Roland Düringer: Brief an Finanzminister Spindelegger

Roland Düringer, Kabarettist und Aussteiger, hat sprichwörtlich die Nase voll. Seit Januar 2013 versuchte er sich nach und nach aus dem System zurückzuziehen. Dabei will er weitestgehend auf alle Annehmlichkeiten verzichten, welche uns vom System abhängig machen. Nur sein Notebook und das Internet benötigt er wirklich um seine Einträge in das Videotagebuch zu stellen. 

Können sie sich vorstellen ohne Auto, TV, Radio, Printmedien, Supermärkte oder dem Plastikgeld auszukommen? Für Roland Düringer war es sicher auch nicht einfach, auf all diese Dinge die uns angeblich das Leben so versüßen zu verzichten. Nach und nach gelang ihm jedoch dieses Kunststück und er gewann ein Stück Freiheit zurück!

Es gibt natürlich Dinge, die auch an Roland Düringer nicht vorübergehen. Die Finanzmisere der Hypo-Alpe-Adria und die Zuständigen, die sich aus der Verantwortung stehlen wollen, stoßen Düringer sauer auf. Genauso wie wir alle ist er an einer lückenlosen Aufklärung des Finanz-Krimis interessiert, und setzt sich daher für einen Untersuchungsausschuss ein. In einem Brief an Vizekanzler und Finanzminister Michael Spindelegger bekundet er seinen Unmut und ruft mit Nachdruck dazu auf, die Verantwortlichen zu finden und sie an einer Lösung zu beteiligen. Denn wir österreichischen Steuerzahler sind diejenigen, die mit Sicherheit nicht mit der Pleite in Verbindung zu bringen sind. Dennoch würde die finanzielle Last auf uns zurückfallen.

 

Betreff: Unser Steuergeld

 

Werter Herr Dr. Spindelegger,

so wie vielen anderen Steuerzahlern liegt auch mir seit geraumer Zeit etwas im Magen, etwas wirklich schwer Verdauliches: Die Hypo Alpe Adria International AG. Hier scheint ja einiges ganz schön schief gelaufen zu sein, obwohl ich den Verdacht hege, dass es für so manchen ganz gut gelaufen ist und leider auch noch weiterhin gut laufen, vielleicht sogar zu einem glücklichen Ende kommen wird – glücklich deswegen, weil nicht zur Verantwortung gezogen. Der beste Bankraub ist ja immer noch der, den keiner bemerkt. Für den Großteil der Bevölkerung allerdings ist es wie so oft wieder einmal schlecht gelaufen. Die Bürger müssen wohl wieder einmal bürgen, mit ihrer Arbeitsleistung und ihren kleinen Vermögen. Wir Steuerzahler werden für die Machenschaften der Gierigen bestraft und die Umverteilung von Fleißig zu Reich geht munter weiter. Es sei denn, es finden sich mutige Politiker, die endlich aufstehen, den Rücken gerade machen und das tun, wofür wir sie bezahlen: den Menschen im Lande zu dienen, Entscheidungen zum Wohle der Bevölkerung zu treffen und bereit zu sein, die richtigen Fragen zu stellen:

Warum, zum Beispiel, werden nicht alle für die Kreditvergabe und die ordentliche Geschäftsführung der Hypo Alpe Adria Verantwortlichen, die Vorstände und Aufsichtsräte, geklagt und zur Rechenschaft gezogen?

Warum wird einem heimischen Schuhfabrikanten von Seiten der Finanzmarktaufsicht der Prozess gemacht, bei diesen Machenschaften aber offenbar ein Auge zugedrückt?

Welche Banken, Finanzinvestoren und Hedgefonds kassierten als Gläubiger seit der Verstaatlichung unsere Steuergelder und werden noch weiter kassieren?

In welchem Ausmaß hat die Raiffeisen Gruppe davon profitiert?

Warum haftet die Bayrische Landesbank nicht für die Vollständigkeit und ordnungsgemäße Bewertung der Bilanzpositionen in der Übergabebilanz? Wurde diese Klausel im Übernahmevertrag im Tausch gegen schlechtes Geld gestrichen?

Warum lassen wir uns jetzt unter anderem von einem ehemaligen Investmentbanker namens Dirk Notheis um teures Geld beraten – jener Herr, der damals die Bayrische Landesbank im Rahmen der Verstaatlichung beraten und damit uns über den Tisch gezogen hat – einem "Experten" also, gegen den in Deutschland wegen Beihilfe zur Untreue in einem ähnlichen Fall ermittelt wird?

Und vor allem: Warum konnte ein damaliger Finanzminister eine "geschminkte Leiche" wie die Hypo auf unsere Kosten zurückkaufen? Von welchem Teufel wurde er damals geritten? Wer oder was hat ihn dazu getrieben? In wessem Interesse geschah diese Blitzaktion, hatte vielleicht Raiffeisen die Hände im Spiel? Immerhin gewähren sie dem „pflegebedürftigen und politikverdrossenen“ Josef Pröll seither ja Unterschlupf.

Herr Dr. Spindelegger! Als höchster politischer Vertreter in abgabenrechtlichen Angelegenheiten sollte es Ihr Interesse sein, weil Interesse aller Staatsbürger, diese Causa aufzuklären, die Schuldigen, Mittäter und Profiteure zu finden, bereits geflossene Steuerzahlungen bis zur Zieladresse zu verfolgen und weitere Zahlungslasten der Bevölkerung in dieser schändlichen Angelegenheit zu verhindern. Wenden Sie weiteren Schaden ab und lehnen Sie einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss nicht länger ab. Dienen Sie nicht weiter den Finanzhaien, ihren Verbündeten und den schwarzen Schafen ihrer Zunft, sondern uns, denen Sie verpflichtet sind. Lassen Sie es nicht zu, dass unser Glaube an den Rechtsstaat und die Demokratie endgültig erlischt.

Für viele Menschen in diesem Land wird es, nach und nach, enger und enger und sie haben die Schnauze gestrichen voll. Verhindern wir, dass ihre Wut eines Tages auch unsere Strassen heimsucht und der Staat sein wahres Gesicht zeigen muss: Die Diktatur.

Ich selbst habe mich einer parteiunabhängigen Bürgerinitiative angeschlossen, in der wir die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Causa Hypo fordern. Denn wer ein Problem erkennt und nichts dagegen tut, ist selbst ein Teil des Problems.

Ich hoffe auf eine weise Entscheidung ihrerseits, dadurch bliebe uns das Kasperltheater eines "Weisenrates" erspart.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Roland Düringer

Kasten 10.3.14

 

PS: Und falls ihnen bei Gelegenheit Herr Faymann über den Weg läuft, sprechen sie ihn bitte darauf an und versuchen sie auch ihn auf die Seite des Volkes zu ziehen.

 

Roland Düringers Videotagebuch: www.gueltigestimme.at

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Informationen und den Link zur Petition betreffend Aufklärung des Hypo-Alpe-Adria- Finanzdebakels finden Sie hier.

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54 Kommentare

  1. LIeber Herr Düringer,

    gut geschrieben. Viele sind ja bis heute der Meinugn das uns das alles dieser böse Dr. Haider eingebrockt hätte. Dieser hat jedoch eine relativ gesunde Bank verkauft, die Bayern haben die Bilanzen und die Bank geprüft und gekauft. Danach hat man diese mit Krediten in unverantwortlicher Höhe in den Tod getrieben nur um Bilanzwerte in die Höhe zu treiben, Bonis zu verdienen und den Bürger zu melken.

