Weil sich die GroKo wieder einmal nicht einigen konnte, musste eine Abstimmung über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz auf unbestimmte Zeit verschoben werden. 

Von Redaktion

Im Streit der Großen Koalition über das Fachkräfteeinwanderungsgesetz drängt die Wirtschaft auf eine Einigung. „Es werden nicht nur Akademiker und IT-Fachkräfte gesucht, sondern auch Facharbeiter und Handwerker mit einer guten Ausbildung“, sagte der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Dafür seien die Weichen grundsätzlich richtig gestellt. Die Einwanderung der letzten Jahre sei zumeist über den Asylparagraphen und somit unabhängig von den Qualifikationen erfolgt. Wie jedes andere Einwanderungsland müsse sich Deutschland seine Zuwanderer allerdings anhand fester Kriterien auswählen können.

„Wir brauchen echte Fachkräfte und nicht Geringqualifizierte, deren Arbeitsplätze beim nächsten Konjunkturabschwung gefährdet sind. Was ist für unser Land und auch den Betroffenen gewonnen, wenn jemand nur zwei oder drei Jahre hier gearbeitet hat, aber danach durch unseren Sozialstaat dauerhaft alimentiert werden muss?“, so Steiger.

Die Koalition hatte eine ursprünglich für vergangenen Donnerstag geplante Beratung über ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz auf unbestimmte Zeit verschoben. Grund ist, dass es zwischen Union und SPD noch keine Einigung über die geplanten Reformen im Bereich der Abschiebung gibt. Davon macht die Unionsfraktion ihre Zustimmung zum abhängig.

Eine Lösung soll in dieser Woche gefunden werden.

7 COMMENTS

  1. „Die Einwanderung der letzten Jahre sei………………….unabhängig von den Qualifikationen erfolgt.“

    Was jetzt folgen muss, ist ein „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“. – “ Die Weichen seien grundsätzlich richtig gestellt……“. “ Es werden Facharbeiter und Handwerker gesucht.“
    Die Karnevalszeit ist doch vorbei – oder? „Täusch“land sucht „Facharbeiter und Handwerker, gut ausgebildet “ noch dazu?
    Und das bei 12,5 Mio. Teilzeitjobs, von denen 7 Mio. gern eine Vollzeitstelle haben würden. Ich habe mich in den zurückliegenden Jahren schon des öfteren gefragt – was geht hier eigentlich vor?

  2. „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“

    Was für eine Verlogenheit, die sich hinter dieser Wothülse verbirgt! Unverschämt!
    Nennt mir hier einer ein Land, das glücklich ist, wenn ihm Fachkräfte abwandern, sprich das eigene Land verlassen.
    Welches Land kann sich diesen Aderlass leisten?

    Dieses abscheuliche Wort liefert dafür aber die Vorlage für die nächste daraus resultierende Rückfrage.
    Wo sind denn Deutschlands eigene Fachleute, wenn das ganze Land immer und immer wieder selbst ausbildet.
    Studiert doch jeder.

    Legt mal die Statistiken der Auswanderungen Deutscher aus Deutschland auf den Tisch.

    Hier liegt irgendwo der Hund der Selbstverschuldung begraben, den uns diese Fachkräfte- Schreier verheimlichen.
    Letzte Möglichkeit,
    ein verschwiegenes Meer Faulpelze unter der eigenen Kinderstube?

  3. So kann man sich auch selbst belügen mit diesem Begriff. Innerhalb der EU ist schon lange alles möglich und wen wollen sie denn anwerben außerhalb dieses Gebildes? Wer hier rein will, der Arbeit wegen, der findet einen Weg und die anderen die geleitet werden müssen, haben den fehlenden Kompaß, mal ganz von dem abgesehen, wer unter dieser Bezeichnung die letzten Jahrzehnte hier herein kam. Die EU und Deutschland hat sich weltweit nur einen Namen gemacht, indem sie alle Hungerleider anlocken, aber Fachkräfte zieht es nachwievor in andere Länder, die weniger von Idiologien besessen sind, sondern fordern und gute Aussichten bieten und wer will denn hier noch in diesen sozialdemokratisierten Ländern sein Glück versuchen, der Tüchtige sucht nicht nur Arbeit sondern auch Freiheiten, ohne Behinderungen, sich zu entwickeln und das geht hier nur noch bedingt und bringt man es zu etwas wird man noch mit Abgaben und Vorschriften beschnitten, die jedem die Lust nehmen, sich hierzulande zu engagieren, der Zug ist in Europa abgefahren, wir befinden uns im Untergang, das kann man überall erkennen und wenn man so will sieht man nur noch die Ergebnisse früherer Jahre und alles Neue ist nur auf Sand gebaut.

  4. Der Wirtschaft geht es nur um’s Geld, aber nicht um das arbeitende eigene Volk was auch würdevoll leben will !
    Jedes Jahr gibt es ca.30.000 Schulabgänger die keine Lehrstelle finden …..aber statt diese gezielt zu fördern will man lieber Ausländer die für kleines Geld hier arbeiten…..

    • Diese Austausch-Rechnung könnte stupider nicht gemacht werden,
      es sei denn man will den Betrieb nachfolgend gleich mit in den Konkurs jagen.
      Was haben wir nur für eine Proleten-Führungsebene vorliegen?
      Tausche Gold gegen Schrott, und dem werden Nachwehen folgen, unausweichlich.

      Die Eingespieltheit einer Ethnie, die sich gegenseitig kennt, weiß wie auskommen, sie verschwindet.
      Ausdauer, Belastbarkeit verläuft nach: tausche einen mit Verstand gegen 4 x Durcheinander.
      Teppich auslegen, Hintern in die Höhe, Abbruch der Konzentration wie oft am Tag?
      Die ewige Rechthaberei Queerbeet Bazar schafft weitere divergente Gruppierungen.
      Rechtsstreitigkeiten ohne Kompromisse, (der Klügere gibt nach) mit der Folge: deshalb regieren soviele Dumme.
      Die Produktivität und die Qualität, einhergehend der Verläßlichkeit fallen.
      Man kann sich ernsthaft Sorgen machen.

    • Ostblock Zeitarbeitsfirmen, die fahren die temporären Sklaven in Bussen von der Unterkunft zur Arbeit.
      Kein Betriebsrat.
      Die alten „überbezahlten“ Mitarbeiter werden rausgemobbt und bis ins Privatleben bespitzelt und erniedrigt.
      Gewinnmaximierung kennt keine Grenzen.

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