Beerbt IWF-Chefin Lagarde Kommissionspräsident Juncker?

Die IWF-Chefin und frühere französische Finanzministerin Christine Lagarde soll offenbar nach Jean-Claude Juncker der Posten des EU-Kommissionspräsidenten übernehmen. Dann ist Macron nicht mehr zu aufzuhalten.

Von Marco Maier

Im Jahr 2019 läuft die Amtszeit von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker aus. Als mögliche Nachfolgerin gilt die frühere französische Finanzministerin und aktuelle Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde. Doch das hieße für die Europäische Union vom Regen in die Traufe zu kommen.

Denn, vom Herrn "Wenn es ernst wird, muss man lügen", der gerne eine Politik der kleinen Schritte verfolgt, "bis es kein Zurück mehr gibt" ginge es dann in eine französisch dominierte EU, die vom Tandem Macron-Lagarde geleitet wird. Ersterer strebt ohnehin eine massive Solidarunion auf Kosten der Deutschen an, die dann schlussendlich in Richtung "Vereinigte Staaten von Europa" gehen soll, während Letztere im Jahr 2010 als Finanzministerin sagte, dass man "die EU-Verträge brechen musste, um den Euro zu retten". Allerdings ging es ihr hierbei nur um die Rettung der französischen Banken.

Sollte Lagarde also tatsächlich an die Spitze der EU gelangen, hieße dies, dass man zugunsten der Macron-Pläne daran arbeiten wird, sämliche bisherigen Verträge zu komplett wertlosen Stücken Papier zu machen. Die Unterstützung vieler südeuropäischer Regierungen wären ihr und Macron dabei gewiss.

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