    Danach hat unser lieber Herr Ex Finanzminister Pröll ohne Not und auch ohne Drängen der Bayern die Bank völlig überraschend und ohne Grund notverstaatlicht. Die Mähr das ansonsten Kärnten in die Insolvenz geschliettert wäre – glaubt nicht mal mehr der derzeitige SPÖ Landeshauptmann Kaiser. Erst nachdem die Bayern LB und das Land Bayern in Konkurs gegangen wräe hätte auch Kärnten geblutet. OK damit hätte ich dann als Steuerzahler leben können – wobei ich vermute das ich das nciht mehr erlebt hätte.

    Aber Hauptsache wir spucken einem Toten ins Grab hinterher, das hatten wir ja auch schon bei Dr. Zilk der nach seinem Tod plötzliche ein Stasi Mitarbeiter gewesen sein sollte.

    Ich hoffe das Ihr Schreiben so viel Wirbel erzeugt das man Ihnen Antworten muss. Einem unbekannten und somit nicht relevanten Steuerzahler würde man dies ja ohnedies nie. Aber einem Prominenten der täglich vor Publikum und somit vor Wählern steht, der noch dazu auch seine TV Zeit seien Zeitungsartikel bekommt und somit die ihm zuständige Aufmerksamkeit erhält, den wird man hoffentlich nicht ignorieren können.

    Ich verharre der Dinge und hoffe das SIe etwas bewirken können.

    lg

    Horst Bühringer

    1. Auch wenn es einige noch immer nicht wahr haben wollen- ja, der Hauptverantwortliche an dem Desaster in Kärnten und der Hypo Alpe Adria ist die vom Himmel gefalle Sonne.

      Das sich im Nachhinein unsere speziellen Politiker auch nicht mit Ruhm bekleckerten, ist unbestritten.

      Nur den Weg dorthin sollte man nicht vergessen.

      Und dieser pathetische Blödsinn von wegen einem Toten ins Grab spucken- das Getane eines Menschen ist und wird nach seinem Tode weder besser noch schlechter.

      1. @ hr. bühringer

        auch wenn sie das nicht gerne hören: es war die Haider-Bank und alle Kärntner haben ihren 100´er davon erhalten. verschonen sie uns mit ihrer heiligen-verehrung dieser vom himmel gefallenen sonne, es war denn dann doch eine schwarze sonne.

         

      2. dann sagen sie mal was an diesen beiden Listen falsch ist!

         

        https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=272378249595033&id=243303882502470

        https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=272378249595033&id=243303882502470

        die erste zeigt wie die Haftungen vor und nach dem Pröll Debakel waren. Hier stand nach dem Verkauf von Haider das Land Kärnten sehr weit hinten. Völlig unwahrscheinlich das hier das Land je einen Euro zu zahlen gehabt hätte.

        Die zweite zeigt warum Ex Finanzminister Pröll so sehr die Notverstaatlichung wollte um die Gläubiger zu schützen. Raiffeisen, Bawag/PSK, Allianz usw. werden ihm schon die Argumente geliefert haben, Raifffeisen sogar einen Job als Belohnung gegeben..

        Somit erkären sie mir nun bitte das Fehlverhalten in dieser Causa von Dr. Jörg Haider – und er hat mit Sicherheit auch viele Fehler gemacht. Aber das uns die HYPO 20 Mrd kostet ist definitv nicht auf seinen Mist gewachsen.

         

    1. Herr  Kubicka !

      Ihren Kommentar kann ich mich voll und ganz anschliessen.

      Ganz genau meine Meinung!!!!!!!

      Gruss ,

      Hubert Großsteiner

  2. Sehr geschätzter Roland Düringer,

    ein wunderbar schnittiger und sehr treffender Brief! Ich hoffe das dieser Brief auch auf herkömmlichen Postweg an den FM zu persönlichen Handen mit Rückschein gesendet wird!!!

    Das würde Hr. Spindelegger die Gelegenheit bieten den Brief nicht nur zu lesen sondern ihn auch im warsten Sinn des Wortes begreifen zu können. Es wäre an der Zeit!

    Schönen Gruß!

     

  3. werter herr dürringer; ich empfehle ihnen aber auch herrn spindelegger sich über die ws: "WISSENSMANIFAKTUR" ÜBER DIE WELTWIRSCHAFT ZU INFORMIEREN BERVOR SIE MIT MELDUNGEN AN DIE ÖFFENTLICHKEIT TRETEN, DIE leider sehr dünnes kabarettprogramm zum ausdruck bringen. MLG:

    1. Sehr geehrter Hr. Istvanits!

      Als kenner der Wissensmanufaktur müssten sie den Ausspruch "…die Umverteilung von Fleißig zu Reich…" im ersten absatz doch kennen! Ich vermute Herr Düringer kennt die Webseite…ob die Parallele nur ein Zufall ist kann ich nicht beurteilen…Mfg

  4. Lieber Hr. Düringer lieber Roland

    wir hatten schon einmal miteinander kurz geplaudert.
    Danke für den Mut hier als Künstler sich mit solch einem Brief an die Öffentlichkeit zu wagen.
    Doch was nützt es die Systeme arbeiten ohne den Büger – es gibt keinen einzigen Angeklagten – es gibt keine "Chance" das Geld zu retten. Ich befürchte es wird irgendwann dem Volk zu bunt werden und schon ist der Bürgerkrieg unser nä. Thema.  – ich teile gerne

     

  5. Danke Herr Düringer für diese Worte! Behinhaltet alles was es hierzu zu sagen gibt! Und bitte ihr lieben Österreicher bewegt euch endlich und tut was!

  6. Sehr geehrter Herr Düringer,

    Ich als "Normalobürger" und braver Steuerzahler würde es sehr begrüßen, würden Sie die Zeit finden bzw. die Gelegenheit bekommen,  jene Fragen direkt an betroffene "Vertreter des Volkes" zu richten.

    Es gäbe mit Sicherheit auch einen neuen Quotenrekord, sollte jene Parlamentssitzung live im ORF übertragen werden.

    Vielen Dank für Ihr Engagement!

     

  7. Lieber Roland,

    leider sehr treffend!

    Unsere Politiker haben anscheinend die große Gabe einfachste, soziale und zwischenmenschliche Grundwerte zu ignorieren. Man sieht was dabei heraus kommt! Und das ist leider nicht nur bei der HypoAlpeAdria der Fall!

    Unsere Politiker vergessen in manchen Aufgabenbereichen das sie einen Auftrag bekommen haben. Leider fühlen sich viele Politiker nicht einmal angesprochen. Was kann jeder einzelne tun? Wie kann das Volk wieder gehört werden? Die Schlussfolgerung ist eigentlich ganz einfach. Die Politiker sollen mit den Menschen, von denen sie gewählt wurden und die unsere Bevölkerung wiederspiegeln, viel mehr kommunizieren.

    Liebe Politiker, denkt darüber nach! Vielleicht bekommt Ihr dann wieder ein Gefühl für Euer Volk!

    Dir lieber Roland herzlichen Dank für Deine treffenden Zeilen.

    Beste Grüße

    Volker Kant

  8. Geschätzter, der das sagt was viele denken.

    Als "selbst und ständig" tätiger (seit 25 Jahren) der seinen Beitrag leistet kann ich mich diesen Worten und dem Apell nur anschließen und darauf hoffen mehr Personen stehen auf und lassen es nicht einfach so weiter laufen denn es geht devinitiv berg ab!

