Evangelische Kirche will mehr Flüchtlinge nach Deutschland holen

Angesichts der Gewalt an der türkisch-griechischen Grenze kommt seitens der EKD scharfe Kritik an an der Flüchtlingspolitik.

Von Michael Steiner

Bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat man offenbar die Glocken noch nicht läuten gehört. Wärend unzählige Migranten an der türkisch-griechischen Grenze versuchen, mit Gewalt EU-Boden zu betreten was von den Sicherheitskräften abgewehrt wird, agiert die Kirche blauäugig.

Der Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, Martin Dutzmann, hat vor dem Hintergrund der Ereignisse an der Grenze der Türkei zu Griechenland die deutsche und europäische Flüchtlingspolitik kritisiert.

Zugleich hob er hervor, dass Deutschland für die Aufnahme neuer Flüchtlinge noch Kapazitäten habe: „Menschen, die in Not sind und nun auf die Grenze zudrängen, mit Wasserwerfern und Tränengas abzuwehren, ist verwerflich“, so Dutzmann zu den Zeitungen des sozialdemokratisch orientierten „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

Die Kirchen hätten „immer sichere und legale Fluchtwege nach Europa gefordert“. Man sehe jetzt, „wie dringlich diese Forderung ist“, so der Prälat weiter. Dabei ist eine Unterbringung und Versorgung von Kriegsflüchtlingen möglichst nahe der Heimat deutlich sinnvoller und auch günstiger.

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Er verstehe zwar, „dass Politiker darauf achten müssen, ob und wie die Geflüchteten in unsere Gesellschaft integriert werden können“, so der Prälat weiter. Doch der Rückblick auf die folgenden Jahre nach 2015 lasse ihn zuversichtlich sein. Die Kanzlerin habe mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ Recht behalten. „Die deutsche Gesellschaft hat seit 2015 ungeheuer viel geschafft“, sagte Dutzmann.

Auch wenn die Zuwanderung nach Deutschland und Europa geregelt werden müsse: „Dass wir nicht leistungsfähig genug wären, um noch mehr Menschen bei uns aufzunehmen, das sehe ich nicht“, so der Prälat.

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Allerdings stellt sich die Frage, warum gerade die christlichen Kirchen so sehr darauf drängen, Europa mit noch mehr Muslimen aufzufüllen. Konvertiten erhalten sie so kaum, dafür jedoch gerade durch den Männerüberschuss weibliche Konvertiten hin zum Islam.

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4 Kommentare

  1. Ist schon eigenartig-regelmäßig fordern Subjekte und Institutionen,die noch niemals
    etwas nützliches für die Gesellschaft,in der sie sichs gut gehen lassen,vollbracht haben,
    fordern (natürlich von den Arbeitenden) noch mehr zu tun für Scheinasylanten…

  2. zu Anonymus:
    Das ist ein zutreffender Kommentar. Auch die Grüne Göring-Eckart forderte sofort die Aufnahme von Flüchtlingen. R. Harbeck ist ja sowieso der Meinung, dass er Deutschland hasst und noch nie etwas mit dem Deutschsein anfangen konnte. Warum wandert er nicht aus? Warum werden solche Leute für die Zukunft als mögliche Kanzlerkandidaten oder Regierungsparteien gehandelt?
    Eine der wichtigsten Fragen fehlt mir ganz in dem Diskurs: Warum wird die Aufnahme von unqualifizierten Flüchtlingen aus Kriegsgebieten nicht ganz klar verpflichtend mit der Rückkehr in die Heimatländer verbunden, sobald dort eine Befriedung erreicht wurde und durch das UNHCR Versorgungsmöglichkeiten entstanden sind? Wieso wird automatisch von einem Bleiberecht ausgegangen? Bisher haben noch alle Ländern, die von Kriegen betroffen waren, ihre Länder wieder aufbauen müssen.

    1. Paula, es könnte ja noch kommen, dass die Bereicherer wieder zurückreisen, wenn ihre Hilfe nicht mehr gebraucht wird.
      Unser Teuro ist ein äußerst schlecht funktionierendes Schuldgeld, das immer Wachstum braucht, um nicht zu kollabieren. Da aber die einheimische Bevölkerung zu wenig Nachzucht betreibt, müssen die Konsumenten von auswärts kommen. Ist es nicht auffällig, dass die Länder Polen, Tschechien, Ungarn, die noch ihre eigene Währung haben, keine Flüchtlinge aufnehmen müssen, derweil der EU-Rat für die Euro Länder Quoten ausgerechnet hat?
      Das Problem ist nur, dass meist jene Menschen freiwillig ihre Heimat dauerhaft verlassen, die mit ihren Nachbarn oder mit den Gesetzen in ihrem Land in Konflikt geraten sind. Also Kriminelle und Fanatiker. Die wollen nicht mehr freiwillig zurück. (So ging es auch den Protestanten im Zillertal, die Gütinand der Ferdige 1837 von ihren Höfen jagte.)
      Es liegt an uns, ob wir uns von Bückbetern missionieren lassen wollen, aber einstweilen sollten wir uns von ihnen helfen lassen, diese POlitiker und Pfaffen loszuwerden.

    2. Also jetzt mal ehrlich und populistisch werden, das eine schließt das andere ja nicht aus. Die kehren alle irgendwann einmal früher oder später zurück in ihre Heimat um Urlaub vom stressigen Alltag in Buntland zu machen und um Verwandte und Bekannte zu verleiten auch zu armen Flüchtlingen zu werden.

      So eine destruktive Scheiße passiert, wenn egomane neoliberale Atlantikerfaschisten und ultralinke Doofbirnen sich einmal einig sind, dann hat Deutschland und seine Dummbürger so etwas von fertig!

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