Der Einfluss der Goldbörse in Shanghai zur Preisfindung wird in den kommenden Jahren wachsen.
Von Marco Maier
Früher wurde der Goldpreis alleine beim Fixing in London festgelegt. Inzwischen spielt jedoch auch die Goldbörse in Shanghai eine immer größer werdende Rolle bei der Preisfindung des beliebten Edelmetalls. Denn laut einer Meldung von Kitco geht inzwischen auch die Citibank, eines der größten Kreditinstitute der USA, davon aus.
Bis dato wurden in Shanghai alleine in diesem Jahr bereits rund 450 Millionen Unzen Gold umgesetzt, was ein wenig niedriger ist als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Gegenzug wechselten an der New Yorker Comex laut Citibank ganze 2,1 Milliarden Unzen Gold den Besitzer - ein Plus von rund 15 Prozent.
Auch wenn Shanghai derzeit nur eine untergeordnete Rolle beim Goldhandel spielt, so dürfte sich dies in den kommenden Jahren auch deshalb ändern, weil die Volksrepublik und die Chinesen selbst als äußerst Gold-affin gelten. Aber auch Russland, Indien und andere asiatische Länder könnten zunehmend auf Shanghai ausweichen, wenn es um den Goldhandel geht. Hier ist es durchaus möglich, dass der Shanghai Futures Exchange schon in wenigen Jahren mit New York gleichzieht.
Contra Magazin News & Informationen

Die Chinesen und Russen werden auf vielen Gebieten - wirtschaftlich, finanztechnisch, ausbildnerisch, wissenschaftlich, agrartechnisch und ressourcen-pflegend - zunehmend stärker im globalen Kontext. Das westliche Finanzbetrugssystem schütteln sie schrittweise ab, indem sie untereinander und mit den anderen eurasischen und asiatischen Ländern in ihren eigenen Währungen handeln und dabei den Dollar ignorieren. Sie kaufen seit Jahren riesige Mengen an Gold ein, dies tut übrigens auch Indien und der Iran, vermutlich noch andere Länder. Unschwer zu registrieren, dass sie eine künftige Währung goldunterlegt eines Tages auf den Tisch knallen, gerade dann, wenn der Westen am finanztechnischen Ersaufen ist. Denn die Gelddruckorgien werden früher oder später das westliche Finanzbetrugssystem zum Einfallen bringen. Will heissen, der Dollar wird schrittweise ausgebootet, womit die USA merklich geschwächt werden, weil sie immer schlechter diese Länder über die Dollarwährung ausplündern können.
Kein Wunder kommt jetzt über den verlogenen Mainstream-Äther Moody’s böse Prophezeiung über die chinesische Wirtschaft, die angeblich heruntergestuft werden muss. Bei diesen Neuigkeiten kann man sich kaum eines Lachkrampfes erwehren. Ausgerechnet die Amis stufen China wirtschaftlich runter, die Milliarden Schulden bei den Chinesen haben. Wird nicht lange dauern, dann doppelt die Ratingagentur Standard & Poors sowie Fitch & Co. nach.
Wie verlogen diese Agenturen sind und in welchem Auftrag sie ihre „höchst wissenschaftlichen Analysen“ (Sarkasmus) für dickes Geld der Öffentlichkeit unterbreiten, das haben wir ja alle im 2007/08 erfahren, als die Welt vor einem Finanz-Zusammenbruch stand. Man nahm damals einfach die Steuergelder der Völker, um diese US-Dreckschweinereien der Investmentbanker auszubügeln und schweine-igelte munter und noch intensiver weiter. Jetzt stehen wir vor einem noch viel krasseren Finanz-Zusammenbruch als damals. Und da getrauen sich diese Lügen-Organisationen, genannt Rating Agenturen, wieder aufzutauchen. Einfach nicht zu fassen! Die nicht zu überbietenden Frechheiten dieser verlogenen Organisationen sollten rigoros abgeschaltet werden. Bleibt nur zu hoffen, dass die Öffentlichkeit deren bewusst verdrehten Darlegungen zur Wirtschaft keinen Glauben schenken.
Da nimmt sich das CM doch auffällig einer Realität an, die den derzeitigen Info-Schrott über Chinas Wirtschaft merklich Lügen straft. Bravo! Übrigens weist China die verlogenen Aussagen von Moody’s klar und deutlich zurück.
Wer Gold kaufen kann, hat vor allem eines, und das ist Geld. Und China als Staat hat ja fast unendlich viele Dollars und Dollar-Anleihen, mit denen das Land – neben anderen Investments rund um den Globus – auch zur Genüge Gold einkaufen kann - bevor der Dollar nichts mehr wert ist. Und wenn die Chinesen – Geschäfts- oder Privatleute – sich gerne mit Gold eindecken, spricht das nur von ihrer Vorsicht, aber auch von einer wirtschaftlich aufstrebenden Stabilität und einer sich breit machenden Mittelschicht. Das können die USA nicht von sich behaupten. DIE sind nämlich am Abwirtschaften.
China rejects Moody’s reason for first rating cut since 1989
http://www.atimes.com/article/moodys-hands-china-first-rating-cut-since-1989/
Erstmals seit 1989: Moody's senkt Chinas Kreditwürdigkeit
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/
Moody's senkt Chinas Kreditwürdigkeit
https://www.nzz.ch/finanzen/kreditwuerdigkeit-bei-moodys-china-rutscht-von-aa3-auf-a1-ld.1296285
Ratingagentur stuft China herab
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/china-ratingagentur-moody-s-stuft-pekings-kreditwuerdigkeit-herab-a-1149050.html