Vietnam: „Sie sahen alle gleich aus“

Der Vietnamkrieg markierte einen Wendepunkt in der militaristischen Außenpolitik der Vereinigten Staaten. Die Kriegsverbrechen und Gräueltaten der US-Soldaten dort beschäftigen die Menschen auch heute noch.

Von Matthew Harwood / Antikrieg

Buchbesprechung: Kill Anything That Moves (Tötet alles was sich bewegt) von Nick Turse (Metropolitan Books, 2013, 320 Seiten). Das Buch ist leider nicht in deutscher Sprache erhältlich.

Am 18. August 1980 sprach der republikanische Präsidentschaftskandidat Ronald Reagan zum Nationalkonvent der Veteranen von Kriegen im Ausland. In seiner Rede ging Reagan auf eine Krankheit ein, die Amerika plagte: „das Vietnam-Syndrom.“ Der Gipper argumentierte, dass infiziert durch die nordvietnamesische Propaganda die Amerikaner überzeugt worden seien, dass die Vereinigten Staaten von Amerika eine imperialistische Macht sind, die einen unmoralischen und nicht gewinnbaren Krieg in Vietnam führt. Dieser Glaube beziehe sich allerdings nicht nur auf Vietnam, er sei in das amerikanische Bewusstsein eingedrungen und bewirke, dass die Öffentlichkeit sich gegen die Anwendung von Gewalt beim Vorgehen im Ausland richte. Er, Reagan, habe jedenfalls nichts gemein mit einer derartigen Schwäche, die sich maskiere als moralische Einsicht und Ungewissheit. Er sagte den versammelten Veteranen, dass es an der Zeit sei, eine reinigende Wahrheit zu erkennen: „unsere … war eine noble Sache.“ Wie hätte sie es auch nicht sein können, wo doch die Vereinigten Staaten von Amerika in den Dschungeln Vietnams viel mehr verloren hatten als das Selbstvertrauen. „Wir entehren das Andenken an 50.000 junge Amerikaner, die in dieser Sache starben, wenn wir Schuldgefühle zulassen, als hätten wir etwas schändliches getan,“ sagte Reagan zu den anwesenden Veteranen. Kriegsverbrechen wie das Massaker von My Lai, wo eine Einheit von Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika im März 1968 rund 500 alte Männer, Frauen und Kinder abschlachteten, waren ein schreckliches, aber dennoch minimales Nebenprodukt eines gerechten Krieges.

Wenn Reagans Vietnamsyndrom eine chauvinistische hinterwäldlerische Falschdiagnose dessen ist, warum das amerikanische Volk des Krieges in Indochina überdrüssig wurde, dann ist Nick Turses „Kill Anything That Moves“ („Tötet alles, was sich bewegt“) eine Abrechnung, wieviel Tod und Zerstörung die Vereinigten Staaten von Amerika den Vietnamesen zufügen mussten, um diese Krise des Glaubens an den amerikanischen Messianismus zu erreichen. My Lai, so macht Turse klar, war keine blutige Ausnahme in einem prinzipientreuen Krieg zur Abwehr der kommunistischen Expansion: es war die grauenhafte Regel.

„My Lai war eine Operation, keine Aberration (Abweichung),“ stellt Turse kurz und bündig am Ende seines beklemmenden Buchs fest. „Das war der Krieg, in dem das amerikanische Militär und die Administrationen in Washington nicht ein paar zufällige Massaker oder einzelne Abläufe von Gräueln produzierten, sondern etwas in der Größenordnung von tausenden Tagen voll von erbarmungslosem Elend – ein wahrhaftes System des Leidens. Dieses Buch soll dieses System, diese Maschinerie des Leidens erklären und was sie für das vietnamesische Volk bedeuteten.

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In vielfacher Beziehung hat Turses Projekt viel von dem revisionistischen Historiker Howard Zinn an sich. In A People´s History of the United States (Eine Volksgeschichte der Vereinigten Staaten von Amerika) betrachtete Zinn die amerikanische Geschichte durch die Augen des Sklaven, des einfachen Arbeiters, des Wehrpflichtigen und anderer Menschen, die leicht aus akademischen und volkstümlichen Geschichten herausgelöst werden können. Turse macht dasselbe, internationalisiert es aber und unterlegt es mit vor-Ort-Reportage durch Interviews mit Überlebenden und Veteranen. Das Ergebnis ist ein alptraumhafter Einblick, wie diejenigen auf der Empfängerseite des amerikanischen Napalms, der Daisy-Cutter-Bomben und der M-16-Kugeln litten, starben, und, erstaunlich, überlebten und ihre Geschichte erzählen. Es ist eine bemerkenswerte, wenn auch ungemein makabere Synthese von Geschichte und Journalismus.

