NGO ICIJ: Eine scheinheilige Waffe im Informationskrieg?

In den letzten Jahren wurden viele sogenannte Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gegründet, die unter anderem vorgeben, investigativen Journalismus zu betreiben und mehr Transparenz wünschen. Das Internationale Konsortium für investigativen Journalismus (ICIJ) ist so eine Organisation, die sich investigativen Journalismus auf die Fahne geschrieben haben. Allerdings werden solche Organisationen als Waffen im Informationskrieg verwendet.

Von Christian Saarländer

Informationskrieg ist eine Bezeichnung für die gezielte Nutzung und Manipulation von gesteuerten Informationen, um in der Wirtschaft oder in der Politik Vorteile gegenüber Konkurrenten und Gegnern zu erzielen. Laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow befindet sich derzeit Russland in einem solchen Informationskrieg mit angelsächsischen Medien. Dabei sind nicht unbedingt nur Internetportale, Fernsehsender, Radio-Stationen oder Zeitungen Teilnehmer eines solchen Informationskrieges. NGOs wie Reporter ohne Grenzen oder Amnesty International sind ebenfalls längst Teilnehmer.

Sie dienen als Quelle für eine verfälschte Berichterstattung. Vor einigen Monaten berichtete das Contra Magazin über die Non-Profit-Organisation Amnesty International, nachdem die westlichen Leitmedien diesen Verein als Informationensquelle nutzten, um Russland die Tötung von Zivilisten zu unterstellen. Dieser Trick der Medien ist klug, denn sie können sich im Falle einer verfälschten Meldung insoweit exkulpieren, dass sie nur die Quelle zitierten und so gesehen unschuldig sind, wenn es darum geht, Verantwortung über die verlogene Berichterstattung zu übernehmen.

Und Non-Profit-Organisationen sind möglicherweise schwerer zu verklagen als beispielsweise ein Medienhaus, das Millionenumsätze macht. Man lebt von freiwilligen Spenden. Von solchen Spenden lebt beispielsweise auch das Internationale Konsortium für Investigativen Journalismus (ICIJ), das ebenfalls innerhalb der Non-Profit-Organisation Center for Public Integrity unter der Führung von US-Journalist Charles Lewis als Akteuer in der internationalen Politik agiert. Der Schwerpunkt soll im investigativen Journalismus liegen. Man wolle Machtmissbrauch, Korruption und Pflichtversäumnisse öffentlicher und privater Institutionen offenlegen. Einem breiten Medienspektrum wurde das ICIJ durch die Swissleaks und Luxemburg-Leaks bekannt.

In Deutschland konnte das ICIJ die linksliberale Süddeutsche Zeitung und das öffentlich-rechtliche Recherche-Team vom NDR für sich gewinnen, die zusammen einen Recherche-Fonds betreiben. Beide Portale sind ein Teil der deutschen Leitmedien, die im Informationskrieg gegen Russland ordentlich mithetzen. Kritik erhielt das Portal beispielsweise nachdem man kritische Recherchen über die Milliardäre Charles und David H. Koch veröffentlichte, da sie ein Teil der von US-Milliardär George Soros betriebenen Anti-Koch-Kampagne waren. Ein Blog der konservativen Journalistin Jennifer Rubin hinterfragt deswegen wohl zu Recht, ob das ICIJ mehr Kampagnenjournalismus als Aufklärungsjournalismus betreibt.

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Soros ist bekanntlich kein Freund von Wladimir Putin und war bereits während des Umsturz in der Ukraine ein großzügiger Spender, der mit seiner Open Society viel Geld in Medien-Kampagnen gegen Russland investierte. Aktuell warnt Peskow vor einer investigativen Enthüllung des ICIJ, die Wladimir Putin, seine Familie und seine engsten Freunde treffen soll. Diese Enthüllung wird aller Wahrscheinlichkeit nach von den westlichen Medien-Portalen aufgegriffen, um wieder ordentlich gegen Russland und seinen Präsidenten hetzen.

Im vergangenen Jahr wurde über die französische Nachrichtenagentur ein Interview mit einer angeblich ehemaligen Mitarbeiterin einer PR-Agentur, die von einem engen Freund Putins geleitet wurde. Dort soll sie für den Kreml im Internet getrollt haben. Sämtliche Leitmedien haben diese Geschichte dann ebenfalls aufgegriffen und wochenlang verbreitet. Die angebliche „Putin-Troll-Aussteigerin“ arbeitet inzwischen für die NED, eine halbstaatliche und als CIA-nah geltende Stiftung, die unter anderem von Soros finanziert wird. Konkret arbeitet Ludmilla in der NGO „Team 29“, die – wie RT Deutsch berichtet – eine Menschenrechtsstiftung ist, die wiederum aus anderen Vorgängerorganisationen hervorgegangen ist.

Das Wort Transparenz wird in den Qualitätsmedien gerne verwendet und westliche NGOs geben sich gerne als Kämpfer für Transparenz und Machtmissbrauch. Allerdings nimmt man es mit der Transparenz nicht so genau, wenn es um die eigenen finanziellen Hintergründe geht. Und ein Charles Lewis vom ICIJ hat seinen gut bezahlten Job im investigativen US-Fernsehmagazin sicher nicht umsonst aufgebeben und aus altruistischen Motiven eine NGO gegründet, die dann von Soros finanziert wird. Übrigens sprach Kreml-Sprecher Peskow die Möglichkeit an, dass hinter den heurigen Putin-Recherchen nicht nur Journalisten, sondern auch Vertreter von staatlicher Seite sowie andere Organisationen stecken. Auch reiche Interessenvertreter – wie Soros – seien hierbei nicht ausgeschlossen gewesen.

