Attackiert Soros den Ungarischen Forint?

In den ungarischen Medien wird vermutet, dass der Spekulant George Soros hinter der extremen Volatilität des Forint stehe.

Von Marco Maier

Der ursprünglich aus Ungarn stammende US-amerikanische Multimilliardär und globalistische „Philantrop“ George Soros ist nicht nur für seine gewagten Spekulationen gegen Währungen (wie damals die Italienische Lira und das Britische Pfund) bekannt, sondern auch für seine ausgesprochene Abneigung gegenüber den ungarischen Premierminister, Viktor Orban.

Nachdem der Ungarische Forint in den letzten Tagen eine extrem hohe Volatilität zeigte, blieben Spekulationen in den ungarischen Medien natürlich nicht aus, dass Soros seine Finger im Spiel haben könnte, um so der ungarischen Wirtschaft in diesen ohnehin schon schwierigen Zeiten zu schaden. Immerhin könnte dies die Beliebtheit des rechtskonservativen Regierungschefs, der den Milliardär zur „Persona non Grata“ erklärte, ankratzen.

So veröffentlichte die Zeitung „Magyar Nemzet“ beispielsweise einen Leitartikel mit dem Titel: „Soros und Konsorten schwächen den Forint“. Andere Zeitungen werfen der Soros-freundlichen linken und liberalen Opposition vor, das Land schlechtgeredet und so zur Schwäche der Landeswährung beigetragen zu haben. Auch das Onlineportal der Nachrichtenredaktion des staatlichen Fernsehens, hirado.hu, vermutet hinter der Forint-Schwäche den Spekulanten Soros.

George Soros und dessen „Open Society Foundations“ gelten mittlerweile in vielen (mittel-)osteuropäischen Staaten als unerwünscht. Vor allem jene Länder, die sich nicht der globalistischen Neuen Weltordnung unterordnen wollen, in der die globale Finanzoligarchie ungehindert über die Massen herrscht, wurden zum Ziel seiner „Farbrevolutionen“ – und er und sein Anhang damit zum Feindbild dieser Staaten.

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Auch wenn er wahrscheinlich nichts mit den aktuellen Turbulenzen der ungarischen Währung zu tun hat, so eilt ihm sein Ruf in seinem früheren Heimatland eben voraus. Seine Vorliebe für Währungsspekulationen und seine Abneigung gegenüber der ungarischen Regierung eröffnen eben Raum für solche Vorwürfe. Doch ob an diesen etwas dran ist oder nicht, müssen Experten abklären.

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