das sicher bestätigen.
    Auch Schalenwild mit Geweihen und Hörnern sollte man nur aus einer respektablen Entfernung
    betrachten.
    Nun zu den Wölfen. Auch Deutschland war mal ihre Heimat. Es sind also keine exotischen Tiere.
    In der DDR wurde die Deichpflege u.a. auch durch Schafhut realisiert. So auch an der Oder und
    Neiße. Aus Polen kamen öfter bis regelmäßig Wölfe, über Brücken, schwimmend oder im Winter
    übers Eis. Die Schafe wurden, bis auf Extremwetter, ganzjährig auf Umtriebsweiden gehalten. Sie
    waren durch transportable Einfriedungen und im Regelfall durch zwei ausgebildete Hütehunde
    geschützt. Auch die Schäfer waren auf ein eventuelles Zusammentreffen mit Wölfen vorbereitet.
    Gleiches betraf binnenseitig liegende Landwirtschaften. Es gab keine diesbezügliche Angst in der
    Bevölkerung. Das mal ein Nutztier gerissen wurde, war die absolute Ausnahme und meist handelte
    es sich dann um ausgebrochene Tiere.
    Wenn ich heute Wildtiere (Füchse, Rehe, Stockenten, jüngere Wildschweine) in Städten – nicht nur
    in Stadtrandgebieten – sehe, auch in meinem unmittelbaren Wohnumfeld und idiotische
    Mitbewohner diese dann auch noch vom Balkon aus füttern, dann bin ich wieder am Anfang meines
    Kommentars.
    Das größte Problem ist der Menschen.

  6. Vieles was bisher von Natur- und Tierschützern über den Wolf gesagt wurde ist inzwischen durch die Realität wiederlegt worden. Bei Schneverdingen ist jemand von einem Wolf in die Hand gebissen worden und in der Nähe von Gifhorn ist eine Frau von einem Wolf krankenhausreif gebissen worden als sie ihre zwei Hunde vor einem Wolf schützen wollte. Ein Dementi von Wolfsfreunden in diesen zwei Fällen bestätigt nur die Tatsache der Meldungen.

  7. Einzelne Wölfe laufen jetzt schon manchmal nachts durch unsere Großstädte, worüber die Lückenmedien aber nicht berichten. Dies würden sie wahrscheinlich auch nicht bei einem zerfleischten Kind tun.

    Wölfe sind sehr kluge Tiere und es ist ein großer Fehler, wenn wir sie die Menschen nicht als Bedrohung wahrnehmen lassen. Wölfe haben auf Dauer auch nur dann eine Chance in hinreichend dünn besiedelten Gebieten, wenn sie Angst vor den Menschen haben. Sonst läuft es ähnlich wie mit den Füchsen, die man vor 40 Jahren kaum in Dörfern sehen  und heute am Berliner Kudamm beobachten kann. Natürlich mit dem Unterschied, daß Wölfe immer gefährlich werden können.

    1. @Volker – Na dann gucken Sie z.B. nach Italien, Sie Ahnungsloser!

      Aber was will man schon in einem Land, wie der BRD, erwarten, wo das Dummvolk die Polizei panisch wegen einem Überschallknall anruft, oder weil eine normale Feldspinne im Obst saß?! Da halten sich die mittelalterlichen Gruselgeschichten, meistens von der Kriche initiiert, natürlich auch hartnäckig.

  8. Nun ist also der @ Richard um ein Feindbild reicher.Nach dem Russen nun der Wolf.Der Beweis aber das er nicht mehr ganz dicht ist.Er passt zum Politikerbild.Untauglich für eine bessere Welt!

  9. Schmidt ist Lobbyist der Bauern und Jäger. Da sehen viele Artenschutz nur als Hindernis. Genau deshalb fällt Naturschutz nicht in das Ressort vom Agrarminister. Märchen von "Rotkäppchen in Gefahr" erzählen übrigens auch nicht!

    In unser Facebookgruppe "Schützt die Wölfe" wünschen wir uns eine naturfreundliche Landwirtschft und einen anderen Minister.

  10. Grössere Populationen von Wölfen kann es in Deutschlandwohl nicht geben. Wolfsrudel beanspruchen sehr grosse, zusammenhängende Waldgebiete. Soviele gib es in Deutschland nicht. Jemand hat geschrieben, Menschen würden in das Beutechema der Wolfe passen. Das ist natürlich Blödsinn. Der aufrechtgehende Mensch hat nichts mit der üblichen Beute von Wölfen zu tun. Ein Wanderer in den Wäldern wird eher keinen Wolf zu Gesicht bekommen. Und wenn, sind es neugierige Jungtiere. Ausgewachsene Wölfe machen einen grossen Bogen um den Menschen. Ausgenommen sind Wölfinnen mit ihren Jungtieren. Diese halten sich in der Regel im Dickicht auf. Wenn man auf den Wanderwegen bleibt und nicht gerade durch das Unterholz schleicht, wird man auch eine Wölfin mit Welpen niemals sehen. Manche denken , Hunde könnten die Wölfe anziehen. Wenn man die Hunde an der Leine führt und sie nicht frei umherlaufen lässt, ist dies auch gefahrlos. Meistens sind es die Hunde, die die Wölfe angreifen.

    Die Vorstellung, man geht durch den Wald und wird plötzlich gezielt von einem Wolfsrudel angegriffen, ist reines Hollywood. Wölfe meiden die Menschen.

     

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