Die „Zeitungs-GEZ“ kommt wohl doch!

Offenbar will die Bundesregierung nun doch eine Zwangsabgabe für Finanzhilfen zugunsten der Zeitungen und Zeitschriften einführen…

Von Marco Maier

Als ob das Zwangsgebührensystem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht schon auf enormen Widerstand stoßen würde, zeigt die etablierte Politik weiterhin, dass sie in einem Elfenbeinturm sitzt. Denn laut dem „Focus“ prüft die Bundesregierung Maßnahmen, welche die „Medienvielfalt“ in Deutschland sichern soll.

Demnach erwägt die Bundesregierung direkte oder indirekte Finanzhilfen für Zeitungen und Zeitschriften. So könnte die GEZ-Gebühr für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk um wenige Euro für eine allgemeine „Medienabgabe“ erhöht werden, schreibt das Magazin. Bei diesem Modell soll ein „unabhängiges Fachgremium“ (wer’s glaubt…) die Auswahl der Medien treffen.

Das heißt dann, dass die Menschen in Deutschland monatlich noch zusätzlich Geld zur Unterstützung von Zeitungen und Zeitschriften abdrücken sollen, die sie weder lesen und schon gar nicht kaufen wollen. Eine Zwangsabgabe, von der private Medienkonzerne profitieren, die – wie z.B. Bertelsmann oder Springer – ohnehin schon enorme Profite einfahren und rein schon durch ihre Größe eine gewisse gesellschaftliche Macht besitzen.

Einige Kritiker sprechen bereits von einer „Relotius-Abgabe“ bzw. einer „Lückenpresse-Zwangsgebühr“. Gerade in Zeiten, in denen es kaum mehr einen Unterschied macht, ob man nun die „Welt“, die „FAZ“, die „Süddeutsche“, den „Spiegel“, den „Stern“ oder den „Focus“ liest, fragt man sich schon, von welcher Medienvielfalt die Rede ist, die man angeblich bewahren will. Es ist nämlich kaum vorstellbar, dass systemkritische Publikationen von einer solchen Förderung profitieren werden.

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Im Grunde genommen geht es dem politischen Establishment wohl nur darum, die Propagandaorgane des Systems profitabel zu halten. Da geht es um nicht mehr und nicht weniger. Ist es das was die Menschen wollen?

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2 Kommentare

  1. Ich habe eine derartige Zeitungs-Beihilfe vor Jahren einmal der ZEIT ironisch „vorgeschlagen“ und sie hat es sogar noch goutiert und veröffentlicht.
    Jetzt wird selbst das noch wahr, Orwells 1984 und Huxleys Brave New World sind längst überholt!

  2. Ein Totalitarismus will schliesslich abgesichert sein. Dem Zufall wird da von derlei Planern schon seit Jahrzehnen nichts überlassen.
    Was den Leuten beizeiten in die Köpfe gestreut wird, danach rufen sie später.

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