Turses größte Leistung ist der Nachweis, wie sehr die „Faule Äpfel-Theorie“ betreffend die amerikanischen Gräueltaten in Vietnam bis ins Innerste verrottet ist. Die ständigen Massaker und Exekutionen von unschuldigen Zivilisten waren nicht Ergebnis von gestressten, unreifen Soldaten, – obwohl das sicher eine Rolle spielte – sondern der offiziellen Politik, die die Befehlskette herunter floss. Bevor die Befehle erteilt werden konnten, mussten diejenigen, die sie bekamen – „selbst noch nicht weit von der Kindheit entfernt“ – darauf vorbereitet werden. Ausbildungslager bedeutete Enthumanisierung des Rekruten und seines Feindes. Die Bestrafung für die Nichtbefolgung von Befehlen „bestand sowohl aus psychologischer Erniedrigung als auch in physischem Leiden – alles vom Zwang, Müll zu essen, bis zu Übungen bis zum Zusammenbruch.“ Die Vietnamesen einschließlich der Südvietnamesen, die die Vereinigten Staaten von Amerika angeblich verteidigten, liefen unter der Bezeichnung „gooks“ und „dinks.“ Wie der Wehrdienstpflichtige Peter Milord sagte: „Ich wurde nicht zum Roboter, aber du kannst diesem Zustand so nahe kommen, dass es erschreckend ist.“

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Sobald sie „im Land“ waren, wurde diesen Burschen gesagt, dass niemandem – nicht einmal Kindern und Frauen – getraut werden konnte. Wie ein Veteran Turse sagte: „der Feind ist jeder mit Schlitzaugen, der in dem Dorf wohnt. Es macht keinen Unterschied, ob es eine Frau oder ein Kind ist.“ Oder wie Marine Captain Edward Banks beschrieb, wie zwischen einem Guerillakämpfer und einem Zivilisten unterschieden wurde: „Sie sahen alle gleich aus.“ Das bedeutete, dass die amerikanischen Streitkräfte zuerst schossen – sei es mit Mörsern, Granaten oder Kugeln – und danach die Antworten suchten. Fehler konnten immer korrigiert werden. Eine Frau, ein alter Mann, ein kleines Kind, ganz egal, alle wurden zu Viet Cong oder „VC,“ wenn die Berichte abgeliefert wurden. „Wenn es tot ist und vietnamesisch, ist es VC,“ war ein allgemein gängiger Sager unter Soldaten in Vietnam.

Der vielsagende Beweis dieser verbrecherischen Arithmetik, so Turse, waren hohe Zahlen von getöteten Feinden und niedere Zahlen von geborgenen feindlichen Waffen, die sogenannte kills-to-weapons-ratio (Tötungen-zu-Waffen-Verhältnis). In der Operation Speedy Express von Dezember 1968 bis Mai 1969 – von Turse als „Mega-My-Lai“ bezeichnet – tötete die 9. Infanteriedivision laut Berichten 10.899 feindliche Soldaten, wobei sie nur 748 Waffen sicherstellte. Eine andere Methode war es, die Anzahl der getöteten Feinde durch die Zahl getöteter Amerikaner zu dividieren. Wenn das Verhältnis sehr hoch auf Seiten der getöteten Feinde war, so stellt Turse fest, konnte man davon ausgehen, dass diese getöteten Guerillas Zivilisten waren. Solche Unterschiede waren mit der MGR, der „mere-gook rule“ (nur-gook-Regel) nicht feststellbar. Die MGR, erklärt Turse, „ging davon aus, dass alle Vietnamesen – nördliche, südliche, Erwachsene und Kinder, bewaffnete Feinde und unschuldige Zivilisten – wenig mehr zählten als Tiere, die nach Belieben getötet oder misshandelt wurden.“   

Die Politik des Militärs machte zivile Opfer unvermeidlich. Die technokratischen Kriegsherren im Pentagon glaubten an einen „Übergangspunkt,“ der dann eintrat, wenn die amerikanischen Soldaten ihre Feinde schneller töteten, als diese ersetzt werden konnten. Das führte jedenfalls zu einer Besessenheit, die auf die Erreichung hoher Zahlen von getöteten Feinden ausgerichtet war, sogenannter „Produktionsquoten,“ was einen Anreiz für das willkürliche Töten schaffte und die Verfälschung der Statistiken, indem man einen unschuldigen Zivilisten wie etwa ein junges Mädchen zu einem Guerilla machte. Die Offiziere waren auf hohe Opferzahlen aus, um schneller befördert zu werden, während das Fussvolk Tötungen meldete für „Urlaubs- und Erholungsscheine“ und andere erbärmliche Vorteile wie Extrabier.   

