Nachhaltige Kaffeebecher in 2020

Auf dem Weg zur Arbeit, während des Shoppingtrips mit Freunden oder schnell vor dem nächsten Termin – wir Deutschen trinken auch unterwegs gern Kaffee. Coffee-To-Go-Becher sind heutzutage deshalb aus der Gastronomie kaum noch wegzudenken. Laut Angaben des Umweltbundesamtes werden jedes Jahr ganze 2,8 Milliarden Einweg-Kaffeebecher verbraucht – also etwa 35 pro Kopf! Grund genug zu versuchen, die dadurch entstehenden Müllberge zu reduzieren und sich über nachhaltige Alternativen zum klassischen Einweg-Becher zu informieren.

Hier sind 3 Alternativen für alle, die ihren Kaffee ohne schlechtes Gewissen genießen wollen:

1. Mehrwegbecher

Für alle Umweltbewussten, für die der Kaffee vom Lieblingsbäcker ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Morgenroutine ist, gehört ein Mehrweg-Kaffeebecher zur Standardausrüstung. Zwar sind die Öko-Becher etwas kostspieliger in der Anschaffung; dafür werden sie jedoch zum langlebigen und umweltfreundlichen Begleiter im Alltag. Viele Bäckereien und Cafés haben sogar ihre eigenen Mehrwegbecher für Heißgetränke im Sortiment. Die praktischen Mehrwegbecher gibt es aus Glas, Keramik, oder als wärmeisolierende Thermobecher aus Metall.

2. Bio-Einwegbecher

Doch nicht jeder möchte rund um die Uhr einen Becher mit sich herumschleppen und auch die größten Kaffeefanatiker vergessen ihre Mehrweg-Alternative mal zu Hause. Glücklicherweise steigen jedoch immer mehr Unternehmen auf eine nachhaltige Alternative zum klassischen Coffee-To-Go-Becher um. Für die Herstellung der Bio-Kaffeebecher wird ausschließlich Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet, während die Innenbeschichtung nicht wie sonst aus Polystyrol, sondern aus dem Bio-Plastik Polymilchsäure (PLA). So können die umweltfreundlichen Pappbecher ganz einfach in der Papiertonne entsorgt und kompostiert werden. Eine Untersuchung des IFEU-Instituts (Institut für Energie- und Umweltforschung) in Heidelberg zeigte außerdem, dass durch die Umstellung auf PLA als Verpackungsmaterial der Verbrauch von fossilen Ressourcen um 43 Prozent vermindert werden konnte und ganze 25 Prozent weniger klimaschädliche CO2- Emissionen verursacht wurden.

3. Pfandbecher

Einige Gastronomiebetriebe haben mittlerweile außerdem Pfandsysteme eingeführt. So kann der wiederverwendbare Kaffeebecher einfach gegen ein paar Euro mitgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückgebracht werden. Bei größeren Kaffeeketten funktioniert die Rückgabe sogar in Shops deutschlandweit. Ein gutes Konzept, dass jedoch den Haken hat, dass die Becher meist aus Plastik bestehen. Werden sie bei der Entsorgung also nicht richtig getrennt oder sogar achtlos in die Natur geschmissen, verrotten sie demnach nicht.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Loading...

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...