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USA Pass

USA: Steuerschulden? Keine Ausreise!

Die US-Steuerbehörde darf bei Steuerschuldnern den Reisepass einziehen und so verhindern, dass sie sich ins Ausland absetzen. Hunderttausende Amerikaner sind davon betroffen.

Von Marco Maier

Eigentlich kennt man das nur von autoritären Staaten: Reisekontrollen für die eigenen Bürger. Gerade jene Menschen die in der DDR aufwuchsen, dürften sich noch gut daran erinnern. Auch heute noch haben einige asiatische Länder Auflagen für ihre Bürger, was Auslandsreisen betrifft. Nun stoßen auch die USA hinzu.

Denn der Senat gab nun grünes Licht für die Steuerbehörden, den Steuerschuldnern die Pässe einzuziehen, damit sie sich nicht ins Ausland absetzen können. Wobei es mit Auswandern zum Beispiel für US-Bürger diesbezüglich auch nicht getan ist, denn die Vereinigten Staaten von Amerika sind neben Eritrea das einzige Land der Welt, welches seine Bürger auch im Ausland besteuert. Klingt bescheuert, ist aber so.

Und nun? Wenn man US-Bürger ist und sich im Ausland aufhält, kann die Steuerbehörde (IRS) bei der Rückkehr in die Staaten den Pass einfach einziehen lassen, wenn man dort keine Steuern an die US-Regierung bezahlte. Schätzungen zufolge könnte dies rund 360.000 US-Bürger (die im Ausland leben) treffen. Nun fragt man sich, wem als nächstes die Ausreise aus den USA verweigert wird.