Die offizielle Politik des Pentagon wie „Freifeuerzonen“ und „Such- und Zerstör-Einsätze“ gewährleistete darüber hinaus Massaker an der Zivilbevölkerung. Wie eine gering geschätzte Polizei, die das Ghetto patrouilliert, entschieden die amerikanischen Soldaten, dass jeder Vietnamese, der vor ihnen davonlief, etwas angestellt hatte. Laufende wurden oft gleich erschossen, wie Turse ausführlich dokumentiert. Manchmal erfolgten die Metzeleien einfach je nach Laune der Patrouille. Der Dorfbewohner Phan Van Nam schilderte Turse, dass an manchen Tagen amerikanische und alliierte koreanische Soldaten durch sein Dorf kamen und Süßigkeiten verteilten oder nichts anrührten. An anderen Tagen schossen sie auf Menschen oder verbrannten alle Häuser. Am 22. März 1967 kamen koreanische Soldaten mit einigen Amerikanern in Nams Dorf, trieben einen Haufen Dorfbewohner zusammen und massakrierten sie alle. Hinterher lagen 45 Kinder, 30 Frauen und 11 ältere Männer tot da. Das gesamte Buch führt jede Menge Vorfälle dieser Art an, es ist so brutal und unerbittlich, wie es sein sollte. Der Titel des Buches stammt von einem von einer Vielzahl von Offizieren in Vietnam immer wieder gebellten Befehl: „Tötet alles, was sich bewegt!“ Herzen und Hirne gewinnen war das nicht. „Auf die Weise, wie diese Menschen behandelt werden, schaffen wir mehr VC als wir töten,“ schrieb Marinesoldat Ed Austin seinen Eltern nachhause. „Ich gehe nicht ins Detail, aber einige der Dinge, die hier vorgehen, würden bewirken, dass ihr euch für das gute alte Amerika schämt.“

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Diese Gräueltaten wurden geschmiert von einem Pentagon, das Vietnam in ein Labor für Gemetzel, in eine technokratische Horrorshow verwandelte, laut Turse. General William Westmoreland, der oberste Befehlshaber der Vereinigten Staaten von Amerika in Vietnam von 1964-1968, „feierte das Land als Waffenlabor.“ Die Vereinigten Staaten von Amerika verbrauchten das Äquivalent von 640 Hiroshima-Atombomben an Munition in Südostasien – die Mehrheit davon landete in den Städten und Landgebieten Südvietnams (Nicht vergessen: das selbe Südvietnam, das die Vereinigten Staaten von Amerika verteidigten, verwandelten sie in ein verbranntes Ödland.) Per Ende des Krieges hatte Amerika über 15 Milliarden Pfund an Artilleriemunition verschossen. Andere Waffen im Bestand der Vereinigten Staaten von Amerika inkludierten Napalm, weißen Phosphor und Clustermunition. Die riesige Menge Feuerkraft, darunter giftige Entlaubungsmittel wie Agent Orange, welche auf die südvietnamesischen ländlichen Gebiete – das Gebiet, das die Vereinigten Staaten von Amerika verteidigten – herabregnete, führte zu einem Ökozid. In Anlehnung an den Smokey the Bear-Werbeslogan scherzten die Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika: „Nur du kannst Wälder verhindern.“

Um ihren Feind weiter zu demoralisieren, setzten die Vereinigten Staaten von Amerika nicht nur Waffen ein, die ihre Feinde in Fetzen zerrissen oder verkohlen ließen. Statt dessen waren in besonderem Ausmaß viele der Waffen, die die Amerikaner nach Vietnam brachten, eigens dafür konzipiert, um Menschen zu verstümmeln und außer Gefecht zu setzen, aufgrund der Theorie, dass furchtbar verwundete Menschen mehr feindliche Ressourcen aufbrauchen als direktes Töten,“ berichtet Turse. Diese Waffen waren bekannt als Splittermunition, welche nach dem selben Prinzip funktionierten wie die Bombengürtel der Selbstmordattentäter, „sie schleuderten kleine Fragmente – kleine Stahlkugeln und rasierklingenscharfe Splitter – welche den menschlichen Körpern unermesslichen Schaden zufügten.“  

In einem besonders atemberaubenden Abschnitt beschreibt Turse einfühlsam, wie man gefühlt haben muss unter der erstickenden Decke des amerikanischen Staatsterrorismus.

