Österreichs Sozialsystem: Spielen mit Momentaufnahmen – Ausländer zahlen mehr ein als sie bekommen?

Einer Studie zufolge zahlen Ausländer mehr ins österreichische Sozialsystem ein, als sie erhalten. Doch dieses Zahlenspiel ist trügerisch, da nur eine Momentaufnahme. Die Realität sieht nämlich anders aus.

Von Marco Maier

Eine Studie von Experten aus dem Sozialministerium und dem Europäischen Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung zeigt auf, dass ausländische Staatsbürger im Vorjahr etwa 5,3 Milliarden Euro (9,5 Prozent aller Sozialbeiträge) leisteten, allerdings nur 3,7 Milliarden Euro (6,1 Prozent aller Sozialleistungen) erhielten. Die österreichischen Staatsbürger hingegen hätten 50,5 Milliarden Euro eingezahlt, hingegen 57,6 Milliarden Euro erhalten. Damit will man den "Stammtischparolen" entgegenwirken, wonach die Zuwanderer auf lange Sicht dem Sozialsystem mehr kosten als sie einbringen.

Doch diese Rechnung hat einen großen Fehler: Sie ist nur auf das Jahr 2015 angelegt und berücksichtigt hierbei nicht die Gesamtkosten. Denn da die Ausländer im Schnitt jünger als die Österreicher selbst sind, fallen für sie auch weniger Kosten in Sachen Pensionen und medizinischer Leistungen an. Später jedoch wird hier ein Problem offensichtlich: Denn die meisten der Zuwanderer (egal ob nun die vielen Deutschen, die rein zum arbeiten kommen, oder auch die Armutsmigranten und die Asylbewerber) kommen in einem Alter an, mit dem sie kaum auf 40-45 Versicherungsjahre kommen werden. Da droht noch eine Überraschung für das österreichische Pensionssystem.

Insgesamt betrachtet zeigt es sich, dass solche Studien rein aus politischen Gründen gemacht und publiziert werden. Der Durchschnittsbürger versteht oftmals nur, dass die Zuwanderer ja mehr Geld zahlen als sie bekommen. Dass dies jedoch nur eine Momentaufnahme ist und die Spätfolgen nicht berücksichtigt werden, wird den meisten Menschen in diesem Zusammenhang gar nicht bewusst. Denn wenn man beispielsweise die ganzen Pensionsansprüche nicht gegenrechnet (immerhin gehen auch die Zuwanderer irgendwann in Pension, so dass dies in der Zukunft schlagend wird), ist so eine Studie nur eine ideologisch gefärbte Farce.

Man kann den Rechten durchaus vorwerfen, gerne mit "populistischen" Argumenten um sich zu werfen – doch die politische Gegenseite ist diesbezüglich auch nicht besser. Dies beweist diese Studie, die von entsprechend gepolten Journalisten (siehe "Der Standard") dafür benutzt wird, die Leser entsprechend politisch zu beeinflussen. Darf man angesichts so eines Artikels in der österreichischen Tageszeitung eigentlich von "Lügenpresse" sprechen?

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7 Kommentare

  1. wie können den Ausländer die nie hier gearbeitet haben, nie zum Wachstum des Volksvermögens beigetragen haben, mehr zurückgeben als Sie kosten………….diese Behauptung ist an frecher Lüge nicht mehr zu übertreffen, das Geld was solche Leute von den Politikverbrechern und seinen ganzen Schergen des " Scheinbeamtentums" in den Rachen geworfen wird , hat am Anfang der Verteilungskette der Arbeiter erwirtschaftet.Das Geld geht nur über Umwege, nach Erhalt und Verteilung an diese Asylschmarotzer, wieder in die Kassen der Wirtschaft , Politik und Banken.

    Ich denkt wahrscheinlich ,Ihr habt es mit einem total verblödeten Volk zu tun, wird auch bei dem einen oder anderen stimmen, aber Alle lassen sich nicht täuschen.

