Nein, warum sollte sich mit dem neuen Jahr auch etwas ändern? Das war schon im letzten Jahr so, im vorletzten… Große Veränderungen wird es auch in diesem Jahr nicht geben.

Von Marcel Grasnick

Das neue Jahr begann wie das alte aufgehört hat. Mit Folter, Erniedrigung, Krieg und Terror. Und vielen unsäglichen Unmenschlichkeiten mehr. Die Menschheit ist nicht bereit, aus der Vergangenheit zu lernen. Natürlich ist das nicht pauschalierend gemeint. Ein Pauschalurteil über alle Menschen zu fällen steht niemanden zu. Nicht den Regierungen, nicht den Regierten. Doch jeder sollte selbst wissen, wer und warum gemeint ist.

Medien

Da gab es in Polen die Journalistin, die sich kritisch äußerte und deswegen beurlaubt wurde. Gut, die Beurlaubung ist wieder rückgängig gemacht worden, wahrscheinlich in Verbindung mit einem Maulkorb. Dafür gab es eine Änderung der Gesetze für die Medien, die nun dem Finanzministerium unterstellt sind und damit dem Staat. Pressefreiheit? In Polen heißt es nur noch: Wozu? Doch wir in Deutschland müssen uns nicht aufregen, hier traut sich nicht einmal mehr ein Journalist, sich kritisch zu äußern. Polen dient medial als abschreckendes Beispiel. Nur hier ist die Pressefreiheit nicht ganz so offensichtlich in Gefahr, hier wird mit anderen Mitteln gearbeitet. Täuschung ist dabei noch eines der harmloseren. Manus manum lavat – darüber kann und darf gern sinniert werden.

Politik

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Mal hüh, mal hott. So wie wir es gewohnt sind. Jeder mögliche Politiker, der etwas auf sich hält, ist sich nicht zu fein, sein Gewäsch breitzutreten. Ergebnis gleich null. Die Vorsitzende der BRD GmbH macht es vor und alle die etwas auf sich halten machen es nach. Eine wirkliche Kehrtwende, der aktuellen Lage angepasst, wird es wohl wieder nicht geben. Es sei denn… Aber nein, noch sind die Einwohner innerhalb der Grenzen zu satt, obwohl sich immer mehr Unmut breit macht. Soviel demonstriert wie in den letzten Jahren wurde in den Jahren nach der "Wende" lange nicht mehr. Aber medial herrscht Ruhe und wenn berichtet wird, dann nur im politischen Sinne. Manus manum lavat. Was bleibt, ist das übliche Geschwafel von den sogenannten Volksvertretern, ohne Inhalt, aber dafür gut aufgebauscht. Und der unmündige Bürger als schlafendes Schaf kaut alles auf die gleiche Weise wieder und wieder durch. Guten Appetit.

Wirtschaft

Wer kann, wird weiter konsumieren. Wer nicht kann – auch. Es ist nicht abzusehen, wann die Zinsen wieder steigen. Interessant sind die Prognosen, schnell ergoogelt. Das gleiche Wirtschaftsmagazin macht innerhalb von 30 Tagen eine komplette Kehrtwende: von einer Wirtschaft die strauchelt zu einer Wirtschaft mit einer rasanten Steigerung. Wachstum über alles. Ein marodes Wirtschaftssystem braucht Wachstum zum überleben. Und da kommen den offiziellen Stellen die Flüchtlinge gerade recht, denn die sollen das schaffen. Aber, was machen Flüchtlinge mit dem Geld, das sie hier bekommen? Ein großer Teil dürfte in die Herkunftsländer sickern, wie es einige integrierte Kollegen gern beweisen: Es wird die Familie in der Heimat unterstützt. Glasklar, würde wohl jeder so machen. Nur das Geld fehlt dann der heimischen Wirtschaft. Aber das ist ein müßiges Gedankenspiel in einem weit, weit größeren Monopoly-Spiel, in dem wir uns befinden. Es wird weiter geschachert und ausgebeutet, das ist zumindest eine sehr zuverlässige Prognose. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Gesellschaft