Leben wurde zu einer Übung in Prozentrechnung. Wie lange bliebst du in deinem Bunker? Lange genug, um der Artillerie zu entgehen, natürlich, aber nicht so lange, dass du noch immer da warst, wenn die Amerikaner und ihre Granaten eintrafen. Wenn du den Schutz des Unterstands zu früh verließest, könnte das Maschinengewehr eines Helikopters auf dich schießen, wenn du herauskamst, oder du konntest in der Feuerzone zwischen sich zurückziehenden Guerillas und anstürmenden amerikanischen Soldaten hängen bleiben. Wenn du zu lange wartest, könnten diese Granaten hereinzurollen beginnen. Jede Sekunde war immens wichtig. Ein Augenblick zu spät konnte Tod bedeuten, aber eine Sekunde zu früh war unter Umständen nicht weniger tödlich. Schätze falsch, und deine Familie könnte ausgelöscht werden …. Unter solchen Umständen wurde die Existenz zu einer endlosen Serie von Risikoeinschätzungen.

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Wenn man eine blutdurchtränkte Seite nach der anderen liest, ist es schwer zu glauben, dass dieses Buch und besonders die persönlichen Interviews mit vietnamesischen Überlebenden Turse nicht außerordentlich belastet haben – einen Autor, der, wie der obenstehende Abschnitt zeigt, ganz eindeutig entschlossen ist, Zeugnis für unvorstellbare Gräuel abzulegen.

Es ist auch unmöglich, Kill Anything That Moves ohne den Eindruck zu lesen, dass die Dokumente, die Turse vorlegt, der Prolog zu den heutigen Kampagnen der Aufstandsbekämpfung unter der Führung der Vereinigten Staaten von Amerika sind. Es ist unheimlich,wie die selben Bedingungen, die in Vietnam von Gräueltat zu Gräueltat führten, in unseren derzeitigen Kriegen in Afghanistan und Irak existieren. Junge Amerikaner, den Kopf noch voll mit 9/11, überfielen und besetzten Länder, die ihnen in jeder Beziehung völlig fremd waren, sei es bezüglich Religion, Sprache oder Gebräuchen. Wenn die Kriege in Afghanistan und Irak ihren unweigerlichen Weg in das amerikanische Gedächtnisloch antreten, wird es an einem weiteren Journalisten+Historiker wie Turse liegen, die Geschichten unschuldiger Afghanen und Iraker festzuhalten, die unter Amerikas technologisch barbarischer Übermacht gelitten haben. Es wäre nicht fair, von ihm zu erwarten, dass er das noch einmal macht.

Als Amerikaner sagen wir uns im Zwielicht selbst bestimmte Dinge vor – dass wir außergewöhnlich sind, dass wir aufrichtig an die Menschenrechte glauben. Die gedämpften Wiegenlieder begleiten uns in den Schlaf in unseren Sackgassen der Selbstgefälligkeit, während sich in Übersee das Reich in alle Richtungen ausdehnt. „Und weil wir schon dabei sind,“ sagte Reagan vor drei Jahrzehnten, was heute von seinen selbsternannten Gefolgsleuten weitergetragen wird, „sagen wir denen, die in diesem Krieg gekämpft haben, dass wir nie wieder von jungen Männern verlangen werden, in einem Krieg zu kämpfen und möglicherweise zu sterben, von dem unsere Regierung Angst davor hat, sie gewinnen zu lassen.“ Turses Anklage von Amerikas Krieg in Vietnam zeigt, wie irregeführt, wenn nicht ganz und gar soziopathisch Reagans Äußerung war, denn sie führt zu der Frage: Gäbe es ein Vietnam in einer erkennbaren Weise, wenn die Weißen Häuser Johnsons und Nixons „sie gewinnen hätten lassen“?

Das Vietnamsyndrom war keine Krankheit, die die Politik befallen hatte, es war ein Antikörper, erzeugt, um den Imperialismus zu bekämpfen. Leider, wie Afghanistan, Irak, Pakistan, Libyen, Somalia und Jemen zeigen, sind wir wieder einmal gegen das Vietnamsyndrom resistent geworden. Es ist schwer, Turse zu lesen und nicht zu fragen, welche außerordentlichen Verbrechen ans Tageslicht kommen werden, wenn ein weiterer mutiger Journalist die Decken von Amerikas jüngsten Okkupationen Afghanistans und des Irak zieht.

