Die NATO ist „hirntot“

Die 70. Geburtstagsparty der NATO in London – der Geburtstag eines hirntoten Kindes! Was für eine Leistung!

Die zweitägige Londoner NATO-Konferenz ist gerade zu Ende gegangen – und sie als NATO-„Krise“ zu bezeichnen, ist nicht übertrieben. Die Krise hat dazu geführt, dass Präsident Trump die Pressekonferenz am Ende des Gipfels abgesagt hat. Er sagte offiziell, dass es während der Konferenz genügend Pressekonferenzen gegeben habe, deutete jedoch ehrlicher auf das allgegenwärtige, von Konflikten geprägte Klima zwischen und unter den NATO-Partnern hin, indem ihre Meinungsverschiedenheiten durch ein Medienereignis nicht weiter aufgedeckt werden sollten.

Zunächst nannte der französische Präsident Emmanuel Macron zu Beginn der Konferenz die NATO in Worten, die nicht klarer sein könnten: „Brain Dead“ – „hirntot“. Ausnahmsweise hat er absolut recht. Trump strafte Macron als „respektlos“ aus – diese Äußerungen waren nicht nur unangemessen, sondern geradezu unverschämt -, und Trump richtete seine Kritik weiter auf Macron. Trump verließ den Gipfel vor dem Ende. Einige sagen, dass sein vorzeitiger Abgang mit „seiner“ unverschämten Agenda zu tun hatte, um die europäischen NATO-Mitglieder aufzufordern, ihr Militärbudget auf mindestens 2 Prozent des BIP zu erhöhen – wofür er nicht viel Beifall erhielt. Es wäre eine zusätzliche Verschwendung von Verteidigungsgeldern, die die meisten Länder lieber für dringend benötigte soziale Programme verwenden könnten.

Außerdem sah Trump anscheinend, wie Trudeau und Macron ihn verspotteten, eine Szene, die auf Video aufgezeichnet wurde. Trump hat es offensichtlich nicht gefallen. Der klare Verlierer dieses Ereignisses waren Trump und die NATO – und natürlich Trumps NATO-Marionette Jens Stoltenberg, der am längsten amtierende NATO-Chef in der jüngeren Geschichte (seit 2014 – und noch im Amt). Man fragt sich, Stoltenberg, ein norwegischer Karrierepolitiker, muss sich etwas einfallen lassen – warum kämpft er für eine verlorene Sache? Er, Stoltenberg, weiß, dass Russland und China keine Feinde sind, dass sie von Washington erfundene Feinde sind, weil das Imperium immer einen Feind braucht, um weiterhin Kriege und Konflikte anzustiften und zu führen – für den Dienst seines milliardenschweren Rüstungs-Militär-Industriekomplex.

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