Das US-Außenministerium trifft kurdische YPG-Führer zu fortlaufendem Engagement in Syrien

US-Vertreter sagen, dass die US-Hilfe eine “dauerhafte Niederlage” von ISIS sicherstellen wird.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Vertreter des US-Außenministeriums sind am Wochenende nach Syrien gereist und haben sich mit “hochrangigen Vertretern” der kurdischen YPG und Stammesführern aus dem Gebiet um Raqqa getroffen. Der Schwerpunkt der Besprechungen lag laut dem Außenministerium auf dem laufenden US-Engagement für Syrien.

Dies ist insofern bemerkenswert, als die Vereinigten Staaten von Amerika seit einigen Jahren zu versuchen scheinen, über das Ausmaß dieses Engagements ins Klare zu kommen. Insbesondere die Nichtunterstützung der YPG gegen die Türkei führte zu Vorwürfen seitens der Kurden, die USA hätten sie verraten und im Stich gelassen.

Die Behauptungen über einen Abbruch der Beziehungen waren jedoch übertrieben, und die gemeinsamen Operationen wurden fortgesetzt, vor allem zum Ärger der Türkei, da die Pläne der Trump-Administration, syrisches Öl zu beschlagnahmen, weiterbetrieben wurden. Die neuen Gespräche spiegeln die fortgesetzte, wenn auch schlecht definierte Beziehung wider.

Bei dem Versuch, dies zu rechtfertigen, sprach das Außenministerium davon, mehr Hilfe zu schicken, um die “dauerhafte Niederlage” von ISIS zu sichern. Die YPG hat in der Tat viel gegen ISIS gekämpft, als die USA in Syrien aktiver waren, allerdings nicht mehr so viel in diesen Tagen, da die YPG mehr auf den Nordosten beschränkt ist und ISIS meist gegen das syrische Militär kämpft.

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Ein Kommentar

  1. Der ganze Ostblock ist gekauft, die müßten eigentlch wissen wie die Russen ticken schade. Zumal einige Teilnehmer nicht zu 100% EU hörig sein wollen.

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