Aufgrund seines unbeirrbaren Blicks in das schwarze Herz der Pax Americana, und was Krieg, jeder Krieg den Menschen antut, die in ihm kämpfen, und den Zivilisten, die versuchen, ihn zu überleben, ist Kill Anything That Moves ein heroisches, essentielles Buch für ein Land, das fortwährend den Männern und Frauen des Militärs für ihren Dienst dankt, sich aber keinen Deut darum schert, was zu diesem Dienst alles dazugehört.

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19 Kommentare

  1. Der Vietnamkrieg markierte einen Wendepunkt in der militaristischen Außenpolitik der Vereinigten Staaten. Die Kriegsverbrechen und Gräueltaten der US-Soldaten dort beschäftigen die Menschen auch heute noch.

    ———

    Völliger Quatsch, die gehirn gewaschenen und von gewissen 'informellen Kräften' und ihren Presseorganenen aufgehetzten  US-Soldaten haben schon im Bürgrkrieg und speziell während des WK 2 die abscheulichsten Kriegsverbrechen begangen.

    Nur, als Sieger schreibt man ja Geschichte und in Vietnam sind die Amis als Verlierer mit eingezogenem Schwanz von dannen gezogen. Und das gegen eine sog. 'Lumpen Armee'!

    Halten wir fest: Alle Kriege im letzten und diesen Jahrhundert wurden von den Hochfinanzbankstern und von dem von ihnen kontrollierten und gesteuerten 'industriell-militärischen Komplex' inszeniert und durchgezogen.

     

  2. Von einem politischem Wendepunkt kann überhaupt keine Rede sein.

    Tatsächlich ist der Völkermord eine Konstante in dem völkerrechtswidrigem Konstrukt USA.

    Zuerst rotteten die USler die Indigenen Völker Nordamerikas aus, dann begingen sie im ersten Weltkrieg durch eine Hungerblockade einen Völkermord am deutschen Volk und in den 40ern begingen sie einen umfassenden Völkermord am deutschen Volk, indem sie versuchten mit Bombenteppichen auf Wohngebiete die Deutschen auszurotten wie vorher die Indianer.

    Im Irak sollen laut Ärzte ohne Grenzen ca. 1 Milionen Menschen durch die Sanktionen nach dem ersten Irakkrieg gestorben sein, weil Medikamente nicht durchgelassen wurden.

    Nicht einmal Heinrich Himmler ermordete so viele Zivilisten wie das US-Imperium. Das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag hingegen kümmert das nicht…

    1. … begingen sie im ersten Weltkrieg durch eine Hungerblockade einen Völkermord am deutschen Volk

      ———-

      DAS war allerdings eine Idee der Engländer, die min  800 Tausend Menschen das Leben kostete. 

      Dafür war der (jüdische)  Morgenthau-Plan verantwortlich für rd. 5 Mio Tote (durch Hunger und Kälte) während des sog. Hungerwinters 46/47.

      Hinzu kommen 6 Millionen Todesopfer durch die völkerrechtswidrige Vertriebung der Deutschen aus ihren angestammten Ostgebieten. Konrad Adenauer schreibt dazu in seinen Memoiren: 'Von den 15 Millionen Vertriebenen sind 6 Millionen nicht in West- und Ostdeutschland angekommen!"

      Hinzu kommen zwischen 1 bis 1,5 Millionen deutsche Soldaten in den Rheiniesen-Todeslagern des erstklassigen 'Demokratten' Dwight D. Eisenhower, die der Protegé des Bernhard Baruch (des heimlichen Präsidenten der USA) willentlich hat verrecken lassen.

      Hinzu kommen die mehr als eine Million deutsche Zivilopfer der anglo-amerikanischen Flächenbombadements. Ein Terrorkrieg, der sich (fast) ausschließlich gegen die deutsche Zivilbevölkerung austobte.

      Die Liste der anglo-amerikanischen Kriegsverbrechen ist natürlich ellenlang, ich will es jedoch bei den von mir aufgezeigten Beispielen belassen.

      Gegen das, was man der deutschen Bevölkerung während und speziell nach dem WK II angetan hat, war der -Vietnam Krieg ein laues Lüftchen (ohne die unschuldigen Opfer herabwürdigen zu wollen).

      Nur berichtet darüber niemand, auch nicht die Redaktion. 