Divide et impera. Das Spiel geht weiter. Einerseits die sogenannten Rechten, andererseits die ebenfalls sogenannten linken Gutbürger und mittendrin der Pöbel, den das alles kalt lässt, der sich nur für sich und seine eigene Welt interessiert. Und im Netz sitzt die Spinne, die sich alle "Hände" reibt und sich freut, dass das gute alte Spiel immer noch funktioniert. Statt auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, geht es munter weiter und man lässt sich gegeneinander ausspielen. Demonstration und Gegendemonstration – obgleich allen Mitspielern sehr wohl bewusst ist, dass etwas schief läuft. Doch nur zu gern lassen sich viele beeinflussen und wie Marionetten, wie die Bauern auf dem Schachbrett, bewegen sie sich nach dem Willen der Spielmacher. Und der große Rest schaut desinteressiert zu. Wozu das mühsam aufgebaute Wohlstandleben gefährden? Ähm, welches Wohlstandleben?

Kultur

Erlaubt ist, was Spaß macht. Ob es nun kulturell ein wirklicher Beitrag ist oder doch nur sinnloses Geplänkel, das ist einerlei. Panem et Circenses. Nicht umsonst können Fernsehsender wie RTL oder RTL2 überleben. Ablenkung vom Alltag, das ist es, was der Mensch von heute braucht und gut gebraucht.

Meinung

Noch ist das Jahr nicht zu Ende. Wir haben noch mehr als 350 Tage Zeit, etwas zu ändern. Doch aufpassen, die Zeit vergeht schneller als wir denken oder zu hoffen glauben und schon stehen wir wieder an der gleichen Stelle im nächsten Jahr und stellen uns die gleiche Frage: Was haben wir geändert oder verbessert? Wofür haben wir gekämpft? Dennoch bleibt ein kleiner Hoffnungsschimmer. Dank dem Internet, was wohl so nicht geplant war, wird immer mehr Gemunkel laut, immer mehr informieren sich selber. Immer mehr pikante Details kommen ans Tageslicht. Und das ist gut so.

Vorhersagen kann glücklicherweise niemand die Zukunft. Aber mitgestalten, das kann sie jeder. Sapere aude.

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5 thoughts on “Neues Jahr – und alles bleibt beim Alten”

  1. Nichts bleibt wie es ist und nichts ist für die Ewigkeit. Manches ändert sich schneller als man denkt

    Zum Nachdenken:

    Ahnungsgrauend, todesmutig
    Bricht der große Morgen an,
    Und die Sonne kalt und blutig
    Leuchtet unsrer blut'gen Bahn.
    In der nächsten Stunde Schoße
    Liegt das Schicksal einer Welt,
    Und es zittern schon die Lose,
    Und der eh'ren Würfel fällt.
    Brüder, euch mahne die dämmernde Stunde,
    Mahne euch ernst zu dem heiligsten Bunde:
    Treu so dem Tod, als zum Leben gesellt!

    Hinter uns, im Grau'n der Nächte,
    Liegt die Schande, liegt die Schmach,
    Liegt der Frevel fremder Knechte,
    Der die deutsche Eiche brach.
    Unsre Sprache ward geschändet,
    Unsre Tempel stürzen ein;
    Unsre Ehre ist verpfändet,
    Deutsche Brüder, löst sie ein!
    Brüder, die Rache flammt! Reicht euch die Hände,
    Daß sich der Fluch der Himmlischen wende!
    Löst das verlorne Palladium ein!

    Vor uns liegt ein glücklich Hoffen,
    Liegt der Zukunft goldne Zeit,
    Steht ein ganzer Himmel offen,
    Blüht der Freiheit Seligkeit.
    Deutsche Kunst und deutsche Lieder,
    Frauenhuld und Liebesglück,
    Alles Große kommt uns wieder,
    Alles Schöne kehrt zurück.
    Aber noch gilt es ein gräßliches Wagen,
    Leben und Blut in die Schanze zu schlagen;
    Nur in dem Opfertod reift und das Glück.

