Bild: Ukrainisches Verteidigungsministerium
Bild: Ukrainisches Verteidigungsministerium

Will Kiew einen Krieg mit Russland provozieren?

Grenzverletzungen, unbelegbare Anschuldigungen, ethnisch bezogener Hass und nun auch wüste Beleidigungen gegenüber Russlands Präsidenten Wladimir Putin durch den ukrainischen Außenminister Deschizja - an Provokationen aus Kiew gegenüber Russland mangelt es derzeit absolut nicht. Doch um Rabatte bei den Gaspreisen betteln ist immer noch drin.

Von Marco Maier

Panzer der ukrainischen Armee drangen kürzlich auf russisches Territorium vor, ebenso Kampfflugzeuge und Militärhubschrauber. Dies war die Kiewer Antwort darauf, dass Russland dem Drängen der NATO auf einen umfangreichen Truppenabzug an der Grenze zur Ukraine nachgegeben hat. Das russische Außenministerium teilte nun mit, dass Russland alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um weitere Verletzungen der russischen Grenze durch die Ukraine zu unterbinden. Indessen forderte der Gouverneur von Dnepropetrowsk, Igor Kolomoisky, dass die Ukraine die Grenze zu Russland mit elektrischen Zäunen und Landminen absichern solle.

Ebenso beschuldigt man in Kiew regelmäßig die russische Regierung, sie würde die Volksmilizen im Südosten der Ukraine militärisch unterstützen, obwohl sich diese nicht auf diesen Schritt einlassen würde da die Risiken einer direkten militärischen Intervention viel zu groß sind. Wenn nämlich Russland Truppen nach Donezk und Lugansk schicken würde um die Gegner der nationalistischen Führung in Kiew zu unterstützen, könnte dies zu einem Krieg führen, den Moskau garantiert nicht will.

Weiters findet durch die Vertreter der ukrainischen Interimsregierung eine Aufstachelung zum ethnischen Hass statt, indem immer wieder gegen "die Russen" und "die Moskali" gehetzt wird. Als beim Pogrom von Odessa (bei dem Kolomoisky wohl eine Rolle spielte) über 100 Menschen vom aufgestachelten Mob grausam ermordet wurden, jubelten nicht wenige Vertreter der Kiewer Junta und Parlamentsabgeordnete. Auch der Krieg gegen die eigene Bevölkerung wird von der neuen politischen Führung und deren Handlanger weiter vorangetrieben. Spekuliert man in Kiew vielleicht sogar darauf, dass Präsident Putin sein Bekenntnis zur Schutzmacht Russlands für alle Russen außerhalb des russischen Territoriums in die Tat umsetzt?

Nun erfolgte die nächste Provokation aus Kiew, als der ukrainische Außenminister Andrej Deschizja vor der russischen Botschaft in Kiew Präsident Putin vor laufenden Kameras mit übelsten vulgären Ausdrücken beschimpfte - um danach ungeniert um Preisrabatte beim Gas zu betteln. Und das ist jener Regierungsvertreter, der sozusagen das Gesicht der Ukraine im Ausland darstellt.

Beinahe könnte man anhand des Gesamtbildes meinen, dass die Kiewer Oligarchenriege einen Krieg mit Russland provozieren möchte. Anders sind derartige Entgleisungen kaum erklärbar. Beschämend ist es, dass diese Truppe auch noch von der EU und den USA unterstützt wird, wodurch sich diese in ihren Taten auch noch bestätigt fühlen das Richtige zu tun.

8 comments

  1. Man kann den Langmut der russichen Regierung nur bewundern. Ich glaube nicht, dass die Urheber, nämlich die USA, in diesem Fall so lange stillhalten würden. Eigentlich hoffe ich, dass die russ. Regierung etwas auf der Geheimdienstseite gegen diese Provokateure unternimmt. Es dürfte doch nicht so schwer sein, diese auszuschalten. So wie die USA ihre unliebsamen Bankster ausschaltet oder selbstmordet. Ich gehe davon aus, dass dieser Psychokrieg von der NATO(D) iniziiert oder durchgeführt wird. Damit sich Steinmeier wieder betroffen zeigt. 

  2. Aussenkasper "Brülli Steinbeisser" kann jetzt wieder sein teuflisches Neusprech einsetzen und faschistische Kriegsbetreiber als "besonnene Friedensengel" bezeichnen. Die stetig wachsene Anzahl besorgter Menschen wird er erneut als "wahre Kriegstreiber" niederbrüllen.