      Ist wohl ein zu heißes Eisen!

       

      1. Und was man beim Thema US-Verbrechen auch nennen sollte ist der einmalig menschenverachtende Massenmord in Hiroshima und Nagasaki.

        Und keiner der Täter ist je vor Gericht gestellt worden. Welch eine Schande!

         

        1. Nicht nur Hiroshima & Nagasaki.

          Okinawa…und tausend andere Orte, an denen sie die japanischen Menschen terrorisiert haben.

          Die von Juden geführten Amerikaner (inkl. Brits, Kanadier, Australier und Neuseeländer) waren und sind Barbaren.

          Ich hatte einen davon als Schwiegervater.

    2. ICC,, DenHaag mag es evtl. nicht kümmern – sodann müsste das Nürnbergerprozess auch nicht kümmern.. wann wird es wohl jemals aufgearbeitet werden??

      ..in Nürnberg wurden diese US-Lügenbomben über den gesamten Prozess abgeworfen so das ganze in Keim erstikt wurde.. siehe "ColinPower die Lügengeschichte bei der UNO für die Kriegs-Legitimation über Kuwait/Irak bzw. Saddams A/N-Boombs Theorie"

  3. Joe Average hat geglaubt

    dass sein Land in den Krieg zieht, um die Südvietnamesen vor dem Kommunismus zu retten.

    Der Primus inter pares all dieser Joes war ihr jeweiliger  Präsident, der in keinem Fall eine besondere Leuchte war.

    So findet sich z. B. R. Reagan auf der Liste der Preisträger der Paneuropäer des Coudenhove-Kalergi, jene Gesellschaft mit dem Ziel, die weiße Rasse zu unterminieren und zu zerstören.

    Dort hat er seinen Platz in der Gesellschaft anderer Dummer – oder Verkommener – wie FJ.Strauß, O.v. Habsburg, H. Kohl, A. Merkel und als neuestes Licht der Hoffnung : W. Schäuble.

    Und : Wer gegen "das schwarze Herz Amerikas" zu Felde zieht, sollte wenigstens den Mut haben, es zu benennen.

    Sonst reiht er sich nur ein in den Chor der ewigen Schuld, dessen Gesänge ein prächtiges Mittel sind, nach Deutschland auch die USA zu schwächen und zu zerstören

    1. Und : Wer gegen "das schwarze Herz Amerikas" zu Felde zieht, sollte wenigstens den Mut haben, es zu benennen

      ——

      Dazu fehlen der Mut und es fehlt an 'Guts'!

      Zumal auch dieser 'Artikel' kulturmarxistisch, politisch korrekt einseitig, gefärbt ist, denn auch der Vietcong folterte und beging schreckliche Gräueltaten gegen die unschuldige Zivilbevölkerung, die zwischen die Fronten geriet und so zum Freiwild wurde.

      Und das ist leider unser aller Problem!

      Wir sollten uns dabei in Erinnerung rufen, dass der letzte frei gewählte Präsident der USA, Hoover, war.

      Alle Nachfolgepräsidenten arbeiteten nur für einen Arbeitgeber: Die Wallstreet und die Lobby-Organisationen einer kleinen, aber feinen und mächtigen Minderheit in den USA.

      Die einzigen US-Präsidenten, die gewissermaßen aus dem Ruder liefen, waren J.F.K, der von einem 'verwirrten Einzeltäter' erschossen wurde und Ronald Reagen, der sein Attentat überlebte.

      Guckst Du hier:

      https://www.youtube.com/watch?v=1P4AyN7zb90

      Und jetzt haben wir in Trump mal wieder so Einen. Gott schütze Donald Trump!

    2. So findet sich z. B. R. Reagan auf der Liste der Preisträger der Paneuropäer des Coudenhove-Kalergi,

      ——-

      Ich bin mir sicher, dass Ronald Reagan sich nicht bewusst war, um was für einen Preis es sich bei dem freimaurerischen Coudenhov-Kalergi Preis gehandelt hat.

      Wenn er das gewusst hätte, wäre ihm sicher eine Ausrede eingefallen.

      Ich habe Ronald Reagan auf einer Wahlkampfveranstaltung im beschaulichen, historischen Williamsburg/Virginia erleben dürfen und bekam nach der Veranstaltung sogar einen warmen Händedruck.

      Reagen war gaaanz, gaaanz anders als ihn hier die pseudo-linke, gesteuerte Medienlandschaft dargestellt hatte.

