Gehen der Welt bald die Kondome aus?

In manchen Ländern gibt es Hamsterkäufe an Kondomen, gleichzeitig stehen immer mehr Fabriken vor der vorübergehenden Schließung durch Covid-19.

Von Redaktion

Wir alle haben die Witze in den sozialen Medien darüber gesehen, wie in neun Monaten eine neue Generation geboren wird, die schließlich als „Coronials“ bezeichnet wird – und sobald sie im passenden Alter sind, als „Quaranteens“.

Wenn wir nicht mehr von zu Hause aus arbeiten oder uns mit unserem Partner oder einer anderen Person selbst isolieren können, ist es für uns nur natürlich und gesund, durch sexuelle Aktivitäten aktiv zu halten – und die Zunahme der Aktivitäten zur Babyherstellung kann natürlich zu einem kleinen „Babyboom“ führen.

Aber wie sich herausstellt, können die Witze doch eine gewisse Grundlage haben – insbesondere, weil ein globaler Mangel an Kondomen Paare, die zu Hause bleiben, von einer der beliebtesten Verhütungsmethoden abhalten könnte.

Reuters berichtet, dass Karex Bhd, ein malaysisches Unternehmen, das für die Herstellung eines von fünf Kondomen weltweit verantwortlich ist, bereits über eine Woche in seinen drei Fabriken kein einziges Kondom hergestellt hat, nachdem die Regierung eine Sperre verhängt hatte, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen.

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Dies hat zu einem Mangel an 100 Millionen Kondomen geführt, die normalerweise weltweit unter Marken wie Durex vermarktet werden und über Hilfsprogramme wie den Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen und diverse andere Organisationen vertrieben werden.

Am Freitag erhielt das Unternehmen die Erlaubnis, die Produktion unter einer besonderen Ausnahmeregelung für kritische Industrien wieder aufzunehmen, jedoch nur mit der Hälfte seiner Belegschaft.

Der Geschäftsführer Goh Miah Kiat sagte:

„Es wird einige Zeit dauern, bis die Fabriken in Betrieb genommen werden, und wir werden Schwierigkeiten haben, mit der Nachfrage bei halber Kapazität Schritt zu halten.

Wir werden überall einen globalen Mangel an Kondomen sehen, was beängstigend sein wird.

Ich mache mir Sorgen, dass bei vielen humanitären Programmen tief in Afrika der Mangel nicht nur zwei Wochen oder einen Monat betragen wird. Dieser Mangel kann Monate dauern.“

Die Nachricht kommt, dass Kondome während der CoViD-19-Krise als eines der gefragtesten Produkte neben Toilettenpapier und Händedesinfektionsmitteln zählen.

Kondomfabriken in China, Indien und Thailand waren ebenfalls mit Betriebsstörungen konfrontiert. Ähnliche Probleme hatten auch regionale Hersteller kritischer Schutzausrüstungen wie medizinische Handschuhe in Malaysia.

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2 Kommentare

  1. Alles zu seiner Zeit und in einer guten und dauerhaften Verbindung kann man auf diesen Lustkiller gerne verzichten. Für ganz Spontane mag es ja hilfreich sein, aber was um alles in der Welt muß man diesem Artikel fröhnen, haben wir keine größeren Probleme als sich um ein Produkt zu kümmern, was das Angebot der Sexware Frau und Mann eher noch fördert, als sich im wörtlichen Sinne am Riemen zu reißen und auf eine vernünftige Zweisamkeit ausgerichtet ist. Das ist für die Psyche und die Gesundheit immer noch besser ist, als das Hoffnungs- und Lust-Hopping von einer Grotte in die andere, wird im übrigen auch mit der Zeit langweilig, es ist alles nur eine Frage des Angebotes und das kann den Menschen durchaus aus der Spur bringen und läßt sich am Ende mit nichts mehr begründen, außer der Erkenntnis, es war einmal.

  2. Gehen die Kondome aus?
    Wer den Nationalstaaten den Rücken kehrte, diesbezüglich alles dem Globalisierungs-Kreislauf auslagerte, wird dafür nun global gevögelt.

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