    *kopfschüttelnd*

     

  9. Im Großen und Ganzen sicher richtig, allerdings die Aussage "von fleißig zu reich" stoßt mir sauer auf. Da wird wieder einmal der Klassenkampf geschürt, denn diese Aussage impliziert doch, dass fleißig gleich arm ist und reich gleich faul. Und das ist ja wohl einfach schlichtweg falsch, meinen Sie nicht?

    1. sehr geehrter hr. kaltenegger – nein, geld ist nicht alles, aber ihre ansage empfinde ich als hohn all jenen gegenüber, die tag tägl. mit minimalsten finanz. mitteln ums überleben kämpfen müssen – viell. nehmen sie einmal die dunkle sonnenbrille ab um zu meiner anschauung zu gelangen  

    1. Jaaa! Leider schon ! vor allem, wenn man zu wenig davon hat. Oder zahlen sie ihre miete, strom, essen, schuhe, arzt, etc mit luft? Ich sagte früher auch immer, geld ist nicht alles. Aber nun weiss ich, dass es ja doch alles ist.

  10. Hallo

    ich bin politsch neutral und versuche mich aus diesen Belangen raus zu halten. Das System rennt gegen die Wand und das immer schneller. Wir haben schon in den 90er Jahren diesen Weg eingeschlagen und jetzt haben wir die Auswirkungen davon. Es dauert nimmer lange und das System vernichtet sich selber. Ich hoffe das kein Krieg kommt denn da würden wieder Menschen gut verdienen und viele sterben. Jeder Selbstständiger muss für seine Firma gerade stehen wenn er Schiffbruch erleidet und das sollte auch bei den Banken sein. Das Geld muss mit Regeln gehindert werden das es sich selber vernichtet, sonst wird das nichts. Die EU ist gefordert. Nur auch dort herrscht die Gier nach mehr. Mehr Geld und Habgier. Wir stehen kurz vor den 1930er Jahren. Auch damals war es so. Die Zeiten stehen mal auf Krieg und dieser ist nicht mehr zu verhindern. Sehen wir ja schon in der Ukraine. Wir können nur beten das wir den nächsten Krieg überleben.

    1. lieber gerald – vom anfang  zum heutigen tag ist in der dokumentierten menschheitsgeschichte nachzulesen, dass eine jegliche friedensphase schon viele 100 000 mal, egal in welchem kulturkreis, so verläßlich wie die sonne auf u. untergeht, immer wieder durch krieg abgelöst wurde – krieg u. frieden, glück u. unglück, lachen u. weinen ist ein gesetz dieser welt, dem ist nicht zu entkommen, da hilft auch kein weglaufen – l.g.

  11. Lieber Herr Düringer und alle die mitschreiben,

    grundsätzlich stimmt das natürlich was geschrieben wird. ABER: glauben Sie wirklich das irgendein Politker jemals auf die Idee kommen würde und seine sogenannten "EIER" in die Hand nehmen würde um etwas wirklich wichtiges zu bewegen. Was wurde uns bei den Wahlen versprochen? und was wurde davon bis jetzt umgesetzt?. Ich persönlich bin 100% überzeugt das mehr als die Hälfte der in dem Ausschuss sitzenden Personen sich gegenseitig unterstützen und ihre sogenannten "Schäfchen" im trockenen haben möchten. Korruption und Freunderlwirtschaft wurde immer schon gelebt und wird auch weiterhin bestehen bleiben. Es gibt sehr wenig Politiker die sich mit voller Hingabe einsetzen – Warum? – weil sie nicht mit ihrem Eigenkapital haften müssen. Es wird hier mit Geld gearbeitet welches nicht den Personen gehört – eingebracht hat es der Steuerzahler – sprich jener der einer wertschöpfenden Tätikeit nachgeht. Solange diese Personen (Politker, Bänker,..) nicht unter voller Kontrolle sind und alles an die Öffentlichkeit kommt, wird sich nichts ändern.

    Mein Vorschlag (sicher etwas gewagt): Alle Personen welche es sich leisten können, hören sofort auf zu arbeiten und beziehen Arbeitslose und die Privateinlagen und Girokonten werden abgerufen und das Geld unter die Matratze gelegt. Naja wie gesagt vielleicht etwas zu gewagt – aber eine Idee 🙂

  12. ~~Man sollte sich die Zahl 19.000.000.000 mal so vorstellen: Das sind € 5.165,85 für jeden österreichischen Haushalt! Heizkosten für mehrere Winter. Eine mehrwöchige Weltreise mit der ganzen Familie. Ein Jahr Privatschule. Ein Auslandssemester. Studiengebühren für das ganze Studium und noch ein Semester WG-Miete. Eine kleinere Wohnungssanierung. Eine halbe bis ganze Jahresmiete. Ein gebrauchter Kleinwagen. Lebensmittel für 1-2 Jahre für eine 4-köpfige Familie.

    1. @christian h.: für den Hr. FM ist € 5165,85 monatlich nur ein Teil seines Einkommens… nochmal: MONATLICH… dem und dergleichen sind wir doch schon lange wurscht… leider

  13. Geschätzer Roland Düringer,

    auch wenn ich kein großer Fan Ihrer schauspielerischen Tätigkeit bin, so muß ich schon sagen, Sie sprechen mir mit Ihrem Schreiben aus dem sehr geschwächten Steuerzahler-Herzen.

    Und auch wenn heutzutage scheinbar nur noch Verbrechen im großen Stil Sinn macht, weil Straffreiheit, so möchte ich zwischendurch einmal zu einer Gedenkminute aufrufen:

    "Bitte lassen Sie uns alle nicht vergessen: wir gehören zu den reichsten Ländern der Welt und es gibt MIllionen Menschen denen es an Trinkwasser oder einem Dach über dem Kopf fehlt."

    Und auch wenn das unsere Politiker nicht besser macht, so sollten wir im Zeitalter von WWW und Co das Ganze wohl auch globaler sehen.

    Und hier zählt nun mal immer noch: Der Stärkere gewinnt.

    Aber auch im schließe mich dem Aufruf an unsere Politiker an:

    "Rückgrad schadet nicht!"

     

    Mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Woche (nicht nur finanziell)

     

    Alexandra Niedermair

     

     

     

    1. Liebe Alexandra,

      man(n)/frau soll sich nicht täuschen.

      Im 2. reichsten Land der Welt – in Grossbrittannien – hat mussten sich die TAFELN, das sind gemeinnützige Hilfsorganisation, die Lebensmittel, die Lebensmittel an Bedürftige verteilt VERDREIFACHT. In Österreich.

      Die Statistik Austria gibt (Stand 2009) für Österreich eine Zahl von 1 Mio. Hilfsbedürftigen an, also Menschen, die an der Armutsgrenze leben. Etwa 25 Prozent von ihnen sind Kinder.

       (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tafel_%28Organisation%29#.C3.96sterreich)

      1 Million Hilfsbedürftige in einem Land von rund 8,5 Millionen! Da muss man sich Fragen WO dann der Reichtum von dem Du sprichst konzentriert ist!

