Der sozialdemokratische Bundesfinanzminister, Olaf Scholz, will der Geldwäsche in Deutschland den Kampf ansagen.

Von Redaktion

„Geldwäsche ist in unserem Land ein ernstes Problem. Das müssen wir beseitigen. Vor allem auf dem Immobilienmarkt müssen wir genauer hinschauen“, sagte Scholz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Das Bundeskabinett werde an diesem Mittwoch ein Gesetz beschließen, mit dem Deutschland „international die höchsten Standards beim Kampf gegen Geldwäsche haben wird“, versprach der Minister.

In dem Gesetz werden mehr Berufsgruppen als bisher dazu verpflichtet, einen Verdacht auf Geldwäsche zu melden und Vorsorge gegen Geldwäsche zu betreiben.

Dazu gehören unter anderem Immobilienmakler, Edelmetallhändler und Auktionshäuser. Gleichzeitig soll die Zentralstelle beim Zoll, die Finanztransaktionen untersucht (FIU), einen besseren Zugriff auf die Daten anderer Ermittlungsbehörden bekommen.

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Olaf Scholz sagte, die Geldwäschejäger beim Zoll würden bereits jetzt über die nötigen Mittel und Personal verfügen, um ihre Arbeit machen zu können. Jetzt bekämen sie zusätzliche Kompetenzen und Möglichkeiten, „damit die Zusammenarbeit mit anderen Behörden noch besser klappt.“

Scholz räumte ein, dass Deutschland beim Kampf gegen Geldwäsche „einigen Nachholbedarf“ gehabt habe. Jetzt werde die FIU des Zoll aber „immer schlagkräftiger“.

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4 thoughts on “Scholz will Geldwäsche verstärkt den Kampf ansagen”

  1. „Olaf Scholz, will der Geldwäsche in Deutschland den Kampf ansagen.“

    wir sollten eher mafiöse-politische strukturen den kampf erklären, die zu volksfeindlichen prozessen führen. z.b. der zusammenhang von politischen ämtern und bilderberg treffen, wo olaf scholz und andere politische genossen, erfolgreich teilnahmen.

  2. Nur ein Falschspieler verfrachtet das Thema Geldwäsche in eine Parabel und bringt sie für Idioten aufs Tapet.
    Ideenlos. Von Übel an der Wurzel packen hat so einer keinen blassen Schimmer.

  3. wer den zusammenhang von mafiösen-politische strukturen, politischen ämtern, der finanzindustrie und geldwäsche nicht zu erfassen mag, der sollte lieber weniger saure gurgen essen.

    1. Gemeint war immer Scholz. Wer redet zu Ihnen?
      Wer selbst zu wenig Grips hat (Scholz), ist gezwungen für mafiöse Strukturen den Handlanger zu spielen. Ein Rückgrat einer Schlange geht einher.

      Erklären Sie uns besser im Detail wie der Kampf dagegen zu führen ist, wenn von unten bis oben alles marode bzw. 2/3 faul ist.
      Das Zusammenspiel ist von mafiöse-politische strukturen und der Politik ist allen, die wollen bekannt.
      Es gibt nur mehr ein paar Prozent, die dagegen antreten oder handeln. Das ist das Problem und nicht das Erfassen.
      Bekunden, verstehen allein hängt mittlerweile jedem bei den Ohren heraus.
      Schreiben Sie Klartext und nicht lange um den Brei herum.

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