      Ein warmherziger, interessierter Mann mit einer unheimlichen Ausstrahlung (Aura)  und einer sonoren, ruhigen Stimme die (fast) Jeden in ihren Bann nahm.

      Und nein, der war nicht der Intellektuelle -wie etwa Kennedy- dafür war er aber sehr volkstümlich und liebte das 'Bad in der Menge'

      Reagan war ein Präsdident des Völkes so etwas wie der populäre  'Old Hickory', der Präsident Andrew Jackson, wenn ich mir diesen Vergleich erlauben darf.

      1. Er war versöhnlich mit unserer Wehrmacht-SS. Aus Schuldgefühlen heraus?!

        Sie führen uns alle nur an der Nase herum.

        Hat er die US-Army abgezogen?

        Hat er uns die Souveränität zurück gegeben?

  4. Erst wenn nach 70 Jahren systematischer Umerziehung in Anlehnung an die Methoden zur Behandlung Strafkrimineller ein amerikanischer Präsident die Hände zur Raute faltet und im Betonung „unserer alleinigen, ewigen und unauslöschbaren Schuld“ (in diesem Fall stimmt’s sogar) Abbitte leistet für die nach einer Aufstellung von COMPACT bisher rund 30 Millionen toten Zivilisten seit Ende des 2. Weltkriegs, dann ist der Welt Gerechtigkeit widerfahren.

  5. @DvB

    das s.g. "VietnamSyndrom" einzig-alleine dem USA vorbehalten wirft lauter Fragezeichen auf das ich/andere nur noch den Deep-Staate-USA vor mir sehe..

    Wieso sind die ANZAK (Australien) nicht davon infiziert..?

    VietnamKrieg waren 2/3 Amis u. 1/3 Australier beteiligt.. sowie Frankreich mit kleineren Kontingenten sowie dem Fremdenlegion wo ebenfalls noch Deutsche mit von der Partie waren – Nicht zu vergessen die Engländer ebenfalls mit Kontingenten präsens sowie deren Spezial-Dschungel-Einheiten die Bengalen..

     

    Ein Fremdwort ist es allemal für alle Vietnamesen (Nord od. Süd) ausserdem allen Chinesen u. Chinesenarmee..?

     

    Echt kreativ dieses Lächerliche "VietnamSyndrom" das dem US-Bürgern zu wie angegossen zugeschnitten wurde.. Echt.. was steckt wohl dahinter.. mal weiter Grübeln..???

     

  6. Herr Matthew Harwood, danke für diesen exzellenten, mit Feuer und Asche verfassten Artikel!
    ________

    Warum und wofür sich Amerikaner sowie Juden weltweit schämen

    Schämen: Das Empfinden haben, moralisch versagt zu haben, sich furchtbar Blöße gegeben zu haben.

    Wird ein Mensch oder ein Volk, gezwungen zur Wahrheit zu Schweigen, wird solches systemisch angeordnet, dann zerbricht es/er (1) oder es/er bricht mit den Anordnern (2). Zwar können einzelne oder viele Menschen zerbrechen, aber niemals Völker als Gesamtheit. Somit fällt (1) aus. Bleibt und kommt (2), das Brechen mit den Verordnern des Schweigens.

    Jahrzehnte-, jahrhunderte-, jahrtausendelange unterdrückte aber tatsächlich ununterdrückbare Wut gegen die Anordner, die Obrigkeit, bewirkt den unumkehrbaren Bruch mit den Peinigern, transformiert (über Generationen) blanke Wut in genuine, geschöpfte Geisteskraft. Gleichsam wie der »Heilige Geist« des Nazareners trifft diese genuine Kraft auf die bösen Geister und treibt sie – ohne einen Finger zu rühren – aus. 

    Die Peiniger fürchten sich des Todes, schwitzen Blut, Urin und Kot, mahnen Barmherzigkeit ein und wettern gegen die Frühzeitigkeit ihres eigenen Unterganges. Gegen die Vorzeitigkeit ihres Unterganges würden sie selbst nach weiteren zehntausend Jahren obrigkeitlich verordnetes Unheil, noch protestieren.

    Nun zu Amerika und Israel: Unmengen an Menschen dieser beiden Völker werden aus ihren angestammten Ländern rechtzeitig wegziehen. Werden es offenkundig zu viele, wird es soweit kommen, dass deren Regierungen, ein Auswanderungsverbot erlassen, und sich den Rest des Volkes, als Geiseln halten, als lebende Schutzschilde, wie US-raels geschaffene IS-Terroristen das tun. Die ihm eigenen Land Gefangenen, sollen den jeweiligen Regierungen – so meinen diese – deren Legitimation zum Weiterherrschen geben. Wie absurd das Ganze ist, kann sich jeder ausmalen. Zwei Regierungen, USA und Israel halten je ihr verbliebenes Rumpfvolk in Gefangenschaft, zwecks Regierungsarbeit?