    Nun, mit Gott! wir wollen's wagen,
    Fest vereint dem Schicksal stehn,
    Unser Herz zum Altar tragen
    Und dem Tod entgegen gehn.
    Vaterland! Dir woll'n wir sterben,
    Wie dein großes Wort gebeut!
    Unsre Lieben mögen's erben,
    Was wir mit dem Blut befreit.
    Wachse, du Freiheit der deutschen Eichen,
    Wachse empor über unseren Leichen! –
    Vaterland, höre den heiligen Eid! –

    Und nun wendet eure Blicke
    Noch einmal der Liebe nach;
    Scheidet von dem Blütenglücke,
    Das der gift'ge Süden brach.
    Wird euch auch das Auge trüber –
    Keine Träne bringt euch Spott.
    Werft den letzten Kuß hinüber,
    Dann befehlt sie eurem Gott!
    Alle die Lippen, die für uns beten,
    Alle die Herzen, die wir zertreten,
    Tröste und schütze sie, ewiger Gott!

    Und nun frisch zur Schlacht gewendet,
    Aug' und Herz zum Licht hinauf!
    Alles Ird'sche ist vollendet,
    Und das Himmlische geht auf.
    Faßt euch an, ihr deutschen Brüder!
    Jede Nerve sei ein Held!
    Treue Herzen sehn sich wieder;
    Lebewohl für diese Welt!
    Hört ihr's? schon jauchzt es uns donnernd entgegen!
    Brüder! Hinein in den blitzenden Regen!
    Wiedersehn in der besseren Welt!

    von Theodor Körner (1813)

     

    1. So dürfte sich in Deutschland, nach den Ereignissen in Wirtschaft, Politik

      und Gesellschaft im letzten Jahr eher die Meinung breit machen:

      'Trost gibt dir in allen Dingen, Ritter Götz von Berlichingen', was bei der

      Bevormundung und Entmündigung der Brürger eher zutreffen würde,

      als die Poesie eines Theodor Körners.

  2. Da bin ich mir nicht sicher ob alles beim Alten bleibt in diesem Jahr. Wenn es zutrifft, daß dieses Jahr nochmals 1 – 2 Mill. Asylanten bei uns eintreffen ist dies nicht mehr zu händeln und dann wird die Mehrheit des Volkes dagegen opponieren. In welcher Heftigkeit wird sich dann noch zeigen. Ich gehe aus heutíger Sicht mal davon aus, daß die Koalition in Berlin dies politisch nicht überstehen wird.

    1. Es werden ca 4 Mllionen Migrationssoldaten kommen gleichwohl wird sich bei den Deutschen nichts ändern.Sie sind einem selbstmörderischen Massenwahn verfallen und es wird immer noch hinreichend viele Wahnsinnige geben, die diesen supergeilen Migrationssoldaten mit Welcome-Refugee-Schildern die  Tore öffnen, um dann anschließend von diesen testosterongeplagten 90 Punkte -IQ -lern vergewaltigt zu werden. Dies ist einmalig in Europa und Anzeichen einer Superdekadenz und charakterlichen Supererosion. Man muß sich schämen mit diesem Volk etwas zu tun haben zu müssen.Während die tragende Figur , die Hand Gottes wie sie meint, für den  Untergang verantwortlich ist,  plädiert sie bei ihrem eigenen Volk dafür, keinen einzigen europäischen Christen geschweige denn einen Moslem in Israel aufzunehmen. Die Plattmachung Deutschlands mit Migranten aus dem Gebiet um das heutige Israel, stinkt auch sehr nach der Sehnsucht nach Eretz Israel!!!

    2. @Achim: Ihr Wort in Gottes Ohr, nur wenn die gegenw. Groko in Berlin das Handtuch wirft, wer oder was kommt dann?! Es darf nicht wie bisher weitergehen, das überstehen wir nicht!

      M.E. nach wäre schon einiges etwas, wenn die unbelehrbare Mme. Merkel freiwillig oder auch nicht freiwillig, zum Abtreten gezwungen würde. Das hat seinerzeit mit Honecker auch funktioniert einschl der ges. Veränderungen dann bis zum März 1990 (letzte VK-Wahl), die dann fast zwangsläufig kamen. Allerdings ist die gegenwärtige geopoltische Lage viel ernster, als sie es damals war. Eine Prognose, die ihren Namen verdient, ist praktisch unmöglich.

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