IS-Parade. Bild: Youtube

Haben die USA ISIS die Flucht gestattet, um die Kämpfe in Gang zu halten?

Von Philip Giraldi / Antikrieg

Die Amerikaner leben in einem Land, das seit dem 11. September 2001 keinen Frieden kennt, als Präsident George W. Bush und seine Gruppe von Neokonservativen der Welt die Botschaft überbrachten, dass "Sie entweder mit uns oder gegen uns sind." Die Drohung war verbunden mit einer Flut von eilig konzipierten Gesetzen, die die Tür zu dem verfassungswidrigen "Krieg gegen den Terror" öffneten, der nach Lust und Laune des Oberbefehlshabers geführt wurde, einem Konflikt, der von Anfang an als weltweites militärisches Projekt ohne Ende gedacht war.

Bush und seine Mittäter haben es vielleicht zu der Zeit nicht verstanden, aber sie initiierten eine völlig neue Art der Kriegsführung. Zwar würde es vor Ort weltweit Kämpfe gegen einen ideologisch getriebenen Feind geben, der ein wenig an den Kommunismus erinnert, aber es gäbe auch "Regimewechsel" von Regierungen in Ländern, die mit der aus Washington kommenden Richtung nicht ganz mit an Bord waren. Anstatt in ein Land einzudringen und es auf die altmodische Weise zu besetzen, so dachte man, war es viel besser, einfach die obersten Ebenen auszuschalten und die Eingeborenen die Dinge in Ordnung bringen zu lassen, während sie unter Anleitung der Profis in Washington agieren.

Auch wenn der "Regimewechsel" im Irak und in Afghanistan nicht besonders gut geklappt hat, sah sich Bush mit seiner eitlen "Mission Accomplished" als siegreichen Kriegsführer und nannte sich später den "Decider" (Entscheider). 2004 bestand er darauf, dass seine Wiederwahl gegen einen schwachen John Kerry eine Bestätigung seiner Politik durch das amerikanische Volk war, aber man muss sich fragen, wie viele Wähler wirklich verstanden haben, dass sie für endlosen Krieg gestimmt haben, der unweigerlich auch die Einschränkung ihrer so sehr geschätzten politischen Rechte bedeutete.

Der Friedensnobelpreisträger und US-Präsident Barack Obama folgte Bush und machte deutlich, dass es kein Zurück mehr geben werde von einer Politik des proaktiven "Schutzes" des amerikanischen Volkes. Obama und seine Außenministerin Hillary Clinton zerstörten Libyen, eine Katastrophe, die sich immer noch abspielt, verstärkten ihre Beteiligung in Syrien und führten den Drohnen-Tod sowohl für amerikanische Staatsbürger ein, die sich über die Grenze begeben hatten, als auch für beliebige Ausländer, die in ein Profil passen. Und um jeglichen Rückschlag seiner Handlungen zu verhindern, stützte sich Obama darauf, sich auf das Privileg des Staatsgeheimnisses zu berufen und blockierte auf diese Weise juristische Anfechtungen häufiger als alle seine Amtsvorgänger zusammen.

Und jetzt haben wir Präsident Donald Trump, dessen Außenpolitik besonders unartikuliert ist, wenn auch in vielerlei Hinsicht ähnlich wie die seiner Vorgänger. Die Vereinigten Staaten von Amerika verstärken ihr Engagement in Afghanistan, wo sie sich länger als in jedem anderen Krieg engagiert haben, drohen sowohl dem Iran als auch Nordkorea mit der Vernichtung und sind hoffnungslos in Trumps Versprechen verstrickt, ISIS vollständig zu eliminieren. Tatsächlich war die Zerstörung von ISIS (und al-Qaida) der einzige eindeutig artikulierte Teil der Außenpolitik Trumps, obwohl es auch gelegentliche Beteuerungen gibt, dass sie von einem weiteren Versuch eines Regimewechsels in Damaskus begleitet werden sollte.

Und die großartige Tradition der Anwendung der militärischen Macht zur Unterstützung der Diplomatie hat zweifellos wenig Sympathie gefunden, so wenig, dass sicher sogar der gleichgültigen amerikanischen Öffentlichkeit und einem risikoscheuen Kongreß klar ist, dass da etwas nicht stimmt. Es ist erstaunlich zu bemerken, dass die Mainstream-Medien, die George W. Bush, als er im Amt war beschimpften, ihn derzeit aber als eine Stimme der Mäßigung und Zurückhaltung aufgrund seiner jüngsten Kritik am Weißen Haus bezeichnen. Du kannst nichts falsch machen, wenn du dich auf Trump stürzt.

