Donald Trump. Bild: Flickr / Gage Skidmore CC BY-SA 2.0
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Das US-Politikmagazin Politico hält einen Erdrutschsieg für Donald Trump bei den Präsidentenwahlen 2020 für möglich. Grund dafür sei vor allem die Wirtschaftspolitik seiner Administration.

Von Marco Maier

US-Präsident Donald Trump könnte bei den Präsidentschaftswahlen bis 2020 den Sieg erringen, trotz seiner historisch niedrigen Zustimmung und der schlechten öffentlichen Unterstützung für seine sogenannte America First-Agenda, so mehrere Wirtschaftsmodelle.

Starke Wirtschaftszahlen und der Vorteil seiner Amtszeit könnten ihm eine zweite Runde von vier Jahren im Weißen Haus verschaffen, heißt es in einem Bericht von Politico. Das US-Politikmagazin führt darin die Modelle an, die in den US-Präsidentschaftswahlen stets Gewinner und Verlierer vorausgesehen haben. Die Wiederwahl von Trump könnte auch durch niedrige Gaspreise und Arbeitslosenzahlen sowie steigende Löhne und andere steigende Wachstumsraten vorangetrieben werden.

Dennoch könnten sich die Aussichten des Präsidenten verdüstern, wenn sich die Wirtschaft verlangsamt und die Arbeitslosenquote wieder ansteigt. „Die Wirtschaft ist gerade jetzt so verdammt stark und bei allen historischen Präzedenzfällen sollte der Amtsinhaber den anderen Konkurrenten davonlaufen“, sagte Donald Luskin, Chief Investment Officer von Trend Macrolytics, gegenüber Politico.

Ray Fair, ein Wirtschaftsprofessor an der Yale University, der die Erstellung solcher Wirtschaftsmodelle leitete, wiederholte in diesem Bericht die Vorhersagen von Luskin und fügte hinzu, dass laut seinen Modellen Trump eine zweite Amtszeit mit einem ordentlichen Vorsprung gewinnen könnte. „Selbst wenn Sie eine mittelmäßige, aber keine großartige Wirtschaft haben - und das ist mehr oder weniger Konsens zwischen jetzt und den Wahlen -, hat das einen Trump-Sieg mit einem nicht unbedeutenden Vorsprung zur Folge“, sagte Fair.

Für Trump selbst sind dies gute Nachrichten, doch die Modelle gehen auf das aktuelle Wahlsystem ein, welches bereits einige Änderungen erfährt (wie z.B. die Ankündigung mehrerer Bundesstaaten, ihre Wahlmänner künftig nach dem „public vote“, also der tatsächlichen bundesweiten Stimmenmehrheit, abstimmen zu lassen). Der Versuch einiger Demokraten, das Wahlmännersystem abzuschaffen dürfte zwar nicht durchgehen, allerdings würde auch dies solche Vorhersagen umkrempeln.

1 KOMMENTAR

  1. Was bringt der späte Erdrutschsieg wenn der Hengst inzwischen müde, verschlissen zum abgekämpften Gaul mutiert ist?
    Der Kraftverschleiss ist unverkennbar.

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