Wettbewerbsfähigkeit: Schweiz führt das globale Ranking an

Die Schweiz hat die USA in Sachen "Wettbewerbsfähigkeit" überholt und liegt nun auf dem ersten Platz weltweit. Deutschland kommt auf Rang fünf.

Von Marco Maier

Wie der "Global Competitiveness Index 2017-2018", also der globale Wettbewerbsfähigkeitsindex, des Weltwirtschaftsforums zeigt, hat die Schweiz die Vereinigten Staaten in Sachen wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit überholt und liegt nun mit 5,86 von 7 möglichen Punkten um 0,01 Punkte vor den Amerikanern auf dem ersten Platz. Den dritten Platz holt sich Singapur mit 5,71 Punkten.

Auf den Plätzen folgen dann die Niederlande (5,66) und Deutschland (5,65), danach Hong Kong (5,53), Schweden (5,52), das Vereinigte Königreich (5,51), sowie Japan und Finnland (mit jeweils 5,49 Punkten). Wie man sieht, handelt es sich hierbei vor allem um Länder, die eine große wirtschaftliche Verflechtung mit dem Ausland aufweisen. Statista hat dies in einer Grafik (siehe unten) aufgearbeitet.

Die letzten zehn Plätze gehen an Haiti (3,22), Burundi (3,21), Sierra Leone und Lesotho (jeweils 3,20), sowie Malawi (3,11), Mauretanien (3,09), Liberia (3,08), den Tschad (2,99), Mosambik (2,89) und den vom Krieg zerrütteten Jemen (2,87). Damit sind acht der zehn "am wenigsten wettbewerbsfähigsten" Länder in Afrika beheimatet. Haiti ist das ärmste Land des amerikanischen Kontinents.

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Das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) definiert die Wettbewerbsfähigkeit als eine Sammlung aus Faktoren, die sich auf die Level von staatlichen Institutionen, der jeweiligen Wirtschaftspolitik und die Produktivität beziehen. Auch die Gesundheitspolitik, die Bildungspolitik und die "makroökonomische Umwelt" gehören dazu.

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