      Ich persönlich kenne Fälle wo alleinstehende Mütter mit 2 Kindern in ÖSTERREICH 5 x pro Woche von Erdäpfel und Butter leben – und das in einem "der reichtsen Länder der Welt". Jetzt kann man sich vorstellen, wie es anderswo sein muss. Allerdings läuft dann in so einem Land – in ÖSTERREICH – gewaltig was falsch. Und wenn Mietpreise jetzt erhöht werden, die Lohnentwicklung jedoch verhindert wird, dann muss man sich fragen WEM nützt das? Wem nützt es, wenn die Waren die produziert werden, von der Mehrheit der Menschen nicht mehr gekauft werden können? Wem nützt es, wenn 1% der Weltbevölkerung, 90% des Reichtums anhäuft? Ist das zivilisiert? Ist das was wir wirklich alle wollen?

  14. Lieber Herr Düringer, das ist allen Bürgern aus der Seele gesprochen, endlich einer der sich traut die richtigen Worte zu schreiben.

    Mit freundlichen Grüssen

    Annemarie Jirovetz

  15. Danke für die ehrlichen Worte ihr Brief spricht mir aus der Seele viele Menschen in unserem Land haben nicht mehr für das Notwendigste Geld nicht mit uns wehren wir uns doch einmal ..

  16. Jaja. Immer feste drauf. Und was ist, wenn der Herr Düringer krank wird? Nimmt er dann unser SOZIALSYSTEM, das wir ALLE bezahlen, in Anspruch? Was für eine einseitige Darstellung des GANZEN. >>>> Unfassbar … wie die Intelligenz der Menschheit zusehend schwindet. Sehr beängstigend.

  17. Ich verstehe diese Aufregung wegen dieser HYPO Alpe Adria Bank nicht. Versteht es doch endlich !! – es kann und darf keinen Untersuchungsausschuss geben – bei diesem würde herauskommen, daß Faymann und Spindelegger und auch andere Politiker schon über Jahre auf den Gehaltslisten der Offshore Banken unserer heimischen Banken stehen UND es würde das Schmiergeld auftauchen, daß sie für die Rücknahme der HYPO von Bayern kassiert haben – bevor die Beiden dann ins "Hefn" gehen lösen sie eine Kettenreaktion aus, die das halbe Parlament, egal welche Fraktion, leerräumt – dann gibt es gar nicht mehr genug Abgeordnete für einen Untersuchungsausschuss. Also, es ist wie bei der Mafia, den letzten beißen die Hunde und das sind wir, damit die Schlippsträger weiterhin Kasperl und Strolchi spielen dürfen – gewöhnt euch daran – lange dauert es ohnedies nicht mehr, dann ist dieses Geldsystem am Ende. Es freut mich jedoch ungemein, daß es in Österreich offensichtlich immer mehr Bürger gibt, die nicht alles so hinnehmen wollen, wie es die ehrenwerten Herren im Parlament im gegenseitigen Kuhhandel ausschnapsen. Bin ich nicht mehr allein ! 

    1. Ja….. dies sind weise Sätze und nicht zu vergessen, dass ein Untersuchungsausschuß auch überhaupt nichts bringt denn ein solcher Ausschuß hat doch noch nie zu etwas geführt oder!!!

      Die werden sogar eingesetzt, damit es nicht vor Gericht geht, denn dann könnte man nicht mehr sagen:

      "ICH ENTSCHLAGE MICH DER AUSSAGE"

      Unsere Obrigkeit ist schon so miteinander Verschatelt dass keiner mehr dem anderen ein Auge auskratzt, nur gelegentlich werden dem Volk kleine Happen zugeworfen damit es so aussieht als tut man was…..

       

    2. Dass es immer mehr Bürger gibt, die politisch informiert ( zumindest "grundinformiert um den Ernst der Lage zu verstehen ) sind und sich auch nicht alles gefallen lassen hängt damit zusammen, dass sie nicht mehr allein sind 😉

      Der Fortschritt des Wissens verläuft ja in den letzten Jahren extrem steigerend… Es verdoppelt sich quasi in einer immer kürzeren Zeitspanne. Nun sind wir an einem Punkt an dem langsam die Mehrheit der Bevölkerung, allgemein und besonders in Europa, beginnt die Welt als "ganzes" zu verstehen.

      Das wird auch dauern, aber auch immer flotter und diese Grundgedanken eines gerechten allgemeinen Umgangs wurzelt sich langsam fest und beginnt zu gedeihen. Wenn man die letzten fünf Jahre in Österreich nochmal genau durch den Kopf gehen lässt, kann man klar erkennen wie immer mehr "Verdrehtes" aufgedeckt wird, Leute sich nicht alles gefallen lassen und und und . Vor fünf Jahren noch mit oft enttäuschendem Ergebnis aber 2014 zum Beispiel war es uns möglich das neue Saatgutgesetz zu vereiteln, was ein EXTREM wichtiger Schritt war. Sonst würden wir wohl auch bald auf Monsantos Gen-Technik Feldern ein zweites Amerika hochzüchten.

      Ich scheife ab … Worauf ich hinauswollte ! Peditionen und Initiativen haben mittlerweile oft Wirkung und wie der Herr Düringer mit gutem Beispiel vorrangegangen ist punkto Bürgerinitiative. Obendrein seine prominente Stellung ausnutzt… beschleunigt ein gesamtes Umdenken.

      Ich frage mich allerdings, obs nicht möglich wäre einen Untersuchungsausschuss mit einem Volksbegehren zu erzwingen ? Wenn so etwas über den Herrn Düringer laufen würde, wäre es publik genug um nicht einfach unterm Tisch verschwinden zu können und über 100.000 Unterschriften bekommt man dafür locker im Moment… Oder direkt ans europäische Parlament via Pedition? Aber ich stelle mir die Dinge oft zu einfach vor 😛

  18. ~~Hallo Herr Düringer,

    ich habe ihren Brief an den Finanzminister gelesen und stimme ihnen in allem zu. Da ich schon am 13. Februar einen kurzen Brief an ebendiesen geschrieben habe und kurze Zeit später auch eine Antwort darauf bekommen habe und kann sie beruhigen, da mir versichert wurde (siehe 2. Absatz), dass es „keine Tabus geben“ wird, bei der Klärung der Umstände   …

    Ich hoffe ich konnte ihre Bedenken dadurch zerstreuen.

    Beste Grüsse
    Johann Georg Seidenbusch

    Von: Post, I-8 [mailto:[email protected]]
    Gesendet: Dienstag, 04. März 2014 09:54
    An: [email protected]
    Betreff: Ihr Schreiben betreffend Hypo Alpe Adria

    Sehr geehrter Herr Seidenbusch!

    Bezugnehmend auf Ihr E-Mail vom 13. Februar 2014 die Hypo Alpe Adria betreffend erlauben wir uns, Ihnen wie folgt zu antworten:

    Wie Sie den laufenden Medienberichten entnehmen können, arbeitet die österreichische Bundesregierung mit Hochdruck an einer Lösung des Falls Hypo. Unbestritten ist: Der Schaden für die Republik ist enorm und wir können den von Ihnen zum Ausdruck gebrachten Ärger absolut nachvollziehen.

    Doch seien Sie gewiss: Bei der Prüfung aller in Frage kommenden Möglichkeiten ist unser oberstes Ziel stets, den Schaden für die österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler so gering wie möglich zu halten – dabei darf es keine Tabus geben.

