Corona-Krise: Angst um die Soziale Marktwirtschaft

In der CDU sorgt man sich plötzlich um die soziale Marktwirtschaft in Deutschland, die in den letzten Jahren stark ausgehöhlt wurde.

Von Redaktion

Die Coronakrise kann nach den Worten des Chefs der CDU/CSU-Mittelstandsunion, Carsten Linnemann, mittelfristig die Soziale Marktwirtschaft in Deutschland erschüttern. Und das, obwohl diese von den vergangenen Regierungen ohnehin schon massivst ausgehöhlt wurde.

„Wir werden gerade auf mehrere ernste Proben gestellt: Im Gesundheitssektor ist die Probe sogar todernst. Die ganze Gesellschaft muss jetzt soziale Distanz wahren, um Menschenleben zu retten. In der Wirtschaft geht es kurzfristig um Arbeitsplätze und Existenzen, mittelfristig um unsere Soziale Marktwirtschaft“, sagte Linnemann der „Rheinischen Post“.

Die Regierung werde die Wirtschaft nicht hängen lassen. Kurzarbeitergeld, Liquiditätshilfen und Steuerstundungen müssten jetzt unbürokratisch und schnell umgesetzt werden. „Überall wo es hakt, müssen wir nachsteuern. Um in Not geratenen Selbständigen ohne Sicherheiten noch besser helfen zu können, werden wir noch nachlegen“, so Linnemann.

An erster Stelle müsse die Zahl der Infektionen gesenkt und an zweiter Stelle die Zahl der Insolvenzen minimiert werden. „Die Lage ist einzigartig, da niemand genau sagen kann, wann wir wieder Licht am Ende des Tunnels sehen.“

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Linnemann mahnte aber, sobald wieder Klarheit herrsche, sei ein klares Exit-Szenario für alle Hilfen nötig. „Dann müssen wir zurückfinden zu den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft.“ Das bedeute Insolvenzregeln, Schuldenbremse oder Kreditregeln dürften nur befristet gelockert werden.

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3 Kommentare

  1. Die soziale Marktwirtschaft wurde gegen alle Widerstände, insbesondere der Roten, von Ludwig Erhard eingeführt und wurde zum erfolgreichsten Wirtschaftsmodell in der Nachkriegszeit. Heute sind sie unter der Federführung der kommunistischen Grünen und den sozialistischen Roten wieder dabei, unter ihren Heilslehren von Marx und Engels die Welt nach ihrer Vorstellung neu zu schaffen und das führt direkt in den Untergang, denn diese Idiologie ist zum Scheitern verurteilt, weil die Politik in der Ökonomie nichts zu suchen hat und alles was in den letzten Jahren mit dirigistischen Maßnahmen geschreddert wurde ist ein Teil ihrer Strategie und hinzu kommt noch die Auflösung der Volksseele durch illegale Einwanderung und das alles führt zum Niedergang, es sei denn, man könnte es noch verhindern.

    1. Eine soziale Marktwirtschaft gab es nie da sich SOZIAL und WIRTSCHAFT im kapitalisitschen Sinne widersprechen. Wir haben einen Kapitalismus da sie Erhard erwähnten er war ein Vertreter dieser Richtung.
      Dass das so ist erkennt man ja unschwer an all den Krisen die der kapitalisitsche Ableger kopfnickend genehmigt hat. Dazu gehören nicht nur die Geldsäcke, also die Eigentümer der großen Vermögen sondern deren Helfershelfer die Gwerkschaften und sonstigen Verbünde der Wirtschaft.

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