Sogar die US-Medien haben widerstrebend berichtet, dass ISIS in Syrien durch die gemeinsamen Anstrengungen der syrischen Armee und der russischen Luftwaffe zurückgedrängt wurde, wobei die Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Verbündeten eine sehr untergeordnete Rolle in dem Konflikt spielen. Die Russen haben sich in der Tat darüber beschwert, dass Washington nur ein bisschen daran interessiert zu sein schien, tatsächlich zusammenzuarbeiten, um die letzten Überreste von ISIS in den wenigen Bereichen zu zerstören, die die Gruppe immer noch kontrolliert, wobei sie einen angeblichen Zwischenfall während der Befreiung der Stadt Abu Kamal vor kurzem durch die syrische Regierung anführten, bei dem US-Luftwaffenleute vor Ort offenbar ISIS-Kämpfer entkommen ließen.

Das Durcheinander der amerikanischen Politik, wie es auf den Mittlere Osten zutrifft, wurde durch eine weitere ähnliche und besonders seltsame Episode hervorgehoben, die zuerst durch die BBC am Montag der letzten Woche aufgedeckt wurde. Anfang Oktober, als sich die Syrer und Russen von Westen her Raqqa, der "Hauptstadt" des ISIS-Kalifats, näherten, während die von den USA unterstützten syrisch-demokratischen Kräfte (SDF), die überwiegend aus den kurdischen Milizen bestehen, von Osten her eintrafen, wurde angeblich ein Abkommen geschlossen, um eine Evakuierung der verbleibenden ISIS-Kämpfer und ihrer Familien zu ermöglichen.

Dem investigativen Bericht der BBC zufolge waren SDF und die Kurden bestrebt, die verbliebenen Kämpfer aus den Ruinen der Stadt zu befreien, und so verhandelten sie eine Vereinbarung, wonach die ISIS-Kämpfer aus Syrien und dem Irak und ihre Familien abziehen könnten, um entweder nach Hause zu gehen und die Konsequenzen zu tragen, oder in ISIS-kontrollierte Gebiete zu gelangen, die etwa hundert Meilen entfernt liegen. Das Ziel war es, einen endgültigen Angriff aus der Luft zu vermeiden und den Einsatz von Artillerie zu verhindern, was ein Blutbad verursacht hätte, bei dem Tausende, darunter eine große Anzahl von Zivilisten, getötet worden wären. Die Vereinbarung sah vor, dass nur einheimische ISIS-Kämpfer ausreisen dürfen. Andere, die als "Ausländer" bezeichnet wurden, aus Europa, Afrika oder Asien, müssten sich ergeben, um zu verhindern, dass sie frei herumlaufen und sich nach ihrer Rückkehr in neue terroristische Aktivitäten stürzen.

US- und britische Militärberater, die bei der SDF und den Kurden waren, berichteten ziemlich unglaubwürdig, dass sie nicht an den Verhandlungen beteiligt waren, dass es sich um "alles Einheimische" handelte, obwohl sie später zugaben, dass es eine gewisse Beteiligung ihrerseits gegeben hatte. Am 14. Oktober wurden Lastwagen und Busse versammelt, zu einem Konvoi geformt und mit mehr als 4.000 Kämpfern und ihren Familien beladen. Mehr als 100 ISIS-eigene Fahrzeuge durften ebenfalls abfahren, und es gab zehn mit Waffen gefüllte Lastwagen. Der Konvoi erstreckte sich über mehr als vier Meilen und Filmmaterial zeigt Lastwagen, die Anhänger ziehen, die mit Militanten gefüllt sind, die ihre Waffen schwingen. Die Kämpfer durften keine Flaggen oder Banner anbringen, aber sie waren nicht gezwungen die Waffen abzugeben und beluden alle Fahrzeuge mit so vielen Waffen, wie sie tragen konnten, so sehr, dass die Achse eines LKWs durch das Gewicht brach. Die BBC berichtete, dass "dies nicht so sehr eine Evakuierung war - es war der Exodus des sogenannten Islamischen Staates".

Die Fahrer berichteten, dass sie von den ISIS-Kämpfern misshandelt wurden, von denen viele Sprengstoffgürtel trugen, und sie behaupteten auch, dass es unter den Flüchtlingen einen hohen Prozentsatz an Ausländern gab. Verschiedene Fahrer berichteten der BBC, dass unter ihren Fahrgästen französische, türkische, aserbaidschanische, pakistanische, jemenitische, saudische, chinesische, tunesische und ägyptische Staatsangehörige waren. Die Evakuierten schafften es sicher in das von ISIS kontrollierte Gebiet und werden vermutlich bereit, willens und in der Lage sein, wieder zu kämpfen.