    Um den „Fall Hypo“ lückenlos aufzuklären, bedarf es allerdings einer nationalen Kraftanstrengung – all dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass durch die Probleme der Hypo unsere Staatsschulden kurzfristig um einige Prozentpunkte nach oben schnellen werden. Jetzt Zahlen zu nennen, ist unseriös, weil die konkrete Ausgestaltung des Modells noch nicht feststeht.
    Die Hypo stellt allerdings einen Einmaleffekt dar, hat daher kaum Auswirkungen auf das strukturelle Defizit und ändert nichts am Vorhaben der Regierung, bis zum Jahr 2016 ein strukturelles Nulldefizit zu erreichen.

    Das Bundesministerium für Finanzen hat im Budget 2014 Vorsorge getroffen für die weitere Abwicklung der Hypo Alpe Adria. Ob das ausreicht oder weiterer Zuschussbedarf besteht, kann man derzeit noch nicht sagen, da die Ausgestaltung des Modells noch nicht fixiert ist.

    Um auf die immer wieder kehrende Kritik einzugehen, die Bundesregierung habe im Fall Hypo zu spät gehandelt, dürfen wir Ihnen abschließend einen kurzen Überblick über die Ereignisse seit der Angelobung der neuen Regierung geben:
    Die Bundesregierung löst jetzt die Probleme, die Kärntner Landespolitiker durch übertriebene Landeshaftungen dem Land eingebrockt haben.
    2013 haben Kanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger eine Task Force Hypo eingerichtet.
    Im Dezember 2013 wurde Michael Spindelegger als Finanzminister angelobt.
    Im Jänner 2014 legte die Task Force ihren Bericht vor.
    Im Februar wurden Verhandlungen mit Banken und der Statistik geführt, die zunächst kein Ergebnis brachten.
    Jetzt prüfen Task Force und Statistik Austria die mögliche Ausgestaltung einer Bad Bank-Lösung.
    Bis Ende März wird die Regierungsspitze eine Entscheidung über die weitere Zukunft der Hypo treffen.

    Die Situation ist für uns alle höchst unerfreulich und wir bedauern, Ihnen auf Grund der derzeitigen Lage, keine andere Mitteilung machen zu können. Wir sind jedoch bemüht, die Öffentlichkeit möglichst zeitnah über die laufenden Entwicklungen zu informieren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    BMF Kommunikation

    Von: Johann Georg Seidenbusch [mailto:[email protected]]
    Gesendet: Donnerstag, 13. Februar 2014 09:46
    An: '[email protected]'
    Betreff: Hypo Alpe-Adria-Bank

    Sehr geehrter Herr Minister Spindelegger!

    Die Entscheidung eine Bad Bank einzurichten kann ich nicht gutheißen!

    Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen (Staatsbürger) …  http://www.hypo-alpe-adria.at/015/home.nsf/id/574

    Dem ist nichts hinzuzufügen!!  http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1561422/Die-Profiteure-der-Kaerntner-HypoPleite – mit gesundem Hausverstand und einigermaßen normaler wirtschaftlicher Bildung und Kompetenz kommt man selber drauf, wo der Riegel vorgeschoben werden muß.

    Mit freundlichen Grüßen

    Johann Georg Seidenbusch
    Emmy-Woitsch-Weg 7
    A-4910 Ried im innkreis

    +43 7752 70758
    +43 680 9998920
    [email protected]

  19. Düringer,

    hättest du dich wirklich ausgeklinkt, dann hättest du weder von der Hypo etwas mitbekommen, noch hätten wir die Bewerbung deines Videotagebuches gecheckt. Nur würdest du dann langsam aus der Öffentlichkeit verschwinden und damit aus dem Blickwinkel des Geldes. Die Hypo ist nur ein kleiner Teiol des Problemes, denn der viel größere sind WIR selbst. Wir alle waren gierig, nicht nur die Hypo. Jeder hat Fonds gekauft und und und. Völlig dubios konstruierte Finanzprodukte, von denen nur ganz wenige wussten, wie sie funktionierten. All das war der Gier zu verdanken, die sich nun, unter anderem als Hypo verkörpert.

    Du selbst bist Teil dieser Gier, immer noch, obwohl du schon "besser" lebst als die meisten von uns. Einige Autos hast du ja noch und ein Riesenhaus ebenso, insoferne also viel mehr als die meisten von uns, nicht zu vergessen den haufen geld, den du immer noch verdienst und garantiert nicht verschimmeln lässt. Insoferne versuchst du zwar zurückzurudern, aber gehst halt den bequemen, leichten Weg. Man könnte es inkonsequent nennen und deshalb beeindruckt es nicht sehr.

    Nichtsdestotrotz bist du schon besser am Weg als ich, aber ich werde dir folgen 😉 wenn auch gezwungenermaßen konsequnter als du, einfach deshalb, weil ich jetzt schon viel, viel weniger besitze …

  20. Die Kammer der Wirtschaftstreuhänder machte am 26.2.2013 eine Umfrage zum Thema "Erfahrungen mit der Finanzpolizei":

    http://www.ots.at/anhang/OTS_20130626_OTS0140_id2.pdf

    Nach der Lektüre habe ich mich gefragt, weshalb man sich soetwas als Mensch, Staatsbürger und Unternehmer bieten lassen muss. Und ich habe mich auch gefragt warum bei der Hypo-Alpe-Adria kein Aufsichtsrat (Aufsicht!), kein Vorstand, kein Direktor, keine FMA, keine Finanzpolizei, kein Politiker – also NIEMAND zuständig sein soll? Die Finanzpolizei wendet Methoden an (siehe Umfrage oben .pdf-file), die an die Methoden der Polizei in der Zeit 1938-1945 erinnert.

    Spätestens im Jahr 2003 hätten sich in Bezug auf die Skandalpe sämtliche Kontrollorgane in Österreich sowie die Österreichische Justiz zuständig fühlen müssen.

    Denn wussten Sie etwa das:

    …. die Hypo-Alpe-Adria die fünftgrößte Bank in Österreich war?
    …. das Kulterer und Haider im Jahr 2000 gemeinsam bei Gaddafi in Lybien waren?
    …. das international gesuchte oder für Betrug verurteilte Leute wie Regis Possino, Amador Pastrana, Sherman Mazur, Raoul Berthaumieu alias Lee Sanders, Adnan Khashoggi und Rakesh Saxena Koessners WMP AG/GCB (General Commerce Bank) in eine sogenannte "boiler room enterprise"  verwandelten und das bereits im Jahr 2000?
    … 2003 US-Staranwalt Ed Fagan Herrn Kulterer und seine Bank wegen Insiderhandels, Betrug und Bilanzfälschung vor den Kadi zerrte?
    … Kulterer (der Jörg Haider zufolge der "Beste Banker Österreichs" war) 2004 innerhalb von 14 Tagen 328 Millionen Euro in den Sand setzte beim Versuch mit SWAPS zu handeln? Folge: Als "Bestrafung" wurde er seinen CEO Posten los und in den Aufsichtsrat der Bank befördert (!)
    …. Friedrich Flick 1947 bei den Nürnberger Prozessen zu 7 Jahren Haft verurteilt wurde und sein Sohn Friedrich Karl Flick, wird, um Erbschaftssteuer in Deutschland zu vermeiden, Österreichischer Staatsbürger wurde?  Folge: Kulterer wurde, ob seiner herausragenden Leistung bei der Hypo, Manager der Flick-Foundation und Verwalter des Flick-Vermögens.

