Der United States Geological Survey (USGS) hat davor gewarnt, dass die nächste große Katastrophe in Kalifornien kein massives Erdbeben sein dürfte. Stattdessen sagen sie, ein massiver Vulkanausbruch könnte den Staat in eine post-apokalyptische Höllenlandschaft verwandeln.

Von Mac Slavo / SHTFplan

In einem am Montag veröffentlichten Bericht sagte die USGS, dass in den letzten 1.000 Jahren mindestens zehn Vulkanausbrüche stattgefunden haben und dass „künftige Vulkanausbrüche unvermeidlich sind.“ Die USGS hat zuvor mitgeteilt, dass Kalifornien deswegen zumindest die dringende Überwachung von acht aktiven Vulkanen benötigt.

Die USGS behauptet, dass die meisten Menschen sich der Tatsache bewusst sind, dass Kalifornien ein schweres und tödliches Erdbeben erleiden könnte, aber die breite Öffentlichkeit ist weniger besorgt über einen Vulkanausbruch.

„Das Potenzial für zerstörerische Erdbeben, Erdrutsche, Überschwemmungen, Tsunamis und Waldbrände ist in Kalifornien weithin anerkannt“, sagte der Bericht laut Newsweek. „Dasselbe kann nicht für Vulkanausbrüche gesagt werden, obwohl sie in dem Staat etwa so häufig wie die größten Erdbeben auf der San-Andreas-Verwerfung auftreten.“

Loading...

Die USGS schätzte das Risiko eines Vulkanausbruchs auf der Grundlage der Vulkanaktivität der vergangenen 5.000 Jahre in Kalifornien. Der Bericht stellte außerdem fest, dass in den nächsten 30 Jahren eine 16 prozentige Chance für einen Ausbruch kleiner bis mittlerer Größe besteht. Wie von Newsweek berichtet, besteht in der San-Andreas-Verwerfung in der San Francisco Bay Area in den nächsten 25 Jahren eine 22 prozentige Chance auf ein Erdbeben der Stärke 6,7 oder mehr.

Obwohl man einen Vulkan nicht am Ausbruch hindern kann, können Vorbereitungen für den Fall getroffen werden, dass dieses unvermeidliche Ereignis vor unseren geschieht. Die potenziell gefährlichen Vulkane in Kalifornien werden genauestens auf Veränderungen hin überwacht, die auf einen Ausbruch hindeuten. Dies kann jedoch den Bewohnern in den umliegenden Gemeinden nicht viel Zeit geben, um sich vor der Gefahr zu schützen. Die Amerikaner haben im Großen und Ganzen ihre Bereitschaft verloren, sich auf katastrophale Ereignisse und Naturkatastrophen vorzubereiten.

„Das Verständnis der Gefahren und das Erkennen dessen, was und wer betroffen ist, ist der erste Schritt, um das Vulkanrisiko zu mindern und die Widerstandsfähigkeit der Gemeinschaft gegen Vulkangefahren zu stärken“, sagte der USGS-Bericht. „Die Exposition zu charakterisieren – das wer und was ist in Gefahr“ – ist der erste Schritt zur Eindämmung des Vulkanrisikos.“

Dies alles beinhaltet ein gewisses Maß an persönlicher Verantwortung bei den Vorbereitungen. Wird ein Vulkan heute Nacht ausbrechen und Kalifornien zerstören? Wahrscheinlich nicht. Aber Preppers und Überlebenskünstler verstehen die Notwendigkeit, jederzeit bereit zu sein.

„Im Laufe der Jahrhunderte spielt in jeder Überlebensgeschichte eine Art Katastrophe eine herausragende Rolle. Manchmal wird die Rolle von der Regierung gespielt, manchmal von Mutter Natur, und manchmal wird die Rolle von einem zufälligen Missgeschick übernommen. Wenn wir eines gelernt haben, um die Geschichte von Katastrophen zu studieren, ist dies folgende: Wer bereit ist, hat bessere Überlebenschancen als diejenigen, die es nicht sind“, so Tess Pennington in „The Prepper’s Blueprint“.

Bitte unterstützen sie uns!

Wir konnten im Laufe der Zeit viele Leser dauerhaft für uns begeistern. Wenn Sie liebe Leser, uns dauerhaft unterstützen wollen, dann tun sie das am besten mit einer Spende oder mit einem Dauerauftrag mit dem Kennwort "Contra Magazin" auf folgendes Konto: IBAN: DE28 7001 1110 6052 6699 69, BIC: DEKTDE7GXXX, Inhaber: Andreas Keltscha oder per Paypal und Kreditkarte. Wir bedanken uns herzlich!

Loading...

2 KOMMENTARE

  1. Wiederkehrende Ereignisse sind grundsätzlich vorhersehbar, nur wann, das ist die große Frage und an Kaffeesatzleserei sollte man sich nicht beteiligen, wenn`s kommt dann kommt`s und es wäre auch dann nicht das erste mal, wenn ein Großteil der Kreatur dabei vernichtet wird, das ist nun mal so und die Wahrscheinlichkeit im häuslichen Umfeld tödlich zu verunglücken ist weit größer, deshalb abwarten und Tee trinken, solchen Katastrophen kann man im näheren Umfeld ehedem nicht entrinnen und wenn es ganz dicke kommt dann haben wir eben Pech gehabt und dann taucht noch abschließend die philosophische Frage auf was besser gewesen wäre, irdisch vernichtet zu werden oder erst garnicht auf der Welt zu sein, das wird man vermutlich nie im Sinne einer realistischen Antwort klären können.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here