Die Flucht des islamischen Staates aus Raqqa ist, gelinde gesagt, bizarr. Man könnte akzeptieren, dass die Vermeidung des Massakers, das Teil eines Angriffs auf die zerschmetterte Stadt gewesen wäre, die Entscheidungsfindung der angreifenden Kräfte schwer belastet hätte, aber es ist wohl kaum ein guter Weg, den Konflikt zu beenden, indem man den abgehärteten Kämpfern gestattet, mit ihren Waffen zu entkommen. Im Mai sagte US-Verteidigungsminister James Mattis im Fernsehen, dass der Krieg gegen ISIS einer der "…Vernichtung ist. Wir wollen, dass die ausländischen Kämpfer den Kampf nicht überleben, um nach Nordafrika, nach Europa, nach Amerika, nach Asien, nach Afrika zurückzukehren. Wir werden nicht zulassen, dass sie das tun."

Nun, Mattis hat damals vielleicht gelogen oder zumindest gesagt, wovon er dachte, dass es im Fernsehen und in den Zeitungen gut ankommt. Am 14. November, dem Tag, nachdem die BBC-Geschichte über Raqqa herauskam, log er wieder und sagte, dass die Vereinigten Staaten von Amerika in Syrien mit einer Berechtigung der UNO sind, ISIS zu bekämpfen, was nicht wahr ist. Die Russen wurden in das Land von seiner rechtmäßigen Regierung eingeladen, aber die Vereinigten Staaten von Amerika sind nicht legal dort. Die Türken behaupten, dass es bereits 13 US-Militärstützpunkte in Syrien gibt, von denen einige dauerhaft sind.

Mattis baute seine Fiktion weiter aus, indem er irgendwie bedrohlich feststellte, dass, während die erste Phase des ISIS-Krieges zu Ende geht, wir "grundsätzlich ISIS verfolgen können. Und wir sind da, um sie auszuschalten. Das bedeutet aber nicht, dass wir einfach weggehen und ISIS 2.0 wieder auftauchen lassen. Der Feind hat noch nicht erklärt, dass er mit dem Krieg fertig ist. Also werden wir weiter gegen sie kämpfen, solange sie kämpfen wollen."

Ein schalkhafter Freund von mir schlug vor, dass Mattis absichtlich selektiv ISIS-Kämpfer freisetzen könnte, so dass die USA Syrien nie verlassen müssen, aber meine eigene Theorie ist etwas anders. Ich denke, dass Washington, das so wenig getan hat, um ISIS zu besiegen, weiterhin eine gewisse Bedrohung aufrecht erhalten will, um seine eigenen "Widerstandskräfte" an Ort und Stelle und aktiv zu erhalten, um auf diese Weise einen Platz am Tisch und eine Stimme bei den bevorstehenden Genfer Gesprächen für eine politische Lösung in Syrien zu bekommen. Andernfalls wird Washington draußen sein und zuschauen. Die unsägliche Nikki Haley in der UNO scheint diese Denkweise zu unterstützen, indem sie erklärt, dass Washington weiterhin "für Gerechtigkeit" in Syrien kämpfen wird, egal, was der Rest der Welt zu tun beschließt.

Heißt das, dass wir mit erheblichem Gefummel und mit einem Spiel ohne Ausstiegsstrategie rechnen können, so etwas wie eine Neuauflage von Afghanistan, Irak und Libyen? Darauf können Sie wetten.

8 KOMMENTARE

  1. Heißt das, dass wir mit erheblichem Gefummel und mit einem Spiel ohne Ausstiegsstrategie rechnen können, so etwas wie eine Neuauflage von Afghanistan, Irak und Libyen? Darauf können Sie wetten.

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    Ja darauf würde ich auch wetten. Syrien ist -dank Putins Hilfe- zu einem Waterloo für die US-rahell (s,g´hierzu Mearsheimer & Walt 'Die Israel Lobby') Sicherheits- und Aussenpolitik geworden, welche den infamen 'Oded Yinon Plan' (s. Infos im Internet) unbedingt umsetzen will. Er dient ausschießlich Israel (und natürlich der Sicherung der Ressourcen für die Machtelite) zur Verwirklichung des uralten Traumes der militanten Religionsfanatiker: EREZ ISRAEL; d.h, Groß-Israel in den angeblichen Grenzen des legendären Großreichs König Davids, von den Wassern des Nils bis an die Ufer des Euphrats in der zentralen Türkei, was große Teile Syriens und des Iraks sowie der Türkei mit einschließt. Dazu soll die ganze Region de-stabilisiert in Flammen gesetzt und dann zerstückelt werden. 

    Im übriigen ist das Groß-Reich Davids ein fake. Archäologen können keinen Beweis dafür finden, dass es jemals ein solches 'Großreich' gegeben hätte. und auch die Ägypter, welche ihre Geschichte und die Geschichte des Nahen Ostens und der Levante akribisch aufgelistet haben, berichten nicht von einem solchen 'Großreich', das auch automatisch mit der damaligen Weltmacht Ägyten in Konflikt geraten wäre, das die Levante, Syrien, den Libanon und auch das sog. 'heilige Land' zu seiner Einfluss-Sphäre zählte.

