Globaler Währungskrieg durch schwächelnde Landeswährungen möglich

Laut Rosneft-CEO kann dies durch die wirtschaftliche und technologische Auseinandersetzung zwischen den USA und China, Handels- und Zollkriege und US-Sanktionen gegen große Ölproduzenten ausgelöst werden.

Von Redaktion

Ein künftiger globaler Währungskrieg sei aufgrund der Abschwächung der nationalen Währungen mehrerer Länder nicht auszuschließen, sagte der Chef von Rosneft Igor Sechin am Donnerstag auf dem 12. Eurasischen Wirtschaftsforum. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

Ihm zufolge könnte dies auf die wirtschaftliche und technologische Auseinandersetzung zwischen den USA und China, Handels- und Zollkriege und US-Sanktionen gegen große Ölproduzenten zurückzuführen sein. „Alle diese Faktoren sind vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden Geldpolitik und niedrigerer Leitzinsen der Zentralbanken der größten Volkswirtschaften der Welt festzustellen“, erklärte Sechin.

„Weitere Schritte zur Abschwächung der nationalen Währungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines globalen Währungskrieges mit äußerst unvorhersehbaren Folgen. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Wahlen im nächsten Jahr könnte die US-Regierung neue Maßnahmen ergreifen, um „Amerika wieder großartig zu machen. Vor ungefähr zwei Wochen kündigte die US-Notenbank Pläne an, monatlich bis zu 60 Milliarden US-Dollar für den Kauf von US-Staatsschulden zur Finanzierung des Haushalts zu überweisen. Dies wird zu einer übermäßigen Infusion von Dollar in die Weltwirtschaft führen“, erklärte Sechin.

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