    Zur Erinnerung: http://www.zeit.de/1994/43/ueber-alle-berge

    …. der frühere Kroatische General und Geldwäscher Vladimir Zagorek, der in Wien, auf Wunsch der Kroatischen Regierung wegen Veruntreuung von Staatsgeldern und einen riesigen Immobilienbetrugsfall in Istrien verhaftet wurde, ein prominenter Kunde der Hypo-Alpe-Adria Bank war?

    … Jörg Haider am 16. Mai 2007 in München den Verkauf der Hypo-Alpe-Adria an die Bayrische Landesbank besiegelte?

    … Tilo Berlin mit der Berlin AG und die Flicks Insiderhandel beim Verkauf der Hypo betrieben?

    … die "Skandalpe" und ihre Vertreter sich ständig mit Vertretern ultrarechter Gesinnung und deren Gedankengut suhlte? Sich an Jörg Haider anbiederte oder in Ivica Kostelic's Nazisagern aus 2003 keinen Grund sah, das Sponsoring einzustellen. Lauwarme Entschuldigungen reichten der Bank, die auch gerne die "Drei Tabakblätter" in Belgrad einheimste.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat doch "Saubermann" Haider immer von den "Braven und Fleißigen" in Österreich gesprochen – wen hat er damit wohl gemeint?

    Interessant auch was man 2007 schon alles aufdeckte: http://www.zeit.de/2007/25/Istrien

    Wäre das nicht schon längst ein Grund gewesen für die Österreichische Justiz tätig zu werden?

    Wenn man ein Organ wie die "Finanzpolizei" ins Leben rufen kann, das scheinbar ohne durch Gesetz beschränkte Befugnisse auskommt, ohne Grundrechte zu beachten Staatsbürger bedrohen, ängstigen und in ihrer Existenz gefährden darf – wenn es um gewöhnliche Bürger geht wohlgemerkt – dann erwarte ich mir umsomehr – das es Organe gibt, die sehr wohl zuständig für Banken und Großkonzerne sind und mindestens dort genauso hart vorgehen und prüfen, wie sie es bei den Bürger machen!

    Die Hypo – Angelegenheit erinnert vom Unvermögen staatlicher Autoritäten her gesehen stark an die Sache mit HSBC. Diese Bank darf ganz ungeniert weiterhin Geld waschen, in den USA, man weis von ihr, das sie das Sinaola Kartell in Mexiko, die Hisbollah und andere Terroristen finanzierte – ein US-amerikanischer Staatsanwalt meinte aber, HSBC sei "too big to jail" = das ist eine neue Justizkategorie, jetzt auch erhältlich in Österreich!

    Hier zum selber nachlesen: http://www.rollingstone.com/politics/news/gangster-bankers-too-big-to-jail-20130214#ixzz2tEzf2GxE

    "Had the US authorities decided to press criminal charges, HSBC would almost certainly have lost its banking licence in the US, the future of the institution would have been under threat and the entire banking system would have been destabilised."

    (Zitiert aus: http://www.theguardian.com/commentisfree/2012/dec/12/hsbc-prosecution-fine-money-laundering)

    Und hier weiter:

    Is Anybody Listening? HSBC Continues to Launder Money for Terrorist Groups Says Whistleblower

    Mehr gibt es hier nachzulesen: http://www.huffingtonpost.com/marni-halasa/is-anybody-listening-hsbc_b_3831412.html

     

    Jetzt wissen wir, was uns erwartet wenn wir uns nicht wehren!

     

  21. Sehr geehrter Herr Düringer!

    Ich bewundere Ihren Mut diesen Brief zu schreiben; kann Ihnen nur Zustimmen. Was mir zusätzlich weh tut ist die öffentliche Anprangerung und offensichtliche Schlechtmachung eines Bundeslandes und deren Bewohner; "Die bösen Kärntner" – ist genau so wie in letzter Zeit die gegenseitige Ausspielung Jung gegen Alt, die nur allzugerne und Hauptsächlich von den Medien praktiziert wird!

    Vorbildfunktionen sind sehr rar geworden seit langem – Sie haben auch mit Ihren anderen Aktivitäten, mit der Sie die Öffentlichkleit wach rütteln wollen eine Vorbildfunktion in meinen Augen eingenommen!

    Meinen vollen Respekt – :-)))

    Mit herzlichen Güßen aus dem Kärntner Land Erik Rath

     

  22. Wir das Volk von Österreich Haben genau so wenig Eier wie die Politiker unseres Landes. Es gibt wenige Länder in denen sich die Bürger das gefallen lassen. In vielen Ländern wären in einer derartigen Situation bereits Menschenmengen auf den Straßen um zu protestieren. 

    Aber wir die Österreicher schreiben hier und plaudern Zuhause oder am Stammtisch darüber und Regen und auf. Aber wirklich etwas dagegen unternehmen tun wir nicht. Somit dürfen wir uns nicht wundern, dass die Politik mit uns Nacht was SIE will. 

    Nicht nur wenn es um die Hypo geht… 

    Am Pisatest nehmen wir dich nicht mehr Teil. Ziel ist es vermutlich unsere Dummheit nicht mehr mit anderen Ländern messen zu dürfen.

    Solange wir uns alles gefallen lassen, wird auch alles mit uns gemacht werden. Es würde eine Person oder Organisation brauchen, die gegen all das mobil macht!

    ich wäre jedoch nicht der richtige. Schade. 

  23. hallo roland,

    ich glaube ich brauche einen regenerationsabend!

    entschuldigung liebe mitbürger, zuerst diesen mist wählen dann jammern!!!!

    seit jahren passiert nichts, ausser das gewisse damen und herren diverse vergehen von einer partei auf die andere schieben, und ihr wählt wieder diesen mist!!!

    wann lernt dieses volk daraus! seit jahren bekommen wir versprechungen, was hat sich seit den letzten wahlen verändert! oh da war doch was, es sind noch ein `paar` euros in falsche taschen gehüpft!!!!! zuerst benötigen unsere politiker monate zur zusammensprache welcher politiker wo eingesetzt wird, dann können diese leider doch nicht so gut miteinander, was tun sie jetzt?

    ich glaube diese herrschaften haben vergessen, daß sie genau wie jeder andere in österreich für arbeitsleistungen bezahlt bekommen! jeder beschwert sich, wenn ein mitarbeiter in der selben firma vielleicht um € 50.- mehr bekommt (ohne zu wissen warum), liebe österreicher, wisst ihr wieviel ein politiker im monat von eurem geld bekommt, viele ohne arbeitsleistung!!

    habe mir früher öfters das hohe haus angesehen, bis ich vor magenschmerzen umgeschaltet habe. die meiste zeit waren höchstens 1/3 der volksvertreter körperlich anwesend. der rest sicher für das volk eingesetzt!  

    die frage ist natürlich, was können wir, jeder einzelne dagegen tun!? was macht der österreicher am liebsten? motschkan, sitzen und warten was passiert!!!! na da würd ich sagen machen wir es wieder so und wählen beim nächsten mal wieder diesen mist, jetzt wissen wir es schon wies geht! oder?

    danke roland für deinen brief, vielleicht werden doch einige wachgerüttelt!

    lg petra

     

  24. Hallo Zusammen 

    Passt nicht ganz zumThema aber ich möchte auch mal was loswerden , mein Sohn besucht in St.Pölten eine Vorschule er ist der einzige Österreicher in der Klasse die Pädagogen schwärmen darüber das so eine gute ( gesunde ) Integration stattfindet??? Mein Sohn ist 6 Jahre und fragt mich jeden Tag warum er keine Freunde hat keiner kommt spielen zu ihm ??

