F-35B-Stealth Jets auf der USS Wasp. Bild: US Pacific Command

Zwei von drei Versionen des sündhaft teuren Kampfjets F-35 sind fehlerhaft. Die technischen Probleme machen das Flugzeug zur teuren Schrottmühle.

Von Redaktion

Zwei der drei Versionen von Lockheeds Kampfflugzeug F-35 leiden unter zuvor nicht gemeldeten Problemen. Diese können den Joint Strike Fighter nach Angaben von Defense News bei einem Luftkampf mit einem Gegner ernsthaft benachteiligen.

Wenn sie nicht behoben werden, werden die folgenden Störungen der Kategorie 1 das i-Tüpfelchen auf Lockheeds 400-Milliarden-Dollar-Sumpf sein (unvollständige Liste über Defense News).

  • Wenn die F-35B an sehr heißen Tagen vertikal landet, können ältere Triebwerke möglicherweise nicht den erforderlichen Schub erzeugen, um den Jet in der Luft zu halten, was zu einer harten Landung führt.
  • Nach bestimmten Manövern sind die Piloten der F-35B und F-35C nicht immer in der Lage, das Nick-, Wank- und Gierverhalten des Flugzeugs vollständig zu kontrollieren.
  • Überschallflüge, die Mach 1,2 überschreiten, können zu strukturellen Schäden und Blasenbildung an der Stealth-Beschichtung des F-35B und F-35C führen.
  • Es ist bekannt, dass Kabinendruckspitzen im Cockpit des F-35 Barotrauma verursachen. Das Wort für extreme Ohren- und Nebenhöhlenschmerzen.
  • Der vom Logistiksystem der F-35 ausgewiesene Ersatzteilbestand entspricht nicht immer der Realität und führt gelegentlich zu Missionsstornierungen.
  • Wenn die F-35A und F-35B bei der Landung einen Reifen patzen lassen, kann der Aufprall auch beide Hydraulikleitungen beschädigen und das Risiko eines Flugzeugverlusts mit sich bringen.
  • Mögliche Manövrierprobleme, wenn sich das Flugzeug über einem Anstellwinkel von 20 Grad befindet.
  • Das Logistiksystem der F-35 bietet ausländischen F-35-Betreibern derzeit keine Möglichkeit, den Versand ihrer geheimen Daten in die USA zu verhindern.

Letzteres bedeutet, dass die elf Länder, die sich zum Kauf von F-35 verpflichtet haben, die Vereinigten Staaten auf keinen Fall davon abhalten können, ihre Manöver auszuspionieren (Sorry, Australien, Belgien, Dänemark, Italien, Israel, Niederlande, Norwegen, Japan, Südkorea, Türkei und Vereinigtes Königreich).

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Bemerkenswerterweise wies das F-35-Programm im Januar 2018 ganze 111 Mängel der Kategorie 1 auf, die als schwerwiegende Mängel definiert wurden. Diese wirken sich auf die Sicherheit oder die Wirksamkeit des Einsatzes aus. Bis zum 24. Mai 2018 waren dies 64 offene Probleme der Kategorie 1 von insgesamt 913 Mängeln gemäß den Dokumenten.

Der angebliche „Super-Fighter“ entpuppt sich zunehmend als „Schrottmühle“, die nicht das Geld wert ist, welches der Jet kostet. Für die US-Rüstungsindustrie ist die F-35 offenbar kein Aushängeschild. Vielleicht sollten Kaufinteressenten auf die russische Su-57 umsteigen?

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1 KOMMENTAR

  1. ZITAT: „(Sorry, Australien, Belgien, Dänemark, Italien, Israel, Niederlande, Norwegen, Japan, Südkorea, Türkei und Vereinigtes Königreich)“

    Und noch ein Sorry in Richtung Polen.

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