Frankreich im Fake-News-Wahn

Auch in Frankreich bildet sich eine breite Front des Establishments in Politik und Medien gegen angebliche Fake News. Die Hysterie nimmt kein Ende.

Von Marco Maier

Es gibt kaum ein Land in der westlichen Welt, welches nicht sukzessive dem Fake-News-Wahn anheim fällt. Vor allem jene Länder, in denen oppositionelle Kräfte immer stärker werden, greift das Establishment (welches selbst Lügen, Halbwahrheiten und Desinformation verbreitet) zur inzwischen beliebten "Fake-News-Waffe", um so die politischen Gegner zu diskreditieren und zu diffamieren.

So etablierten bislang 17 Redaktionen (darunter das öffentlich-rechtliche Fernsehen "France Télévisions", die französische Nachrichtenagentur AFP sowie die großen Zeitungen "Libération" und "Le Monde") zusammen mit Google und Facebook das Projekt "CrossCheck", mit dem man angebliche und tatsächliche Falschnachrichten bekämpfen will. Aber natürlich nur jene, die sie selbst nicht verbreiten.

Das Establishment fürchtet sich angesichts der Präsidentschafts- und Parlamentsjahren in diesem Jahr davor, dass diverse Meldungen zu Änderungen bei den Wahlergebnissen führen könnten. Wenn jedoch seitens der Mainstreammedien ständig Negativkampagnen gegen Marine Le Pen und den Front National gefahren werden, ist das offenbar tolerabel. Dabei gilt es im demokratischen Wettbewerb eigentlich, allen teilnehmenden politischen Kräften möglichst gleiche Bedingungen zu gewähren. Doch wenn es um (gegenüber der herrschenden Klasse) Oppositionelle geht, dann wird das Klima eben rauer. Vor allem dann, wenn diese Kräfte auch noch die Macht übernehmen könnten.

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8 Kommentare

  1. Überall versuchen sich die bisherigen "Machthaber" gegen die Wahrheit, das Aufdecken Ihrer Lügen, der Korruption und der Bestechlichkeit zu wehren.Man hat Angst um seine bisher ergaunerten Pfründe, ihre Leben voller Brasserie bezahlt vom Steuerzahler und den ehrlichen Leuten.Man zittert um den Fressnapf, die ergaunerten Pensionen und das zusammengeraffte Reichtum.Daher wird Alles was jetzt zu der Aufklärung der Machenschaften dieser Kriminellen beiträgt als "Fake News" bezeichnet………

    …………..es wird aber nichts nützen, das Volk aller Nationen sieht welch perfides Spiel seit Jahren in den sogenannten elitären Kreisen abläuft, die Büchse der Pandorra ist geöffnet, und wird sich nicht mehr schließen, bis eine Seite vernichtet am Boden liegt.

  2. Peinlich! Die jahrelang von der Systempresse zu einseitigen Meinungsbildung gepflegten 'fake news' kommen in einer nun nicht gewünschten Form als Bumerang zurück. Mehr als peinlich ist auch, wie man mit so einer Opposition, deren jahrelange Abwesenheit die Medien flügellahm gemacht hat, umgehen will. Gedankliche Bequemlichkeit und Faulheit fordern jetzt ihren Tribut, da man es teilweise nicht mehr für nötige hielt, u.a. die Agentur-berichte zu analysieren und meinte sie kommentar- und kritiklos übernehmen zu können.

     

  3. Jetzt geht bei den Etablieren der Hintern auf Grundeis je näher die Wahlen kommen. In Frankreich kann man nur auf Marine Le Pen hoffen, dass sie gewinnt und mal richtig den Laden aufräumt.

  4. Wie sagte Merkel mal – das Internet ist Neuland ! ? Ha,ha – sie hatte wohl den Startschuss verpasst ! 

    Und bei Obamas letzten Besuch in Berlin – waren sich Obama und die Marionette Merkel einig : Das Internet ist schuld ! 

    Warum wohl ?! 

    Tja, das Internet ist nicht schuld  – sondern stark – einer der stärksten Waffen auf der ganzen Welt. Und genau das ist ein Problem der verlogenen Politheinis, MSM und Eliten .

    Ihre Lügen und miesen Machenschaften sind nicht mehr so wie früher – lange zu vertuschen  – und werden schneller als sie denken – aufgedeckt.

  5. Je näher die Wahlen in Niederlande,Frankreich und Deutschland heranrücken, umso mehr wächst die Angst der etablierten Parteien. 

    Denn in Niederlande,Frankreich (Österreich) und Deutschland sind die rechten, demokratischen Parteien stark.So stark, das den etablierten Parteien ( und Eliten) jetzt schon der Schweiß auf der Stirn steht.

  6. Kein Wunder dass sie in Aufruhr geraten, hatten  sie doch bisher das Monopol auf die Abbildung der "Wahrheit". So etwa müsste sich ein gewisser J.G. gefühlt haben, wäre ihm aus dem Volksempfänger eine andere "Wahrheit", nämlich die echte, entgegengeschallt.

     

     

     

  7. Naja. Der eine hat ohne etwas getan zu haben den Friedensnobelpreis bekommen und war im Nachhinein ne Riesen Enttäuschung für die Welt. Der ander wird im Vorfeld auf übelste diffamiert und im Nachhinein……… ?!

    Wie dem auch sei. Fakt ist das der Vertrauensverlust von den Etablierten selbst produziert wurde. Nun mit Totalitarismus die Krise für beendet zu erklären wird sie noch verschärfen. 

  8. Viel schlimmer als schlechte Wahlergebnisse währe noch wenn die Leute generell kapieren, das die Wahlen gezinkt werden, alle Parteien dem selben Herrscher dienen (Bilderberger Konglomerat)  und sie sich nur alle paar Jahre die Farbe des Zauns aussuchen dürfen, während sie von all den zur Wahl stehenden Parteien verar… werden,  sobald diese am Futtertrog sind. Der Mensch kann nicht mit Macht über andere Menschen umgehen, das hat er in der Vergangenheit hinreichend bewiesen und Macht und Geld korrumpiert sehr schnell. 

    Sobald das Volk die Macht "in die eigenen Hände" nimmt wirds übel für diese Sklavenhalter, vorher läuft alles nach Plan.

    Werft Eure Stimme nicht in eine Urne sondern benutzt sie-Alle mit einer Stimme! 

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