    Was soll ich ihm sagen Kinder machen keinen Unterschied ( noch nicht ) !!

     

    Aber typisch Österreich alle regen sich auf aber keiner tut was dagegen …liegt es an unserer Mentalität !!

    Aber eines muss uns zum Nachdenken geben wenn wir die Migranten nicht hätten wären wahrscheinlich die meisten Schulen leer und wir hätten noch mehr arbeitslose Pädagogen ….

    Eifach zum Nachdenken oder…..Ps: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten …  :- ))

  25. Danke Hr. Düringer für Ihre Worte!

    Wann hat der Hypo Alptraum Adria endlich ein Ende?

    Mentale Unterstützung und viel Kraft weiterhin aus der weitgehend unpolitischen Österreichischen Musiklandschaft!!

  26. sg hr Düringer!!

    Mit diesen worten und Ausdrücken haben sie sehrviel bewegt undwerden noch sehr viel bewegen,wobwi ich hoffe das wir nun mal auwachen sollten und zielstrebig gemeinsam ein zeichen setzen solltenum dieser habgier dieser politiker ein ende zu setzenwas auf unswren rücken leider wohl ausgetragen wird,es wird Zeit massnahmen zu setzen und dieser Abzocke ein ende zu setzen,die zeiten werden nimmer besser ,eher schlechter ,und das in einen schleichenden ausmass,das was uns kurz über lang in eine ecke drängen wird wos keinen Ausweg mehr geben wird!!

  27. Naja, natürlich kann man jetzt ein paar Leute anklagen und abstrafen. Das ändert am Kernproblem nichts, auf welches Düringer auch nicht eingeht: Kredite werden gegen Sicherheiten und Haftungen vergeben, Kredite werden weiter vergeben. Manche sogenannte faule Kredite werden nie zu echten Geld. Man kann fiktives Geld hin und her schaukeln, alle sind glücklich weil ein großes Geschäft abgewickelt wurde, und das einzige echte Geld sind ausbezahlte Provisionen. Bis jemand den Kredit zurück fordert. Jetzt kann man mit einem anderen Kredit das Geschaukel weiterspielen. Wenn man aber keinen anderen Kredit bekommt, wird echtes Geld aus Haftungen fällig. Im genannten Fall aus Steuertöpfen und schwups die wups ist Geld erschaffen, dass es vorher nicht gab.

    So was wie die Hypo ist kein besonderer Fall und sicher auch nicht der Einzige. Solche Mechanismen sind ganz normaler Bestandteil unseres Geldsystems. Wer wirklich glaubt jeder Euro sei mit Gold in der Nationalbank abgesichert, kann sich gleich eingegraben, denn er ist vor 1970 gestorben.

  28. Ich habe diesen Dueringer nie gesehen und kenne den nicht, weiss nicht welche Bedeutung er fuer euch Oesis hat, aber eins hat mir sehr gefallen, und zwar folgendes Zitat:

    „Für viele Menschen in diesem Land wird es, nach und nach, enger und enger und sie haben die Schnauze gestrichen voll. Verhindern wir, dass ihre Wut eines Tages auch unsere Strassen heimsucht und der Staat sein wahres Gesicht zeigen muss: Die Diktatur. … wer ein Problem erkennt und nichts dagegen tut, ist selbst ein Teil des Problems.“

    Ein p. Untersuchungsausschuss wird wohl nichts bringen, da sitzen doch nur Komparsen und Komplizen, so wie bei uns, die alles weichwaschen wuerden bis die wahren Schuldigen gimpflich davonkommen.
    Es braucht schon rigorosere Methoden, denke ich, ein Generalstreik gegen die korrupte Klasse. Und Aufstaende wie in Bolivien und Venezuela, als Chavez und Morales an die Macht kamen.
    Wer dann auf sein Volk schiesst, muss mit einer Einladung zum Internationalen Gerichtshof rechnen.

    ——————————————————————————

    Dieser Blogbeitrag von Andre duerfte uebrigens wohl der meistkommentierte Blogbeitrag in der Geschichte vom guten Contra-Magazin werden, ein grosser Erfolg, auch fuer Andre 😉 !

    Da ich nichts von eurer oesterreichischen Politik verstehe, und auch hier in Deutschland so gut wie absolut NICHTS berichtet wird, und nur hoechstens die Anrainerregionen Bayern bzw. die Schweiz mitkriegen was bei euch laeuft, schlage ich vor, dass es vielleicht gut waere, im Contra-Magazin einen deutlich sichtbaren Kopfbereich auf der Startseite einzurichten alleine fuer oesterreichisch relevante Themen?
    Ebenso koennte man ja auch kenntlich machen, wenn etwas nur speziell die Schwiez oder Deutschland betrifft. Wenn dann neben der Flagge auch die Anzahl der Beitraege & Comments steht, waere das der Uebersichtlichkeit und Navigation sehr dienlich, finde ich.

    Da eure sympathische Aktion mit der Umfrage nach einem Contra-Magazin emag erfolgreich war, moechte ich euch dies ebenso als Umfrage vorschlagen.

    Gruesse,
    Otto

    1. Am Layout selbst wird ohnehin immer wieder gebastelt. 😉 Allerdings fassen wir Themen betreffend der deutschsprachigen Länder (D/A/CH) in einer Rubrik (jeweils für „Politik“ und für „Wirtschaft/Finanzen“) zusammen, da wir das Contra Magazin grundsätzlich nicht mit einem besonderen Fokus auf ein Land betreiben. 🙂

    2. Danke Otto , auch ein blindes Huhn trifft mal ein Korn….ja dieser Beitrag hat uns einen Ansturm gebracht, den wir nicht vorher sehen konnten, auch so manches Problemchen hatten wir mit der Seite, wir hatten fast 50 000 Seitenaufrufe am Montag! Übrigrens Otto, ich bin fast auch immer da, nur habe ich auch noch einen Beruf fern des Computers, ansonsten verteile ich die Beiträge , bin auch am optimieren, betreue noch die  Socials, wir sind auf Twitter, Google plus, Vkonakte, Youtube …..und ab und zu schreibe ich selbst einen Beitrag! Güsse Andre K.

  29. Waere aber nicht schlecht. Frag doch mal die Klicker in einer Umfrage wie sie das sehen? ;]
    Wenn Du auf der Startseite schon scrollen musst bist du das D/A/CH findest, haben einige schon genug. Sagt Dir „information at your fingertipps“ etwas?
    Keiner hat auf Umstaendlichkeit heutzutage Lust, man will etwas sofort finden, nicht lange suchen. Das einzubeziehen gehoert zur grossen Kunst des Web 2.0, und die wenigsten koennen das weil zu sehr voneinander Schema F kopiert wird, deswegen sehen auch soviele Seiten unglaublich langweilig, droege und nicht anziehend aus, so dass man keine Lust hat lange dort zu verweilen.
    Es kommt auch immer darauf an, WIE die Information praesentiert wird.

    Nun, diesbezueglich steht ihr da besser da als viele andere, denn das Erscheinungsbild des CM ist ansprechend, uebersichtlich, die Navigation einfach, die Fonts angenehm, die farbliche Abstimmung sehr gut mit dem rot-weiss-schwarz Schema, dazu die witzigen oder passenden Einleitungs-Grafiken immer. Alles insgesamt sehr geschmeidig.

