Mein Kommentar zur Causa Nawalny

Grimms Märchen sind unterhaltsamer und haben mehr Wahrheitsgehalt als diese Story.

Von Cornelia Schäffer

Also an einer normalen Wasserflasche war das tödlichste aller Gifte und das noch potenziert.
Und diese Flasche stand im Hotel in Tomsk. Nawalny wusste natürlich schon am Flughafen, womit er vergiftet wurde und woran sich das Gift befand. Jedenfalls schickte er, bereits tödlich getroffen, noch seine Truppe los, das Corpus delicti einzusammeln.

Die kamen im Hotel an und es stand alles noch so da. Man musste nur zugreifen. Und da waren mehrere Flaschen. Aber zielgerichtet fasste man zu und hatte natürlich genau die Richtige erwischt. Wahrscheinlich ergriff man sie auch noch mit bloßen Händen und ach oh Wunder, man fiel nicht nach ein paar Minuten unter Krämpfen und Schaum vorm Mund tod um.

Nun kenne ich russische Hotels und nicht nur eins. Wenn man sich auscheckt, steht die Putzfrau meistens schon vor der Tür und will sofort aufräumen für den nächsten Gast. Komisch, dass hier noch alles unberührt rumgestanden haben soll oder ausgerechnet die Flasche stehen gelassen wurde.

Und nun twittert und instagramd Nawalny fröhlich und putzmunter herum, als wäre nichts geschehen. Sehr komisch.

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Wo doch Andrei Schelesnjakow, ein sowjetischer Chemiker, der an diesem Gift arbeitete, nur deshalb überlebte, weil nach dem Laborunfall unmittelbare Hilfe da war. Und er konnte hinterher nicht einmal mehr laufen, litt an chronischer Schwächung der Arme, einer Hepatitis mit folgender Leberzirrhose, Epilepsie, Schüben von Depression und Unfähigkeit zu lesen oder sich zu konzentrieren. Schelesnjakow erholte sich langsam, blieb aber arbeitsunfähig und starb fünf Jahre später 1992 aufgrund seines sich allgemein verschlechternden Gesundheitszustandes.

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Oder nehmen wir einen wirklichen Mord mit Nowitschok. Da gab es dann aber auch eine Gerichtsverhandlung und eine Verurteilung in Russland. Iwan Kiwelidi, der Präsident der Rosbisnesbank, wurde 1995 damit getötet. Sein Telefonhörer war mit diesem Gift präpariert worden, mit einem Tropfen, der ein Zehntel Milligramm Nowitschok enthielt. Als Kiwelidi Vergiftungserscheinungen zeigte, rief seine Sekretärin mit demselben Telefon einen Krankenwagen; auch sie starb. Der Arzt des Leichenschauhauses starb nach der Obduktion Kiwelidis ebenfalls.

Sieht alles zu sehr nach einer Schmierenkommödie ala CIA, MI6 oder 5 oder Mossad oder BND oder alle zusammen aus, zumal die nachgewiesener Maßen über dieses Gift verfügen.

Oder man gab ihm etwas anderes, was ihn nur zeitweilig außer Gefecht setzen sollte, so zum Schein mit Garantie des Überlebens. Und alles andere ist inszeniert. Man könnte ja der OPCW ganz einfach die Orginalproben Nawalnys aus Omsk geben, in denen kein Gift gefunden wurde. Aber man kann diesem Verein eben auch nicht trauen. Die mischen das Zeug dann nachträglich rein und behaupten dann, hurra, wir haben es gefunden. Und offen gelegte russische Analysen wird man nicht anerkennen und behaupten, die Proben und Analysen seinen gefälscht.

Welch erbärmliches Spiel!!!

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7 Kommentare

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