  3. Die aggressive Politik der amerikanisierten Ukraine wird auf Weisung Washingtons intensiviert. Amerikas Wirtschaft schwächelt, innerpolitische Spannungen nehmen zu, und das Finanz-Rüstungskapital lechzt nach mehr Profit. Um diesen Problemen Abhilfe zu verschaffen, geht das am Günstigsten mit einem Krieg. Russland „wagt“ es neutral zu bleiben, möchte auch im eigenen Interesse weltweiten Frieden (denn es hat  wie jedes Land  auf dieser Welt auch Probleme genug) und verstößt damit gegen die Wolfowitz-Doktrin, indem es sich nicht an die Weisungen Washingtons hält. Jedes Land, welches sich den kriegslüsternen Interessen der USA Regierung nicht unterwirft, stellt eine Gefahr amerikanischer Interessen dar. So leicht entstshen dann Kriegsgründe. Und so arbeitet die CIA in der Ukraine eng mit der NATO an Kriegsplänen gegen Russland, um o.g. Profit zu erhöhen und endlich die NWO zu etablieren.

    Die „neue“ Ukraine, die militärisch auch weiterhin gegen die eigene Bevölkerung vorgeht, verletzt auch zukünftig in provokativer Art und Weise die russische Grenze zu Land und in der Luft. Im Interesse des Friedens in Europa muss Russland seine Grenzen scharf bewachen und gleichzeitig auf ukrainisch (amerikanische!) Provokationen gebührend antworten können. Für die umsichtige defensive Politik verdienen Präsident Putin, Außenminister Lawrow und andere verantwortungsbewusste Politker Russlands uneingeschränkten Respekt und Anerkennung!

  4. Putin hat längst erkannt, dass die NATO ihn zu einem Einmarsch in die Ukraine bewegen will, nur klappte dieser Plan mit den bisherigen Methoden irgendwie nicht. Also versucht man es mit immer agressiveren Strategien.

    Es würde mich nicht wundern, wenn Putin seinerseits die NATO in ihre eigene Falle stolpern lassen will, um der restlichen, von der USA noch nicht korrumpierten, Welt nochmals zu zeigen, dass die NATO ein Agressor ist. Putin versteht was von Philosophie, der Westen versteht nur was von Psychoterror.

  5. Die faschistische Oligarchen-Junta in Kiew wurde mittlerweile von den US-Geheimdiensten instruiert, wie sich mittels fortwährend eskalierender Provokationen und einer barbarischen Agression gegen die Bevölkerung der Ostukraine Russland zu einem militärischem Eingreifen genötigt wird.

     

    Die liefert dann den Vorwand für die Stationierung von  NATO-„Friedenstruppen“.

     

    Für das Regime jedoch bleibt die eigene Bevölkerung ein unberechenbarer Faktor. Viele pro-westlich orientierte Bewohner werden schnell erkennen, wie  sie von westlichen Finanzinteressen instrumentalisiert wurden und dass an eine Hebung des eigenen Lebensstandards nicht zu denken sein wird. Hinzu kommen die ethnischen Unterschiede in einem Mehrvölkerstaat und vielerlei verwandtschaftliche und kulturelle Verbindungen nach Russland hin. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Kalkulierbarkeit der eigenen Streitkräfte aus.

    Nur mit Söldnern und ausländischen Besatzungstruppen wird sich der eigene Machterhalt auf Dauer nicht erreichen lassen, wie uns z.B. die Erfahrungen aus Irak und Afghanistan lehren.

  6. Wir, als Deutsche und zwar alle Deutsche, haben hier und heute eine ganz wesentliche Bestimmung zu erfüllen.

     

    Die Aufgaben bestehen darin, dass wir uns auf keinen Fall in einen kriegerischen, inneren Konflikt und auch auf keinen äußeren einlassen, oder uns hinsichtlich handelnd beteiligen, sondern den Frieden auf der ganzen Welt fördern und bewahren.

     

    Eine Bestimmung, die für uns Alle gilt, ist, hier und heute, als reale und prioritäre Aufgabe zugedacht, damit wir allen leidenden Völkern, eine realistische und zeitnahe Aufklärung, der  gesamten Verbrechen an der Menschheit, vor Augen führen.

     

    Diese sind unsere wirklichen Hauptaufgaben, alle Menschen,- Völker- und Rechtsverletzungen, aufzuzeichnen und in ein klares Licht zu stellen, damit es für alle Menschen realisierend und erkennbar, sowie nachvollziehbar ist, um den Wandel der Umkehrung zu verwirklichen.

     

    Wir Alle, brauchen und wollen keine Kriege, sondern Frieden und Freiheit, für ein wohl gesonnenes Miteinander.

  7. proRussenTroll

    Wer ist Kiew? Ihr könnte die Kriegstreiber ruhig beim Namen nennen! 

    • Nun, die deutsche Sprache bietet die Möglichkeit, Dinge derart zu umschreiben. So steht bei der Phrase “pro Kopf” jeder “Kopf” sinnbildlich für einen Menschen. Ebenso drückt die Benennung der Hauptstadt eines Landes sinnbildlich deren Regierung. aus. ;)

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