Joe Bidens „Asien-Achse 2.0“ ist bereits da

Die Regierung von Joe Biden hat bereits ihre Absichten deutlich gemacht, durch eine Reihe von Durchführungsverordnungen einige der Maßnahmen der Trump-Regierung rückgängig zu machen. Das neue Regime ist gut aufgestellt, um den Gesamtkurs des vorherigen Regimes umzukehren. Das betrifft nicht nur die Innenpolitik, sondern auch die Außenbeziehungen. Während der Ära Trump stand China im Mittelpunkt von Washingtons globalem „Handelskrieg“. Die Demokraten kritisierten diesen Krieg zwar, aber ihre Meinungsverschiedenheit bezog sich nur auf die Kriegstaktik und nicht auf den Krieg selbst.

Sie waren sich prinzipiell einig, dass die USA China etwas entgegensetzen müssen. Es ist daher logisch, dass die Biden-Administration mit einer neuen Strategie zurückkehrt, um den Aufstieg Chinas zu bekämpfen. Die neue Strategie ist jedoch nicht wirklich „neu“; sie ist nur eine Rückkehr zur „Asien-Achse“-Politik der Obama-Ära, einer Idee, die eine große Veränderung in der Art und Weise beinhaltete, wie sich die USA zuvor in der indo-pazifischen Region positionieren wollten. Sie beinhaltete einen verstärkten militärischen und maritimen Einsatz in dieser Region und schlug vor, China militärisch zu begegnen. Die „Achse nach Asien“ sollte als Dreh- und Angelpunkt der US-Präsenz in der Region dienen. Es ging sowohl darum, der „chinesischen Bedrohung“ entgegenzuwirken, als auch darum, die Vormachtstellung der USA zu erhalten.

Die Rückkehr zur „Asien-Achse“ oder die Ankunft der „Asien-Achse 2.0“ passt auch gut zu Joe Bidens politischer Rhetorik, Amerikas [verlorenen] Platz in der globalen politischen Ordnung wiederzubeleben. Die „Asien-Achse 2.0“ unterscheidet sich jedoch von der vorherigen „Asien-Achse“ in Bezug auf die Gewichtung, die er dem Einsatz wirtschaftlicher Mittel gegen China im asiatisch-pazifischen Raum gibt.

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Die Ankunft der „Asien-Achse 2.0“ wird durch die Auswahl von Joe Bidens Adjutanten und Beratern deutlich. Ganz oben auf der Liste stehen Kurt Campbell und Jake Sullivan, die als Bidens „Indo-Pazifik-Berater“ bzw. nationaler Sicherheitsberater fungieren sollen. Das Duo hat eine Geschichte der Zusammenarbeit und „Erfindung“ von Ideen über die Mittel und Wege der Bekämpfung von China.

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Eine Analyse von Salman Rafi Sheikh

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Ein Kommentar

  1. Nun kann man doch der Zukunft zufrieden entgegen sehen, haben doch die Linken Amerikas mit Hinterlist ihr Ziel erreicht, einen Friedenspräsidenten aus dem Amt zu kippen, weil er gewisse Kreise gestört hat und somit zum Staatsfeind erklärt wurde, wobei der ganz woanders sitzt und das alles ist ein Lehrbeispiel dreckiger Politik wie es schlimmer nicht geht und die Brüder waren sogar in den eigenen Reihen gekauft oder verpflichtet, sonst hätte dieser Präsident nicht gehen müssen, denn sein Stil kann ja kein Argument für eine Entfernung darstellen, er hat sie an ihrer Raff -und Piefke-Mentalität gehindert und das wurde dann schön verpackt mit anderer Begründung gegen ihn verwendet und alle haben zugesehen, die Justiz eben so wie viele andere maßgebliche Leute und als einsamer Wolf wurde er abgebissen, weil er nicht in das Rudel paßte und das von anfang an.

    Mit den friedensliebenden Demokraten wird die Welt wieder unsicherer werden und weitere Kriege sind nicht ausgeschlossen, denn deren Intention als Hegemon aufzutreten ist weit ausgeprägter als bei Trump, der vorsichtig war bei seinen Taten, vielleicht etwas lauter dabei war und wir werden ja bald sehen können, was dann wieder passiert, hoffentlich nicht zuviel, was uns Kopf und Kragen kosten könnte, weil wir an einer Nahtstelle sitzen, die sich bei Auseinandersetzungen als besonders gefährlich erweist.

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