    Nur halt noch nicht optimal effektiv. Es fehlen z.B. auch Fotos total – warum?Ich finds ja gut dass ihr immer immer wieder ein bisschen am Layout bastelt, und das Du die Hand an unserem Puls hast hast Du ja bewiesen, was ich sehr nett finde. Du bist offen fuer Anregungen. Bei Andre weiss ich nicht genau, der ist ja so selten hier.
    Es faellt halt nur stark auf, dass ihr viel Platz verschenkt in dem viel zu grossen Balken mit dem roten Schriftzug „Contra Magazin“ auf weissem Grund. Und genau da setzt ja mein Vorschlag an, darin eben diese eben fuer uns „Deutschsprachige“ auch sofort die fuer uns betreffenden Themen auf einen Blick sofort zu erhaschen, verstehst Du?
    Ein Grundgesetz des Webdesigns ist, der Betrachter guckt immer zuerst auf der Sichtachse von links oben nach rechts unten… es sei denn, es faellt ihm farblich-optisch sofort etwas rechts oben auf, das wichtig ist…
    Genau DA koennten z.B. die von mir gemeinten Flaggen von A, CH und D hin, mitsamt eingebautem kleinerem Anzeiger dadrin oder daneben wieviel Beitraege es dazu gibt, bzw. wieviel Comments, wieviel Views, welche Bewertungen (Sternchen fehlen!!) zum Bleistift ;)… Oder wie waers mit einem schmalen klassischen Laufband darunter mit den zuletzt geschriebenen Beitraegen als Ueberschrift, und vor den A, CH und D betreffenden Sachen immer die Flagge davor? So typisch in Nachrichtentickerform, mit +++ meine ich…

    Genau das meinte ich also mit meinem Vorschlag. Es ist ja nur zu eurem/unser aller Besten 🙂 6_^

  30. ~~Büro des Finanzministers
     
    Sehr geehrter Herr Roland Düringer,
     
    Vielen Dank für Ihr kabarettistisches Schreiben, wir dürfen Ihnen versichern alle herzlich gelacht zu haben.
    Sie versprühen in Ihren Rundumschlägen noch immer frischen raunzat’n Humor erster Klasse und ich darf Ihnen mitteilen:
    ”I sog’s glei, I woar’s ned”. Zwinkerndes Smiley
     
    Wir nehmen unsere Arbeit und Agenden sehr ernst, sind es nicht gewohnt 2 Stunden lang nahtlos eine Pointe um die andere ohne Bedenken ins Publikum zu schleudern, um uns dann wieder einige Wochen zurückzulehnen. 
    Daher folgt unsere Stellungnahme zu den von Ihnen angesprochenen Punkten absatzweise:
     
    1.) Den Steuerzahlern liegt immer etwas im Magen, nur wir bezweifeln dass es schwer verdaulich ist. Nur ein Beispiel: Den von langer Hand sorgfältig vorbereiteten BAWAG Coup haben Sie nicht einmal mehr erwähnt, selbst
         das hintergründig inszenierte Kasperl-Vorladungstheater mit unserem geschätzten Herrn Flöttl war für 2 Auftritte gut. Krokodil kommt, Publikum buht, Krokodil geht wieder. Zwischenspiel mit dramatischem Aspekt. Krokodil kommt noch 
         einmal, Richter ist nicht unversöhnlich, Krokodil darf wieder Köpferl eingezogen gehen.
         Wie Sie sehen sind wir auch nicht untalentiert, wiederholen aber unsere Stücke nicht eine ganze Saison lang, sondern versuchen immer Neues zu bringen.
     
    2.) Hypo Alpe Adria Verantwortlichen, wir verzichten auf Klagen um nicht die Staatsraison zu gefährden (Prinzip Klagen-furt Zwinkerndes Smiley). Es reicht uns völlig, alles und noch mehr, dem verstorbenen Herrn Haider in die Schuhe zu schieben.
     
    3.) Dem heimischen Schuhfabrikanten von Seiten der Finanzmarktaufsicht eins auszuwischen war verhältnismäßig einfach und soll signalisieren dass ohne uns eben nichts geht. Wie man sehen konnte gibt es genug privates Kapital das unser   
          Finanzministerium  noch nicht zur Verfügung hat, es aber für unsere kollaborierenden Partner benötigen würde. Wie sie vielleicht wissen hat unsere Raiffeisen eine halbe Milliarde an einen Geschäftspartner, russischen Oligarchen, ausbezahlt.
     
    4.) Welche Banken, Finanzinvestoren und Hedgefonds kassierten werden wir keinem Spaßvogel mitteilen, der sich vielleicht noch im Kabarett darüber lustig macht.    
         Somit kommen wir zum nächsten Punkt, in welchem Ausmaß die Raiffeisen Gruppe davon profitiert hat.
     
    5.) Natürlich hat unsere Raiffeisen profitiert, darf Ihnen aber jetzt schon vertraulich versichern, dass in absehbarer Zeit, sobald alle uneinbringlichen und defizitären Ausgaben im Dunst der Vergangenheit ihre Konturen auflösen, die
         Raiffeisen 2 Milliarden vom Staat einfordern wird. Ebenso die Volksbank, die wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch vorziehen werden.
     
    6.) Warum haftet die Bayrische Landesbank nicht …  Also Herr Düringer, wenn heimische Banken schon nicht haften, warum nehmen Sie dann an dass das mit ausländischen anders sein sollte?
     
    7.) Zu Investmentbanker namens Dirk Notheis, um teures Geld beraten: In allen kritischen Belangen vom Eurofighter bis zu den BAWAG Spekulationen haben wir uns stets beraten lassen und wir lassen uns es etwas kosten unsere Hände in Unschuld zu 
           waschen. Sie werden verstehen, dass das nicht zu Seifen Preisen zu bekommen ist.
     
    8.) Warum konnte ein damaliger Finanzminister … Sie haben es verabsäumt ihn selbst zu fragen, anzunehmen dass Sie auch über mich erst vom nächsten Finanzminister Auskünfte einholen werden. Konkret zum Letzten: Wir köcheln ihn prozessual in
           kleinen Portionen und Untersuchungsausschüssen auf kleiner Flamme, derweil er zu laufenden Prozessen schweigen muss (darf).
     
    9.) Herr Dr. Spindelegger! Als höchster politischer Vertreter … Im Ernst, bitte unterlassen Sie Lobhudeleien und Apelle an Moral und Würde! Ich bin professioneller Politiker und werde als solcher mit Schande und Spott in den Ruhestand gehen
         aber auch dann noch eine statthafte Pension beziehen, wenn Sie sich die Ausgleichszulage beantragen.
     
    10.) … habe mich einer parteiunabhängigen Bürgerinitiative angeschlossen. Das merken wir uns und werden uns bei Gelegenheit revanchieren. Weiters empfehlen wir Ihnen sich keine unnötigen Gedanken über den Weisen Rat und Diktatur zu
            machen, versichern glaubwürdig, dass Sie bei uns alles in einer Person bereits haben.
     
    Mit freundlichen Nasenlöchern, aus dem Büro des Finanzministers
     
    PS: Faymann läuft mir zwar gelegentlich über den Weg, aber dass Sie ihn einmal selbst in der Schnellbahn treffen ist wahrscheinlicher als dass ich ihn anspreche. Pfeiff doch auf die Raunzerei, träume schon Alb davon!
     

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