In Thüringen solle die CDU weder die AfD noch die Linke unterstützen, so Julia Klöckner. Dies passe nicht mit den Werten der Partei zusammen.
Von Redaktion
Vor der Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen hat die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner ihre Partei in Erfurt aufgefordert, weder der AfD noch der Linken eine Stimme zu geben.
Zur angekündigten Kandidatur von AfD-Landeschef Björn Höcke sagte Klöckner der „Rheinischen Post“, aus gutem Grund könnten CDU-Abgeordnete keinen AfD-Vertreter wählen. „Christdemokraten arbeiten nicht mit Politikern zusammen, die rassistisch und nationalistisch sind“, betonte die CDU-Politikerin.
Das heiße aber nicht automatisch, dass die CDU Bodo Ramelow von den Linken bei der Wahl zum Ministerpräsidenten unterstützen könne. „Er steht mit seiner Linken für eine DDR-Verklärung, für den Austritt aus der NATO oder für ein anderes Gesellschaftssystem. Das ist nicht mit unserem Programm der breiten gesellschaftlichen Mitte vereinbar.“
Da stellt sich allerdings die Frage, für welche Werte die CDU denn eigentlich einsteht. Denn Landwirtschaftsministerin Klöckner selbst steht bereits seit Jahren wegen ihrer Lobbyisten-freundlichen Politik im Fokus. Nestlè, BASF, Monsanto & Co können sich auf sie verlassen.
Und nicht nur das: Gesundheitsminister Spahn verknüpfte seine politische Tätigkeit auch mit dem privaten Geschäft, Wolfgang Schäuble schweigt sich bis heute noch über die Schwarzgeldkoffer der Kohl-Ära aus und als es darum ging, die Rentenkassen zu plündern und zur Unterstützung der privaten Versicherungskonzerne kaputt zu machen, war die Union fleißig mit dabei.
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