    Die Restkämpfer des 'islamischen Staates' sind sozusagen das Faustpfand, um überhaupt mit am Verhandlungstisch sitzen zu dürfen.

    Andernfalls wäre US-rahell ganz raus!

    Für Satanjahu und die Israel-Lobby von der Ostküste ein Albtraum und eine einzige Katastrophe.

    Ob sich US-rahell allerdings ein zweites Afghanistan erlauben kann, muss stark bezweifelt werden.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass da die amerikanische Öffentlichkeit nicht mehr mitmachen würde. 

  2. hm …. wenn die Musels alle herkommen, dann kann's ja mit ein wenig Anleitung unsererseits nicht mehr lange dauern bis Deutschland und EUropa J….frei ist …. und mit den Unterbelichteten werden wir doch noch fertig werden !

    • So isset!

      Der ganze 'Antisemitismus' ist ein fake.

      Der 'Z….mus' verlangt, dass alle Auserwählten heim ins 'heilige Land' kommen.

      Nun gibt es da ein (uraltes) Problem. Die überwiegende Mehrheit der Diaspora-J….n liebt Israel nur platonisch. Sie leben lieber in den Ländern der Goyim/Gentiles als sog. privilegierte 'Minderheit' (Holoclaus und Kriegsschuldlügen machens möglich), um dort die Goyim abzuzocken.

      Also ist der 'Antiseminitismus' und der  Islam, der den J….en praktisch qua Koran - ich drücks mal vorsichtig aus- 'äußerst kritisch gegenübersteht', einer der Garanten dafür, dass immer mehr J….n Europa und Deutschland verlassen, weil sie sich hier nicht mehr sicher fühlen. So ist die von Musels übernommene, schwedische Stadt, Mälmo, ehemals ein blühendes Zentrum des Judentums, inzwischen ähäm….'j,…nfrei'!

      Ein Teil der Vertriebenen bzw. Flüchtlingen -und das sind Echte- wandert ins 'Gelobte Land', der größere Teil wohl in die USA.

      • … und denken wir an die eigene "Offenbarung" : "erst wenn sich alle Dingsbums im gelobten Land einfinden, wird der Heiland erscheinen", dann machen die Muffls in Europa übergeordneten Sinn.

        Das macht mich wahnsinnig, egal wie man es dreht und wendet, es ergibt für die Dingsbums immer ein Plus !

        Es helfen alle anderweitigen Überlegungen nix, der "Staat" muss weg !

    • @ Mona

      So isset!

      Leider steht mein ausführlicher Kommentar dazu mal wieder 'unter Moderation'.

      Hoffe, dass er freigeschaltet wird.

  3. " Heute kommen schon auf einen Israeli 15 feindlich gesinnte Araber in der Region. In einer, allerspätestens 2 Generationen werden es 50 oder 60 sein. "

     

    Israel hat mit über 3 eine höchsten Geburtentiffern aller entwickelten Länder und dazu viel Einwanderung. Saudi-Arabien hat eine Geburtenziffer von 2,7, der Iran sogar nur von 1,7.

  4. Die Debatte im Bundestag zur Verlängerung der Militäreinsätze im Ausland im Lichte des obigen Artikels hat wiedereinmal eindrücklich dokumentiert auf welches charakterliches politische Niveau die deutsche Politik unter der Merkel "Administration" herabgesunken ist. Die Reden von Herrn Gabriel und von Frau von  der Leyen waren geprägt von unverschämten Lügen und ekelerregender Heuchelei in diesen Zusammenhängen. Sie verstiegen sich sogar dazu den Sieg über die Terrororganisation IS auf die Fahnen der westlichen Verbündeten zu heften. Jeder weiß, daß genau das Gegenteil wahr ist, die westlichen Verbündeten haben gemeinsam mit dem von ihnen geförderten und bewaffneten IS eine Niederlage erlitten. Die Lügenbereitschaft dieser Politikerclique ist schrankenlos. Die deutschen Soldaten werden in Wahrheit eingesetzt um für das internationalistische "Böse" ihr Leben einzusetzen! Die weitere Debatte über den Antrag der AfD die Rückkehr der Syrer in ihr eigenes Land zu ermöglichen läßt vermuten, daß die westliche (Werte)gemeinschaft die von ihnen geschundenen Länder im Nahen Osten immer noch nicht zur Ruhe kommen lassen wollen. Alles was Assad verleumderisch unterschoben wird ist in Wahrheit der Charakter der westlichen Verbündeten sie haben Tod und Verderben in diese Länder gebracht. Die deutsche Politik ist Teil davon.

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