    Für Israel ist dort, wo es sich 1948 mithilfe anderer, zum Tyrannen sich setzte, keine Überlebensmöglichkeit, mögen sie dazu noch so viel ihre Klagemauer oder ihren Gott, beklagen. Dieses Israels Gott, ist nicht der Vater des Auferstandenen, des Christus! Wer aufs falsche Pferd setzt, zudem am toten Pferd sitzt und das Zaumzeug unbeirrt festhält, kommt keinen Schritt voran oder bloß dorthin, wohin er nicht wollte. Per pedes, wäre er schneller und längst in Sicherheit. Das bedeutet für das Volk der Palästinenser, sie werden jene Siedlungen, welche die Israelische Regierung so geflissentlich baut, auch bewohnen. 

    Das amerikanische Volk entgeht einem ähnlichen Schicksal, weil es einlenkt und weltweit ehrliche Jahrzehnte Wiedergutmachung durchführt und sich von Israel, seinem eigenen Unterdrücker, insgesamt abkehrt. Amerikaner selbst, bis hin zu den noch lebenden Veteranen, werden Vietnam und Korea einen und vieles Friedenstiftende mehr tun.

    Niemand, ebenso kein Amerikaner, kein Jude schäme sich deshalb, für die Verbrechen, welche deren Feinde, die eigene Obrigkeit, veranlasste, gegen allen Volks- und Völkerwillen.
    ______
    Hat das etwas mit Prophetie zu tun? Nicht die Bohne. Eher mit Physik, mit physikalischen Gesetzen, wie die Schwerkraft, Fliehkraft, …

  7. Das einzige was die Amis können ist Krieg zu führen ! Und dafür hasst die Welt (zu Recht ) die Unsägliche Satanistische Union (USA) !

    Gott gab ihnen ein so großes,  schoenes Land ! Sind die zu blöd sich was aufzubauen ? Warum müssen die staendig ueber andere Völker herziehen ?

  8. Schmerzhaft zu lesen, weil ich noch die Bilder im damaligen Fernsehen vor Augen habe!

    Eines müssen die europäischen Armeen von der US Army noch lernen. Kinder und Säuglinge, alte Frauen und Männer sind die gefährlichsten Gegner für jeden Soldaten. Ihre Gehstöcke, Windeln und Kinderwägen sind die gefählichsten Waffen, denen ein Soldat im Kampf gegenüber stehen kann!

    Die Bemerkung des Autors, daß Ausbildungslager der Enthumanisierung von angehenden Soldaten dienen, vor allem in Profiarmeen, trifft den Nagel auf den Kopf!

    Man soll sich keiner Illsusion hingeben. das Leben ist hart, die Notwendigkeit, auch manchmal angemessen Gewalt anzuwenden, sein Gesetz!

    Die Frage ist nur, bin ich in meiner Entscheidung dabei autonom und kann den Grad der Gewalt selbst bestimmen, oder bin ich ein Sandkorn im Getriebe einer langen Befehlsstruktur, die nur dem Bösen dient?

    Die US Army und viele andere Armeen sind Werkzeuge des Bösen in der Welt, das sich der Instrumete des legitimen Schutzes eines Staates bemächtigt haben und und unter diesem Titel für einige Inkarnationen des Bösen, deren Namen man kennt, ihnen dienend ein Eigenleben führen!

     

     

  9. Was erwartet man von einem Land, das in seiner ganzen Geschichte nur läppische 24 Jahre keien Krieg geführt hat?

    Alle Kriege waren dazu da, das Imperium auf- und auszubauen, Resourcen zu rauben und Völker untertan zu machen. Garniert mit Hollywood, Coca Cola und dem Geschwafel von Freiheit und Demokratie.

    In Vietnam zerfetzen bis heute Blindgänger Kinder, Agent Orange verursacht genetische Defekte, die weiter auftreten. Zuletzt hat man bei der Befreiung der Irakis abgreichertes Uran eingesetzt und ganze Landstriche auf ewig verseucht.

    Ihr Kaugummi-Katscher, ihr seid dreckige Kriegstreiber und -verbrecher. Ohne Ende bis zu eurem Ende, das hoffentlich bald kommt.

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