Amazon-Chef Bezos will auch CNN kaufen

Der CEO von Amazon, Jeff Bezos, hat sich schon die Washington Post gekauft. Nun hat er offenbar auch den liberalen Nachrichtensender CNN im Visier.

Von Redaktion

Fox Business Senior Business Correspondent Charles Gasparino hat offenbar einen medienpolitischen Knüller losgelassen. Einer, der – sollte es sich bewahrheiten – die US-Medienlandschaft weiter neu ordnen dürfte.

Gasparino berichtet, dass der Gründer und CEO von Amazon, Jeff Bezos, Eigentümer der Washington Post, seit er die damals in Schwierigkeiten geratene nationale Zeitung mit schrumpfender Anziehungskraft jenseits des Beltway gekauft hat, Gespräche führt, auch CNN von AT&T zu kaufen, da der Telekommunikationsriese versucht, Vermögenswerte abzubauen, um einen Teil der massiven Schulden zu tilgen, die durch den Ausbau der landesweiten 5G-Netze entstanden sind.

Die offizielle Zusammenlegung von CNN und Washington Post unter einem Mediendach, mit Bezos als einer Art Rupert-Murdoch-On-Steroids, würde dem reichsten Mann der Welt noch mehr Macht geben, die öffentliche Meinung zu beeinflussen und seine Agenda umzusetzen.

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Auf Twitter zieht der Tweet von Gasparino bereits die Aufmerksamkeit der Mainstreammedien-Reporter auf sich.

Wenn man bedenkt, dass die letzten Jahre für viele Medien finanziell schwierig waren während Leute wie Bezos Milliarden um Milliarden scheffelten, klingt die Übernahme von Medienunternehmen durch Milliardäre eigentlich nur logisch. Warum sollte man sich geschäftlich nutzlose Sportclubs kaufen, wenn man mit Medienunternehmen die eigenen Geschäfte noch weiter pushen kann?

Noch ist nichts in trockenen Tüchern, doch Bezos gilt als Macher und zudem als Trump-Feind. Sollte der Republikaner den Demokraten Biden schlagen und eine zweite Amtszeit erhalten, wäre der Amazon-CEO noch motivierter, den eher liberal orientierten Nachrichtensender zu kaufen.

Man sollte sich aber dessen bewusst sein, dass die ohnehin schon von der reichen Elite geprägten privaten Massenmedien noch stärker auf den Eigentümerwillen zugeschnitten werden, wenn sie quasi in den Privatbesitz von Milliardären übergehen. Die Gehirnwäsche der Massen zur Lenkung im Zuge der „divide et impera“-Strategie wird dadurch noch weiter intensiviert.

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