    1. Diese Berechnungsmethoden sind der gleiche dämliche Trick wie bei den Staatsverschuldungen. Da wird auch immer nur die Momentaufnahme gemacht und es werden nur die explizite Staatsschulden angegeben. Die Verträge welche eingegangen werden (bestes Beispiel Pensionen; das sind nämlich Verträge zwischen Staat und Bürger), lassen sie dabei immer außen vor, denn genau dann würde der Bürger sehen, dass der Staat seinen Vertrag garnicht mehr erfüllen wird können, weil bereits völlig überschuldet.

      Vorischt bei den Wiki-zahlen, denn die werden manipuliert das einem schlecht wird.

  2. Auch  die Gefängnisse in Österreich sind für Ausländer so was wie Sozialeinrichtungen. So bekommen dort einsitzende Ausländer z,B. eine privatärztliche Versorgung. Es ist ein Fall eines Moslems bekannt geworden der monatlich 24 000.– Euro an Arztkosten vom Staat bezahlt bekommt. Diese gesamte Ausbeutungsmaschinerie zu Lasten der österreichischen Steuerzahler zu Gunsten der Ausländer wurde von rotgrün politisch "erkämpft" und von schwarz billigend zur Kenntnis genommen. Wahltage werden hoffentlich zu intensiven Zahltagen für die verantwortlichen Politiker.

     

  3. Man muß jedem Gutmenschen, seinen Lieblingsasylanten auf den Bauch binden und gleichzeitig den Gutmenschen dazu verpflichten, den kompletten Unterhalt seines ihm zugewiesenen illegalen Kostgänger lebenslang zu bezahlen!

  4. Das hatten wir in Deutschland doch auch. Die Bertelsmannstudie die zu dem Schluss kam, dass Migranten ein deutliches Minus für uns bedeuten. Verbreitet wurde dann aber nur ein Zwischenschritt, bei dem Transferleistungen gegengerechnet wurden und nicht das Ende der Studie. Ohne die Gemeinkosten wie Infrastruktur, Polizei, Verwaltung … sah das noch leicht positiv aus. Weniger als 2% dürften die Studie gelesen haben, 98% glauben das der Zwischenschritt das Endergebnis ist. Das ganze so fest, das selbst Hinweise auf die Logik (wenn die etwas und wir viel plus machen, wo kommen die ganzen Schulden her) werden als "willst du etwa behaupten das die Lügen" abgetan.

  5. Gerd Schröder brüllte bei den Domonstrationen:

    "Von den Monopolen, holen wir die Kohlen!"

    Heute müßte er schreien:

    "Von den Refugies holen wir den Kies!"

    1. Parallelgesellschaften sind von der Bundesrepublik Deutschlanf Finanzagentur bzw. jetzt Nichtregierungsorganisation höchstwahrscheinlich sehr erwünscht: "Teile und herrsche!".

      Sollte die NATO tatsächlich einen Weltkrieg verursachen, wünsche ich aus meinem Kenntnisstand heraus der Russischen Förderation, dem Iran (und China-auch neue Weltordnung mit gleichen Mitteln angestrebt?) viel Erfolg! Es kann so nicht weitergehen. Ich habe Angst um die kommenden Generationen, die mit dem Personalausweis mehr Pflichten als Rechte haben. Heutzutage kann man mit den irren Verordnungen (Gesetze kann die Bundesregierung nicht einführen, weil sie keinem Staat dienen-jedenfalls nicht dem unseren) in dem Vereinigten Wirtschaftsgebiet jeden Deutschen etwas "anhängen" und wegsperren, wenn es gewollt ist. Ein Ziel, dass die Freiheiten eines jeden Einzelnen staqrk einschränkt.

      Ich hoffe nur, dass Ihr der Einladung in den NATO-Krieg nicht folgen werdet, denn wie soll eine Firma bzw. eine Nichtregierungsorganisation das denn rechtmäßig erzwingen? Wenn Eure Umzugsspedition Euch in Lebensgefahr und entgegen Eurer Einstellung (Weltfrieden, Neutralität, Friedensverträge, Souveränität) in eine Auseinandersetzung mit Freunden schicken wollte, würdet Ihr sicher auch ganz klar "abwinken". – Naja, bei den "Faschisten gegen alles" = Antifa bezweifle ich das mal. Die lassen sich gerne lenken, Hauptsache Gewalt und Unterdrückung der (Meinungs-)Freiheit.

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