Diverse Zeitungen. Bild: Flickr / Javier Micora CC BY 2.0

Das Vertrauen in die Medien ist erneut gesunken. Das könnte am sturen Festhalten an der eigenen Linie liegen und an der bockigen Reaktion auf Kritik der Leser- und Seherschaft.

Von Redaktion

Laut einem Jahresbericht des Reuters-Instituts, der von der französischen Wochenzeitschrift L’Obs veröffentlicht wurde, vertrauen nur noch 42 Prozent der Einwohner dieses Planeten den Medien im Allgemeinen und 49 Prozent den von ihnen genutzten Medien, berichtet das Portal Free West Media. Dies ist ein Rückgang von zwei Prozentpunkten gegenüber der letzten Studie.

Von den 75.000 Befragten in 38 Ländern glaubten 51 Prozent, dass die Medien ihnen helfen würden, die Nachrichten zu verstehen. 29 Prozent bestätigten, dass die Medien relevante Themen behandeln würden.

Nur 16 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass der allgemeine Ton im Mainstream der richtige ist. Diese Schätzungen unterscheiden sich offensichtlich je nach dem Grad der Überwachung des Landes und der Medienszene. Beispielsweise vertrauen Finnen oder Kanadier den Medien eher, als Griechen und Ungarn die Medien gegenüber ein starkes Misstrauen entgegen bringen.

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In Frankreich haben sogar nur 24 Prozent der Befragten Vertrauen in das, was ihnen von den Medien gezeigt und gesagt wird. Das ist Rückgang von 11 Prozentpunkten gegenüber der letzten Umfrage. Die Berichterstattung über die Gelbwesten-Revolution scheint auch nicht gerade dazu beigetragen zu haben, dass sich das Vertrauen in die Medien stabilisiert.

In Bezug auf das Vertrauen in abgefragte Informationen von Suchmaschinen oder soziale Netzwerken, bleibt das Niveau stabil, ist aber mit 33 bzw. 23 Prozent auf sehr niedrigen Niveau.

Gleichzeitig stellte der Bericht fest, dass das Vertrauensniveau mit dem Bildungsniveau zunahm. In Deutschland und den USA bewerten die meisten Absolventen die Medien positiver.

Der Anteil der Personen, die für Online-Informationen bezahlen würden, bleibt mit 15 Prozent gleichbleibend.

Der Bericht nutzte die Gelegenheit, um eine gewisse „Sättigung“ der Benutzer bei Abonnements festzustellen, die eher für Unterhaltung (vom Typ Netflix oder Spotify) als für Informationen wirbt. Schließlich meiden immer mehr Menschen (bereits 32 Prozent) aktiv Nachrichten.

Geht bei den Medien irgendwann das Licht an?

Angesichts dieser Tatsachen müssen doch die Köpfe bei den Konzernmedien endlich einmal zu Rauchen beginnen. Sie müssen sich endlich selbst hinterfragen. Wozu sind sie da? Wem dienen wir? Was können wir tun um das Vertrauen in uns wieder zurückzugewinnen?

Vielleicht sollten sie weniger eine Agenda – sei es die transatlantische Verpflichtung oder die Treue zur bundesdeutschen Politik – verfolgen, als kritisch zu hinterfragen, was eigentlich die Aufgabe von Medien sein soll.

Wir von den „Neuen Medien“ haben längst diese Arbeit übernommen. Für diese richtige und wichtige Medienarbeit sind wir dann in vieler Augen „Verschwörungstheoretiker“. Das aber ist genau die Arbeit die man eben von Medien erwartet: Fragen zu stellen und das in alle Richtungen und sehr laut.

Sonst ist man eben ein „Verlautbarungsmedium“ welches aus Kostengründen nur mehr die Texte der Nachrichtennetzwerke verbreitet. Auf diese Weise unterscheidet sich ein Medienunternehmen auch nicht mehr von anderen.

Uns als Contra Magazin kann es egal sein. Wir sind ein kleines Team und werden die etwaige Angriffe der Medien und vor allem die der Globalisten a la Facebook und Google niederschmettern und überstehen.

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6 KOMMENTARE

  1. Die Wahlergebnisse ergeben aber, dass sich Naiv, Gutgläubig, Ignorant nur verlagert haben auf andere Plattformen und „in“ ist heute was anderes.

    Eine leere Flasche bleibt das, was ihr Zustand ist. Leer. Und würde sie halbvoll gefüllt, ist es nur ein Fusel.

  2. Das ist jeder zweite zuviel, denn die haben anscheinend noch nicht bemerkt wohin die Reise geht, denn Sozialisten, Marxisten und Kommunisten können nur das Geld anderer Leute verteilen, woher es kommt spielt keine Rolle, es ist halt einfach da und gottseidank merken es aber immer mehr und das wird der Niedergang der Regierungskoalition sein und die Roten können derzeit noch nicht einmal einen Führer auf`s Schild heben, weil da oben keiner mehr stehen will und das sind Strategen vor dem Herrn, Rückversicherer auf allen Ebenen, gepaart mit Eigennutz und Feigheit und in Teilen dumm obendrein und sowas wird auch noch gewählt und die Schwarzen sind nicht besser und was machen sie bloß, wenn die öffentlich erklärte ehemalige Agitationstante der Stasi ihr Amt quittiert, will dann auch keiner mehr an`s Ruder und die sind zu einem großen Teil feige, eventuell gekauft oder wollen ihre gut dotierte Stellung nicht verlieren , das sieht man an der Tatsache, daß sie keinen Mumm besitzen, andere Verhältnisse herzustellen, was schon lange erforderlich gewesen wäre, bei dieser bedrohlichen Lage auf nahezu allen Ebenen.

  3. „Gleichzeitig stellte der Bericht fest, dass das Vertrauensniveau mit dem Bildungsniveau zunahm“
    Das bestätigt die Annahme, dass die „Bildungsinstitutionen“ zuallererst Indoktrinationsinstitute sind .

  4. Genau wie die falsche Ernährung mit Lebensmitteln krank macht, kann man auch an geistiger Nahrung erkranken.
    Die andauernden Fake News und die gefühlten Unwahrheiten und Kommentare anstatt unabhängiger Berichte der Systemmedien sind ein sehr gutes Beispiel für schlechte geistige Nahrung. Immer mehr Menschen, die noch Regierungsfunk und -nachrichten konsumieren, spüren leider nur unbewusst, dass fast alles gelogen ist. Deshalb ist es Ihnen auch nicht möglich, die einzige logische Konsequenz zu treffen, die Systemmedien einfach abzuschalten. Doch Gott sei Dank erwachen in der letzen Zeit immer mehr Menschen.

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