Da weiß der aufmerksame Leser doch sofort, mit welchen Funktionären die Redaktion der Hamburger Morgenpost besetzt ist. Die geben sich nicht einmal die Mühe, den Anschein der Neutralität zu wahren sondern outen sich so was von öffentlich als inoffizielles Parteiorgan der SPD. Allein die Schlagzeile "SPD siegt mit König Olaf Scholz – Debakel für die CDU" sagt dabei schon alles, wer allerdings den gesamten Artikel lesen möchte: er trieft nur so vor Lobhudelei auf bereits genannte Partei.

Von Marcel Grasnick

Natürlich ist es egal, welche der beiden sogenannten großen Volksparteien dass Ruder in der Hand hat – Lobbyisten sind sie beide allemal. Man gönnt – so tief ist mittlerweile schon das eigene Denken gesunken – der CDU den Absturz in die Bedeutungslosigkeit, zumindest in der Hamburger Bürgerschaft. Der SPD aber ebenso. So wird es für die Hamburger Bürger eine weitere Periode rot-grün geben. Wer hatte noch mal vor Jahren die sozialen Leistungen von Bund und Länder zusammengestaucht mit der Agenda 2010? Die Wähler verzeihen offenbar sehr schnell.

45,7 % so lautet das vorläufige Wahlergebnis für die SPD. Die CDU stürzt auf 16%, die Grünen liegen weiterhin bei 12,2%, die Linke auch stabil bei 8,5%, die FDP kommt wieder zurück in das Landesparlament mit 7,3 % und die AfD schafft den Einzug ebenfalls mit 6,1%. Große Partys bei SPD und FDP, Trauermarsch und betretene Gesichter bei der CDU.

Was den Parteien und ihren Spitzen aber zu denken geben sollte, ist die niedrigste Wahlbeteiligung in Hamburg wie noch nie. Nur 56,6% der Wahlberechtigten haben ihre Stimme vergeben. Damit ist nicht knapp die Hälfte der Hamburger dafür, dass der bisherige Bürgermeister sein Amt behält, sondern bereinigt nur ein Viertel. Mit dieser Berechtigung hält er sich aber für den König, für den Sieger. Was aber ein deutliches Signal an die Politik sein sollte für die Verdrossenheit der Bürger. Ein Signal für die allgemeine Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Politik. Ein Signal für deutliche Veränderungen, die anzustreben sind. Und letztlich ein Signal, dass die Bürger den Gedanken an die Demokratie, so wie sie momentan funktioniert, bereits aufgegeben haben.

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2 thoughts on “Hamburger Bürgerschaftswahl – „König Olaf“ gewinnt”

  1. Nicht vergessen! – Olaf Schloz sollte schon vor Jahren von den Bilderbergern zum Bundeskanzler aufgebaut werden. Er selbst gehörte vor einigen Jahren zu den Teilnehmern der Bilderbergerkonferenz, ist aber in der BRD als blasse SPD-Figur noch zu unbekannt gewesen, um Merkel Konkurrenz zu machen. Also hat man ihn erst mal zum Bürgermeister von Hamburg gemacht um ihn zu popularisieren. Nach diesem Wahlsieg gegen die CDU ist es nun soweit. Die SPD-Personaldecke ist so dünn, dass der nächste Kanzlerkandidat der SPD garantiert Olaf Scholz heißen wird. Die Bilderberger wollen es. Also wird es passieren. Wartet nur ab!

  2. Mich wundert es nicht dass der Bilderbergdackel-Olaf die Wahl angeblich gewonnen hat.

    Es ist ja bekannt das bei der letzten Wahl in Hamburg unregelmässigkeiten aufkamen, daher zweifele ich diese Möchtegernwahl an.

    Naja, die SPD sind SpezialDemokraten und keine Sozialdemokraten, alles Arbeitnehmerverräter wie die Gewerkschaften !

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