2016 kamen 40.000 Arbeitsmigranten aus Drittstaaten nach Deutschland

Im vergangenen Jahr reisten insgesamt 39.897 Menschen aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland "zum Zweck der Erwerbstätigkeit" oder mit der sogenannten Blue Card ein.

Von Redaktion

Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, die der "Rheinischen Post" vorliegt. Rund 14.000 von ihnen bekamen demnach eine Aufenthaltsgenehmigung ohne qualifizierte Beschäftigung, etwas mehr als 17.000 mit qualifizierter Beschäftigung. 6643 kamen 2016 mit einer Blue Card der EU, knapp 1400 wiesen eine selbstständige oder freiberufliche Tätigkeit nach. Auch 365 Forscher waren unter den knapp 40.000 Personen, wie die Daten aus dem Ausländerzentralregister zeigen.

Die Anzahl der erteilten Aufenthaltsgenehmigungen für Arbeitsmigranten aus Drittstaaten lag 2016 jedoch deutlich höher. Demnach bekamen knapp 85.000 Personen eine Aufenthaltsgenehmigung, damit sie arbeiten gehen oder Arbeit suchen konnten. 44.216 von ihnen waren aber schon vor 2016 eingereist.

"Die Zahlen belegen, dass wir von einer bedarfsgerechten Einwanderung von Fachkräften meilenweit entfernt sind", sagte Brigitte Pothmer, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, die die Anfrage an die Bundesregierung gestellt hatte. "Bei über einer Million offener Stellen und nur 40.000 eingewanderten Fachkräften aus Drittstaaten muss man kein Mathegenie sein, um zu erkennen, dass das vorne und hinten nicht ausreicht", so die Bundestagsabgeordnete.

Welcher Mangel an hochqualifizierter Zuwanderung herrscht, machen die Zahlen ebenfalls deutlich. Demnach erhielten 2016 lediglich 222 Personen eine Aufenthaltsgenehmigung, um hier nach einem Arbeitsplatz zu suchen. Das dürfen nur Ausländer, die über einen deutschen, einen anerkannten oder vergleichbaren Hochschulabschluss verfügen. 71 von ihnen kamen 2016 nach Deutschland, 151 waren bereits vorher im Land.

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6 Kommentare

  1. Ein Haufen Propagandalügen.

    Zunächst mal behaupten selbst die primitivsten Molsems, sie seien Informatiker, insofern sind solche Zahlen mumpitz, denn das prüft ja keiner.

    Und bei einer realen Massenarbeitslosigkeit in Deutschland von über 8 Mio. Arbeitslosen von 1 Mio. offener Stellen zu sprechen ist absurd.

    Und wir brauchen auch keine Einwanderung von Fachkräften. Die können wir hier selber ausbilden, Arbeitslose haben wir dafür ja genug.

    Die Industrie will sich nur die Ausbildungskosten sparen und lieber die Deutschen durch Einwanderer austauschen und die Löhne drücken. Das muß unterbunden werden.

    ————————————————————–

    Auch die Einwanderung von Hochqualifizerten ist schlecht, denn deren Heimatland braucht die selber, man sorgt mit Einwanderung nur für einen BrainDrain in deren Heimatländern. Und das kann es nicht sein.

     

  2. ich sehe hier nicht einen einzigen von denen hier arbeiten, ich sehe die nur mit kopftüchern bekleidete bebährmaschinen die sich frech obendrein ihre kohle von der bank abholen ohne nur einen finger hier krum zu machen, dass sehe ich und noch viele andere sehen das und hört endlich mit eurer lügenscheiße auf !!

  3. Facharbeiter‘  Mangel – Ein übles Märchen, das für die geplante Umvolkung des deutschen Staatsvolks herhalten muss

    Selbst die linke taz hat’s schon gemerkt:

    Arbeitslose Akademiker – 400 Bewerbungen und kein Job

    Unsere Autorin hat promoviert. Trotzdem wäre sie mit 1.100 Euro im Monat sehr glücklich. Das

    glauben ihr viele Arbeitgeber aber nicht.

    http://www.taz.de/%215020975/

     

      1. Die wahre Arbeitslosenquote liegt mindestens bei über 20 Prozent, wohle eher über 30 Prozent!

        Die Regierungsparteien und die mit ihnen vereinten „politisch korrekten“ Medien leben davon, das Schlechte gut zu reden. Da wird Propaganda gemacht, welche Wähler- und Leserzustimmung fördern. Das Mittel dazu ist die geschickte und daher meistens unbemerkte Lüge. Schon die Zahl von 12,5 % ist so erschreckend, dass man sie heruntermanipuliert. Wie hoch die WAHRE Arbeitslosigkeitsquote ist, wissen wir mangels Datenzugang natürlich nicht. Aber wir schätzen sie auf mindestens 20 %, wohl eher über 30 %. Wenn die Medien so was Grausames rüberbringen würden, bestünde Revolutionsgefahr. Die Leute würden weder die Zeitungen und Zeitschriften kaufen, noch würden sie die Regierungsparteien unterstützen.

        Also wird auf Teufel komm‘ raus gelogen. Selbst der intelligente und kritische Autor des o. g. Artikels ist Opfer dieser Propaganda. Fast ein ganzes Volk ist Propaganda-Opfer und marschiert immer mehr auf politisches Analphabetentum zu.

        http://finanzmarktwelt.de/die-tatsaechliche-arbeitslosenquote-in-deutschland-eine-erwiderung-10749/

  4. Ihr habt sie doch ALLE gewählt und ihr Blöden werdet die Verantwortlichen wieder wählen!

    Das Prinzip ist "Brot und Spiele" seit 2000 Jahren.

     

    DEXIT!

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