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6 Kommentare

  1. Inzwischen sollte der im Umgang mit diesen Mainstreammedien und den NGO `s erfahrene Bürger zwischen der Wahrheit und jener Fiktion, die in Gehirnen von Leuten eines Soros durch nicht näher definierbare Veränderungen entstanden sind, längst unterscheiden können. Sollten die meisten es nicht können, so unterstelle ich ihnen die selben zerebralen Alterationen.

  2. Und ein Charles Lewis vom ICIJ hat seinen gut bezahlten Job im investigativen US-Fernsehmagazin sicher nicht umsonst aufgebeben und aus altruistischen Motiven eine NGO gegründet, die dann von Soros finanziert wird. 

    ———–

    So ist das! 

    Auch der Mr. Lewis ist eine ähäm,…';Medienhure', die  ihre  Gesinnung und ihr  Gewissen an den Meistbietenden verkauft. Und das dürfte wohl letztendlich der Rothschiold Agent, George Soros sein. 

    Unter den 'Fundern' sind wieder mal die üblichen Verdächtigen: Open Society Foundations, Rockefellers Brother Fund, Rockefellers Family Fund, Carnegie Corporation of New York usw. usf.

    Selbst das von Kulturmarxisten und anderen 'informellen Kreisen' kontrollierte Wiki schreibt:

    "Die  ähäm…konservative Washington Post -Kolumnistin Jennifer Rubin kritisierte in diesem Zusammenhang dass das CPI auch Spenden des als ähäm…'progessiv' geltenden Millionärs  (äußerst tiefgestapelt) George Soros  annehme. Dadurch werde das CPI Teil einer ihrer Ansicht nach von Soros gesteuerten Anti-Koch-Kampagne. Das CPI betreibe, so Rubin, ' 'linksliberalen Meinungsjournalismus'."

    Meinungsjournalismus (im Sinne der Spender und Auftraggeber) stimmt. Aber 'Linksliberal'?

  3. Alle sog. internationalen Institutionen sind direkt oder indirekt US-geführt!

    Von der UN angefangen, über die WTO, IWF, Weltbank, BIZ, Amnesty INternatinal, Ärzte ohne Grenzen, you name it: they all recieve huge substancial fonds from Soros or equivalent sources.. due indulgent cooperation granted!

    Die Welt-Öffentlichkeit sollte endlich erfahren, was da in der Welt ( welche?) für die Welt (welche?) orchestriert wird. Und: Deutschland immer mit dabei und immer mit riesigen Beträgen- rel. zu unsere Grösse und Bevölkerung. Weil wir zur Entourage der USA-Ursupatoren gehören- Kriegstreiber, Kriegs-Verbrecher, Menschenschinder, Waffen-Lieferanten, Lügenpresse undsoweiter

    Es ist egal, wo und wofür gesammelt und getrommelt wird- es soll nur einem einzige Zweck dienlich sein: to bring democracy & freedom into every land: Klartext: one world vulgo american way of life unter der Bedingung der absolut vasallischen Unterwerfung unter die USA/NATO/IWF/ undsoweiter.

  4. Erstaunlich wie die Mainstreammedien es immer wieder schaffen, diesen üblen

    Mi­s­an­th­rop als Philanthrop zu verkaufen.

    Unter dem Deckmantel der Demokratie und Menschenrechte werden gewählte Regierungen weggeputscht und dann finanzfeudalistische Regime installiert, damit die Heuschrecken ungestraft die Früchte der Bevölkerung vernichten können. Da fragt man sich warum noch nie eine Terrororganisation Kopfgelder für solche Verbrecher ausgesetzt hat…….naja, wer beisst schon die Hand die einen füttert.

    1. Dieser György Schwartz ist 1930 geboren, und wird hoffentlich bald in der Kiste verschwinden, denn  er hat die Welt seit Jahrzehnten mit Unheil und Terror überzogen. Er ist Mitglied der weltweit größten und am Besten vernetzten Gangsterorganisation mit religiösem Deckmantel. Was er anfaßt, darf er zu Geld machen, sich die Opfer seiner finanziellen, kriminellen Handlungen nach Gutdünken aussuchen. Weder abscheu, noch Empörung, oder Haß können ihn von seinen Handlungen abhalten. Er bereist sogar die halbe Welt, um Menschen in deren Verderben zu ziehen, oder die Politik zu beeinflussen. Man wundert sich nur, welche Dummköpfe ihm noch die Türe öffnen, oder für ihn arbeiten möchten. Wer ihm überhaupt noch Gehör schenken wollte?

      Sollte er endlich abdanken, könnte die halbe Welt in einem Freudentaumel auf den Straßen tanzen, und das Ende einer Ära zelebrieren. Zu früh gefreut: Es gibt noch mehr solcher Philantropen, die unser Geld faktisch schon in der Tasche haben! Aber immerhin?

    2. Manche dieser Menschen sind so übel, daß sich niemand die Finger daran schmutzig machen möchte. Aber der Zahn der Zeit geht auch an solchen Verbrechern nicht spurlos vorüber. Mit Gottes Hilfe werden wir bald davon befreit werden?

      Trotzdem wundert man sich fast täglich, wie gleichgeschaltet die Presse in Deutschland ist, und fragt sich, wer diese Affen bezahlt, um gewisse Nachrichten zu unterdrücken, und Andere zu verbreiten? Was bedeutet dann investigativer Journalismus, wenn man vom Spiegel abschreibt, und warum bei YouTube die Interviews und Nachrichten Sendungen ganz andere Dinge vermitteln? Muß wohl eine Verwechslung sein!

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