Patzelt und von Lucke rechnen fest mit Sieg Kramp-Karrenbauers im Rennen um den CDU-Vorsitz.

Von Redaktion

Nach Einschätzung renommierter Politologen ist Annegret Kramp-Karrenbauer nach der ersten Regionalkonferenz der klare Favorit für die Nachfolge von Angela Merkel als CDU-Chefin. „AKK ist inhaltlich und von den strategischen Perspektiven her eindeutig die beste Wahl, da sie die ganze Breite der CDU, christlich, konservativ und liberal, abdeckt und damit am klarsten ‚Die Mitte‘ verkörpert. Ich gehe daher davon aus, dass sie sich letztlich durchsetzen wird“, sagte Albrecht von Lucke, Autor der „Blätter für deutsche und internationale Politik“, der „NOZ“.

„Spahn könnte mit seiner harten Kritik an Friedrich Merz auch dessen Chancen zunichtemachen. Die Attacken der Konservativen gegeneinander spielen ganz klar AKK in die Hände“, erklärte von Lucke. Friedrich Merz wolle mit einer „Polarisierungsstrategie dezidiert die rechte Mitte besetzen“, sagte von Lucke weiter. „Merz würde wegen seines neoliberalen Profils die Mitte wieder freigeben und so zur vielleicht letzten Hoffnung für die SPD. Auch die Grünen als Partei der liberalen bürgerlichen Mitte würde ein Kandidat Merz eindeutig stärken.“

Werner Patzelt, Politologe an der TU-Dresden, geht ebenfalls von einem Sieg Kramp-Karrenbauers aus: „Wir erleben ein Schachspiel, und der Ausgang der Partie scheint klar“, sagte der Parteienforscher zur „NOZ“: „Spahn wird keinen Rückzieher machen. Und diejenigen, die nicht für Kramp-Karrenbauer stimmen, werden sich zwischen Spahn und Merz aufteilen. Kramp-Karrenbauer wird deswegen die meisten Stimmen erhalten und neue Vorsitzende der CDU.“

Mit Blick auf die nächste Bundestagswahl wäre dies aus seiner Sicht allerdings ein Fehler: „Klüger wäre es, AfD-Wähler zurückzugewinnen. Annegret Kramp-Karrenbauer als ‚Merkel II‘ könnte dies kaum schaffen. Merz und Spahn wären dafür die erfolgversprechenderen Kandidaten“, sagte Patzelt. Mit einem Mitte-Kurs unter Kramp-Karrenbauer werde die CDU „die AfD auf Dauer zu einer Partei rechts von ihr machen. Das wäre aus meiner Sicht falsch“, sagte Patzelt.

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4 thoughts on “Parteienforscher sehen in AKK schon die neue CDU-Vorsitzende”

  1. Eine Pfeife ersetzt die andere und beide zusammen sind ein Flötenduett und pfeifen was vom nackten Hamster, völlig realitätsfremd und volksfeindlich zugleich und deshalb wird es auf Dauer nicht gut gehen, sie haben nur noch Glück daß die Dummheit weit verbreitet ist und es den meisten noch gut geht, aber die Wolken am Himmel und das Dunkel auf der Straße ist schon sichtbar und das wird ihnen nicht weiterhelfen, eher dafür sorgen, daß sie mittelfristig im politischen Orkus verschwinden und das wäre mehr als richtig im Sinne des Erhaltes Deutschlands.

  2. Hier ist ein Wirtschaftsfachmann gefragt
    was kann die Karre schon bieten.
    Hier gibt es nur einen Mann der dem gerecht wird und zwar Fr. Merz.
    Mit der Karre gibt es nur ein weiter so.

    1. Wieso einen merz?
      Deutschland hat mit Abstand Besseres auf Lager. Außerdem zählt er zu keiner ideologischen Alternative.
      Merz hat Merkel 2005 das Feld ungestört überlassen. 13 Jahre!!
      Wäre er ein Mann mit Rückgrat, hätte er sie damals rausgefegt.
      Und warum hat er das nicht?
      Es bleibt nur eine Variante offen: weil beide aus dem selben Stall ins Rennen geschickt wurden.

      Schauen Sie mal weniger Mainstream Glotze, dann erbicken sie auch die anderen alternativen Perlen.

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