Nato-Außenminister unterzeichnen Beitrittsakte für Montenegro

Für Montenegro ist eine militärische Bedrohung durch einen Aggressor in Zukunft nur mehr ein Klacks. Denn dann würde der Bündnisfall der NATO eintreten. Ganz nach dem Prinzip: Unus pro omnibus, omnes pro uno! Somit hat die USA im Zuge der NATO wieder einen Verbündeten mehr, der sich im Falles eines Krieges, die Hände schmutzig machen darf.

Von Redaktion/dts

Die Nato-Außenminister haben am Donnerstag die Beitrittsakte für Montenegro unterzeichnet. Damit kann Montenegro ab sofort an allen Bündnistreffen als Beobachter teilnehmen. Das Protokoll muss nun noch von allen 28 Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Dann erfolgt die offizielle Aufnahme.

2017 könnte die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Beobachtern zufolge das 29. Mitglied des Militärbündnisses werden. Russland hatte den geplanten Nato-Beitritt als konfrontativen Schritt kritisiert. Dieser könne zu einer weiteren Destabilisierung der euro-atlantischen Sicherheit beitragen.

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7 Kommentare

  1. Montenegro ist von der NATO unmißverständlich zum Beitritt "eingeladen" worden und es wäre wohl selbstmörderisch gewesen, dieses nicht anzunehmen. Damit ist dann wohl auch der nächste Sanierungsfall für die Unterorganisation EU besiegelt, wo Montenegro nun natürlich zur ökonomischen Unterfütterung der NATO-Expansion auch schnellstmöglich aufgenommen werden muß.

  2. 2+4 Vertrag nicht gelesen? Bzw. die Grundvoraussetzungen für die Vereinigung der Wirtschaftsgebiete Deutschlands?

     

  3. Und wer hat die Bürger Europas gefragt, ob sie noch eine Hungerleider mehr am Tisch haben wollen? Das alles ist das praktizierte Demokratieverständnis unserer Politiker in Brüssel und den einzelnen Länderparlamenten. Europas Bevölkerung schweigt wie immer und die Damen und Herren dürfen machen was sie wollen. Andere Potentaten auf der Welt dürfen dies auch.

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