Slowenischer Premier: Zeit in Flüchtlingskrise läuft davon

Der slowenische Premierminister Miro Cerar fordert die EU-Länder dazu auf, in der Flüchtlingskrise endlich gemeinsam zu handeln, die Grenzen besser zu sichern und die vorhandenen Flüchtlinge gerechter aufzuteilen. Man müsse auch zwischen Asylberechtigten und Wirtschaftsflüchtlingen unterscheiden.

Von Redaktion/dts

Der slowenische Premier Miro Cerar kritisiert die Europäer dafür, ihre Versprechen bei der Lösung der Flüchtlingskrise nicht einzuhalten: "Uns läuft die Zeit davon, Absichtserklärungen auf EU-Ebene reichen nicht länger", sagte Cerar im Interview mit der "Welt". Er verweist auf die EU-Vereinbarung, Flüchtlinge gerechter zu verteilen und den Küstenschutz in der Ägäis auszubauen. "Die Mitgliedsstaaten müssen jetzt endlich anfangen zu liefern", fordert Cerar.

Slowenien ist eines der Nadelöhre auf der Balkanroute, entlang derer die Flüchtlinge weiter über Österreich nach Deutschland reisen. Cerar warnte im Interview zudem vor einer gefährlichen Überforderung Europas. "Wir können nicht unbegrenzt Flüchtlinge bei uns aufnehmen", so der slowenische Premier, denn: "Wir erleben es ja schon jetzt, dass die Solidarität zwischen den EU-Staaten begrenzt ist. Genauso wie unsere Möglichkeiten, Menschen aus einem anderen Kulturraum zu integrieren." Es sei dringend geboten, bei der Aufnahme zwischen Wirtschaftsflüchtlingen und Asylberechtigten zu unterscheiden. "Wir tragen Verantwortung gegenüber Asylbewerbern, die zu Hause um ihr Leben fürchten müssen. Wenn wir sie aufnehmen, dann müssen wir ihnen auch eine Perspektive bieten können", so Cerar. Das gehe nur, wenn man nicht zu viele Flüchtlinge willkommen heiße.

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...
Loading...

4 Kommentare

  1. Dass sich ein slowenischer Premier Gedanken über islamische Migrationssoldaten macht ist verwunderlich. Ruhig Blut, Frau Dr. Merkel wird sie auf jeden Fall-ganz mittelfristig- aufnehmen, auf dass der Wille Davids in Erfüllung  gehe.

  2. Auch Merkels Zeit läuft zum Glück ab. Signale (Merkel muss gehen) gab es schon ( für die Geheimdienste) von der "New York Times und der französichen Zeitung Provence" .

    Nicht umsonst hagelt es danach und seitdem (nach den US Nachrichten) weltweit und auch innerhalb von Deutschland,Kritik an Merkels irrsinnige AsylantenPolitik,von allen Seiten.

    Nur noch ihre Sprechrohre wie Seibert,Altmaier,Fr.Klöckner,Fr.v.dLeyen und Kauder halten Merkel die Stange und einige CDU Berufs Abgeordnete,ansonsten ist Merkel weltweit isoliert.

  3. Nachtrag: Man sagt : Wenn "Mächte" dieser Welt ( wer auch immer es ist) eine Führungskraft wie jetzt Merkel, schon aufgegeben haben und fallen lassen,ist die Zeit derjenigen abgelaufen.

    Frage mich allerdings, ob das nicht alles zum Plan gehört der schon jahrelang vorher geplant war (mit Wissen von Merkel und ihr Regime) .

    war vielleicht der Plan: Erst die jahrelange schleichende europäische muslimische Einwandeung, und dann ab 2015 noch mal mit Ach und Krach, Deutschland mindestens ein Jahr mit arabische Neubürger zu überfallen (1,8 Millionen, plus der Familiennachzug der noch kommen wird) ? ! Denn merkwürdigerweise wollten (oder sollten) doch alle "illegale Eindringlinge" fast ausschließlich nur nach Deutschland .

  4. Verlogene, scheinheilige Welt… Warum kann man das Kind nicht gleich beim Namen nennen? Europa ist verloren! Der Plan von den AngloJudeofaschisten ist aufgegangen. Deutschland hat auch den 3. Weltkrieg verloren.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.