In Norddeutschland gibt es offiziell zwanzig „gefährliche Orte“, von „No-Go-Areas“ will aber niemand sprechen.

Von Michael Steiner

Wie die „Neue Osnabrücker Zeitung“ in Erfahrung brachte, gibt es in Norddeutschland laut Behördenangaben insgesamt zwanzig „gefährliche Orte“, in denen laut Polizeigesetz der Länder die Beamte auch Sonderrechte besitzen und beispielsweise auch ohne konkreten Verdacht Personen kontrollieren dürfen.

So gibt es mit acht solchen Gebieten in Schleswig-Holstein die meisten, während Hamburg, Bremen und Niedersachsen jeweils vier solcher Zonen mit einem erhöhten Aufkommen an Gewaltstraftaten, Körperverletzungen und weiteren kriminellen Handlungen vorweisen. In Mecklenburg-Vorpommern (übrigens jenes Bundesland dieser Gruppe, welches am wenigsten von den „multikulturellen Segnungen“ beglückt wurde), gibt es keine solche Zone.

Doch obwohl es genügend solcher Brennpunkte der Straßenkriminalität gibt, will man von politischer Seite her nicht von der Existenz von „No-Go-Areas“ sprechen. Doch wer erkennbar als Tourist beispielsweise in Hamburg unterwegs ist, wird nachts schon mal von Anwohnern bestimmter Gebiete bzw. Straßen darauf aufmerksam gemacht, dass man besser einen anderen Weg zum Zielpunkt nehmen sollte, weil es dort nicht sicher ist. Eigentlich ist dies durchaus ein Indiz dafür, dass es solche „No-Go-Areas“ gibt.

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2 thoughts on “„Gefährliche Orte“ oder „No-Go-Areas“?”

  1. Größere Veranstaltungen werden im Unterschied zu früheren Jahren derzeit umzäunt, der Zugang wird überwacht, Gepäck untersucht, z.B. auf dem Oktoberfest in München. Somit hat der Staatsapparat eingeräumt, dass wir hierzulande gefährlich leben. Wenn es innerhalb der genannten Einzäunungen dank Kontrolle sicherer ist, ist es also überall anderswo nicht sicher.

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