Der Export deutscher Produkte in Länder mit eingeschränkten Bürgerrechten habe sich seit 1990 mehr als verzehnfacht, so die NGO Freedom House. Insgesamt würde rund ein Siebtel der deutschen Ausfuhren in jene 51 Länder gehen, die von der Organisation als "nicht frei" bezeichnet werden. An der Organisation gibt es jedoch einiges auszusetzen.

Von Redaktion/dts

Die deutsche Wirtschaft profitiert enorm vom Handel mit Unrechtsstaaten: Im vergangenen Jahr lieferten Unternehmen Waren im Wert von voraussichtlich mehr als 140 Milliarden Euro in Länder, die von Bürgerrechtlern als politisch-zivil unfrei eingestuft werden, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Daten der Nichtregierungsorganisation "Freedom House" und der deutschen Außenhandelsstatistik. Das Handelsvolumen mit nicht-freien Staaten hat sich demnach seit 1990 mehr als verzehnfacht. Damals lieferte Deutschland Waren im Wert von 14 Milliarden Euro in Länder, die als unfrei galten.

Im Jahr 2000 waren es schon gut 24 Milliarden Euro. Bis 2014 legte das Exportvolumen noch einmal auf knapp 151 Milliarden Euro zu – fast jeder siebte Euro (13,4 Prozent), der im Exportgeschäft verdient wurde, kam demnach aus einem der 51 Länder, die "Freedom House" derzeit als nicht-frei bewertet. Für 2015 kommt eine Hochrechnung auf Basis der ersten zehn Monate auf eine etwas rückläufige Ausfuhr von rund 143 Milliarden Euro. Für den starken Anstieg in den vergangenen 25 Jahren ist vor allem der stetig wachsende Handel mit China verantwortlich – "Freedom House" kritisiert, die chinesischen Führung beschneide massiv politische Freiheiten und Bürgerrechte. In das Land geht heute etwa die Hälfte der deutschen Exporte in unfreie Länder.

Nennenswerte Anteile entfallen auch auf Russland, die Vereinigten Arabischen Emiraten – und Saudi-Arabien. Seit der Hinrichtung eines schiitischen Geistlichen und weiteren 46 Menschen am vergangenen Wochenende stehen der Wüstenstaat und der deutsche Handel mit den Saudis in der Kritik. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) lehnte einen Handelsboykott ab, sein Ministerium kündigte aber an, bei künftigen Entscheidungen über Rüstungsexporte die jüngsten Entwicklungen in die Prüfung einzubeziehen.

Loading...

Die in Washington D.C. ansäßige Nichtregierungsorganisation Freedom House, die sich angeblich zur Förderung "liberaler Demokratien" einsetzt, wird allerdings stark von der US-Regierung finanziell unterstützt, wodurch ihr NGO-Status mehr als nur zweifelhaft ist. Zudem gilt die Organisation als inoffizieller Handlanger der US-Politik, so dass deren Einschätzungen stets kritisch betrachtet werden müssen. Auch die Open Society Foundation des Spekulanten und Regime-Change-Betreibers George Soros finanziert die Pseudo-NGO.

Liebe Leser, wenn sie kein Abo abschließen möchten, können sie uns auch mit einer Spende auf folgendes Empfängerkonto: Andreas Keltscha, IBAN: DE96100110012620778424, BIC: NTSBDEB1XXX oder per Paypal und Kreditkarte, unterstützen. Danke für ihre Hilfe!

Loading...

3 KOMMENTARE

  1. die in Washington D.C. ansäßige Nichtregierungsorganisation Freedom House, die sich angeblich zur Förderung "liberaler Demokratien" einsetzt, wird allerdings stark von der US-Regierung finanziell unterstützt

    ——

    Wenn eine von der scheinamerikanischen Regierung finanziert NGO sich für die Förderung von …ähäm…'liberaler Demokratien' einsetzt, dann schrillen bei mir, wie bei den von George Soros, finanzierte 'Demokratiebewegungen' sofort die Alarm-Glocken.

    Und prompt wurde ich fündig:

    Freedom House ranks Israel as regions only 'free state'

    US-based watchdog's report says that while in recent years controversies have surrounded proposed laws that threatened freedom of expression, in most cases they gave been quashed by gov't, Knesset or Supreme Court.

    FREEDOM HOUSE” IS IDEOLOGICAL CENTER FOR COLONIZATION AND ZIONIZATION AMERICANS SHOULD KNOW TO STOP FINANCING IT

    https://groups.google.com/forum/#!topic/soc.culture.jewish/33Ge01aliUc

    Im übrigen ist die ehemalige Deutschland AG jan nicht mehr Deutschland AG, sondern wird inzwischen von ausländischen Kapital (z.T. sogar feindliche Übernahmen) fremdbestimmt.

    Die größten ähäm…'Investoren' sind die US…ähäm…'Amerikaner', welche die Deutsche Wirtschaft inzwischen vollkommen kontrollieren und im Sack haben.

    Allen voran die Oberheuschrecke, der 'Amerikaner', Larry Fink, mit seiner rotschild'schen BLACKROCK!

    Hier geht's schon lange nicht mehr um Moral, sondern um reinen Materialismus und  Raubtierkapitalismus a la 'westliche Wertegesellschaft' der übelsten Art.

  2. Einer der grössten Unrechtsstaaten auf dieser Welt sind die USA. Sie missachten das Völkerrecht, das Menschenrecht, Übergehen beliebig vertragliche Abmachungen, Morden, Foltern, Vergiften und Verwüsten Länder, Mischen sich in innere Angelegenheiten anderer Staaten ein, Lügen und Betrügen die ganze Welt, Hintergehen die Völker, usw.

    Wer klagt hier wen an???

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here