Katrin Göhring-Eckardt. Bild: Youtube

Annegret Kramp-Karrenbauer und Katrin Göring-Eckardt verstehen sich gut und würden auch gerne ein schwarz-grünes Bündnis auf Bundesebene schließen.

Von Michael Steiner

Schwarz-Grün auf Bundesebene? Für CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer und Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göhring-Eckardt ist dies durchaus denkbar. Kein Wunder: Die SPD versucht sich derzeit mit einem linkeren Profil aus dem Umfragetief zu hieven (wenngleich das angesichts des Wahljahres eher populistischer Stimmenfängerei gleicht) und die Grünen haben ohnehin einen enormen Machttrieb, der sie schon mal diverse Grundsätze (ich sage nur: Pazifismus) über Bord werfen lässt.

„Wir können ganz gut miteinander. Wir leben in einer Zeit, in der es keine natürlichen Koalitionspartner mehr gibt. Da müssen wir gesprächsfähig sein“, sagte Kramp-Karrenbauer der „Bild am Sonntag“. Sie sei da „sehr pragmatisch“, wenn sich unterschiedliche Partner „in einer Regierung auf ein gemeinsames Projekt verständigen“ könnten.

Göring-Eckardt sieht in einem Bündnis von Grünen und Union eine große Chance für Deutschland. „Dass Grüne und Union im Parteienspektrum weiter auseinanderliegen als SPD und Union, könnte dem Land guttun, weil es zu mehr Zusammenhalt führt. Weil die Bürger sehen: Wenn die sich auf etwas verständigen können, kann unser Land besser funktionieren“, so die Grünen-Fraktionschefin weiter.

Das heißt aber auch: die Deutschen dürfen sich schon einmal mental darauf vorbereiten, ab spätestens 2021 Göhring-Eckardt, Hofreiter, Roth & Co auf Ministerposten zu sehen. Ein gar nicht einmal so unrealistisches Szenario, wenn man die aktuellen Umfragewerte betrachtet.

1 KOMMENTAR

  1. „Auf dem Weg zu Schwarz-Grün?“

    Der Komödien Stadel neu bepinselt.
    Bretter, die Demokratie!
    Verrostete Nägel, die Parteien.

    Hoffen, auf daß der Blitz einschlägt.
    Und ein heilos sinnentstellter Debattierclub ginge in Rauch auf.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here