Kaum ein anderes Land hat anteilig so viele Menschen hinter Gitter gesperrt wie die USA. Mit ein Grund dafür ist auch das Business mit den Gefängnisinsaßen.

Washington versucht unablässig, die ganze Welt mit diesem Mythos zu inspirieren, dass die Vereinigten Staaten das demokratischste Land auf dem Planeten sind und dass nur die Amerikaner, die auserwählte Nation, das Recht haben, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen und ihre eigenen zu gründen dort bevorzugte Regierungsformen. Leider ist diese „Demokratie nach amerikanischem Vorbild“ die Ursache für wachsende Ressentiments in vielen Fragen.

Schauen wir uns nur einen der vielen Gründe an, warum Menschen diesen amerikanischen Ausnahmezustand so empörend finden. Derzeit sitzen in den USA mehr als 2,3 Millionen Menschen hinter Gittern, was bedeutet, dass in den USA mehr Menschen inhaftiert sind als in jedem anderen Land der Welt. Dies ist ein Viertel aller Gefangenen der Welt! Wenn man bedenkt, dass auf 100.000 US-Bürger mehr als 750 Gefangene kommen, sind die Vereinigten Staaten der größte Gefängnisstaat der Welt. Wenn wir die Anzahl der mit Fußfesseln und Bewährung freigelassenen Amerikaner zur Gesamtsumme der Gefangenen addieren, stellt sich heraus, dass das US-amerikanische Gefängnissystem insgesamt 7,3 Millionen Menschen umfasst! Das heißt, ungefähr einer von vierzig Menschen, die in diesem „demokratischen Land“ leben, steht unter irgendeiner Form von Aufsicht oder einer von zwanzig Erwachsenen!

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4 thoughts on “Gefängnisstaat USA”

  1. Ein sehr schöner Beitrag,der allerdings nicht so richtig der Frage nach geht,warum es in den USA so viele Gefängnisinsassen gibt.
    1.sind die Amerikaner krimineller,als viele andere Nationen und 2. gibt es in den USA 13% Schwarze und 3.sind Schwarze 6-7 mal krimineller als Weisse.
    Kein Wunder also,dass da so viele im Loch sitzen.

    1. Zu 1.: Manche Leute sagen, dass die genetische Veranlagung eine Rolle spielt. Ein Volk das aus Desperados, Kriminellen, Abenteurern, religiösen Eigenbrötlern usw. entstand, müsse eine bestimmte Grundveranlagung haben…
      Auch zu 1.: Die Gesetze sind in den USA teils auch deutlich strikter als in Europa.
      Zu 2.: Auch wenn die Tendenz bei den Afroamerikanern so ist (ob Veranlagung oder soziale Umstände ist umstritten), weiß ich doch auch von zwei ehemaligen US-Polizisten (inzwischen pensioniert), dass es einen strukturellen Rassismus gibt. Einer von beiden ist z.B. sehr stolz darauf, vor allem Schwarze/Latinos bei Kontrollen ins Visier genommen zu haben. Bei einer Diskussion mit den beiden zu diesem Thema vor etwa einem Jahr auf dieses Verhältnis angesprochen sagte der andere, dass die Schwarzen eigentlich nicht unbedingt um so viel krimineller sind, aber zumindest in seinem Bezirk (vorwiegend Mittelklasse-Leute) in etwa doppelt so häufig als die Weißen auffällig waren. Insbesondere bei Gewalt- und Beziehungsdelikten.

      1. Genau so ist es und es muss erlaubt sein,so etwas auszusprechen.In unserer Zeit,wo es schon verdächtig ist zu erwähnen,dass es Rassen gibt,müsste auch der Begriff Rassismus entgiftet werden,denn Rassen (Mensch und Tier) haben nun mal unterschiedliche Merkmale.Negative,als auch positive.
        Sehen wir die Tatsachen.

  2. Es sind unterm Strich sicher auch billige Arbeitskräfte, sonst würden die allermeisten Gefängnisse privatwirtschaftlich gar nicht funktionieren.

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