Die NASA endeckt Wasser auf dem Mond

NASA-Wissenschaftler haben offenbar Wasser auf der sonnenbeschienenen Seite des Mondes entdeckt. Bereits in wenigen Jahren will man wieder Menschen auf den Erdtrabanten entsenden.

Von Redaktion

NASA-Wissenschaftler setzten ein Roboter-Raumschiff und ein mit einem Spezialteleskop modifiziertes Flugzeug vom Typ Boeing 747SP ein, um zum ersten Mal Wasser auf der sonnenbeschienenen Oberfläche des Mondes zu erkennen. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass Wasser weiter verbreitet sein könnte als bisher angenommen, und sie ermöglicht der NASA die Rückkehr von Menschen auf die Mondoberfläche über das Artemis-Programm bis 2024.

Am Montagmorgen wurden in der Zeitschrift Nature Astronomy zwei Studien veröffentlicht, in denen beschrieben wird, wie die NASA eine „weit verbreitete Hydratation“ auf der Mondoberfläche festgestellt hat. Die Forschung basiert auf Daten, die vom Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA sowie vom luftgestützten Stratospheric Observatory for Infrared Astronomy, auch bekannt als SOFIA, das in einer stark modifizierten Boeing 747 montiert ist, gesammelt wurden. https://www.nature.com/natastron/

In der ersten Studie mit dem Titel „Molekulares Wasser auf dem sonnenbeschienenen Mond durch SOFIA nachgewiesen“ wurden Wassermoleküle auf der Mondoberfläche nachgewiesen.

Die zweite Studie mit dem Titel „Mikro-Kältefallen auf dem Mond“ fand heraus, dass „Wassereis aufgrund der extrem niedrigen Temperaturen in großen, permanent abgeschatteten Regionen in den Polarregionen des Mondes gefangen sein soll“. Anhand von Daten des Lunar Reconnaissance Orbiter entdeckte der leitende Planetenforscher Paul Hayne von der Universität von Colorado, Boulder, „kleinräumige Schatten in den Polarregionen, die wir als ‚Mikrokältefallen‘ bezeichnen, die das Kälteschutzgebiet des Mondes erheblich vergrößern und auch den Transport und die Sequestrierung von Wasser beeinflussen können“.

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Die Gewinnung des auf dem Mond gefundenen Wassers könnte schwierig sein. Früheren Berichten zufolge plant die NASA bis Ende 2022, eine Eisbohrmaschine zum Südpol des Mondes zu schicken, um „Wassereis“ zu gewinnen.

Die NASA plant im Rahmen ihres Artemis-Programms die Rückführung von Menschen oder, um diesmal politisch korrekt zu sein, die Landung der ersten Frauen auf dem Mond im Jahr 2024.

Der NASA-Administrator Jim Bridenstine veröffentlichte letzten Monat eine Erklärung, in der er ankündigte, dass die neue Mission, einen Menschen wieder auf die Mondoberfläche zu bringen, das erste Mal seit 1972 sein würde.

Die Fähigkeit der Astronauten, auf dem Mond Wasser zu ernten, ist für ihr Überleben unerlässlich, da sich die USA darauf vorbereiten, in diesem Jahrzehnt eine Mondbasis zu errichten, mit der Aussicht, bis 2025 auf dem Mond seltene Materialien abzubauen.

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